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 Betreff des Beitrags: Versicherungspflicht
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Jul 2008, 21:59 
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Versicherungspflicht

Seit 1. Januar 1995 sind alle Personen, die bei einem privaten Krankenversicherungsunternehmen allgemeine Krankenhausleistungen versichert haben, grundsätzlich verpflichtet dort auch das Pflegerisiko zu versichern.

Innerhalb von sechs Monaten nach Beginn der Versicherungspflicht (Versicherung allgemeiner Krankenhausleistungen) kann die Pflegeversicherung auch bei einem anderen privaten Krankenversicherer abgeschlossen werden.


Ehegatten und Kinder privat Krankenversicherter sind auch in der privaten Pflegeversicherung zu versichern, es sei denn, es besteht eigene Versicherungspflicht (z. B. wegen Erwerbstätigkeit, freiwilliger Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung) oder Familienversicherung in der sozialen Pflegeversicherung. Bei Kindern endet die Familienversicherung spätestens mit Vollendung des 25. Lebensjahres, verlängert um Zeiten einer gesetzlichen Dienstpflicht.

Beamte und vergleichbare Personen
, die nach beamtenrechtlichen Grundsätzen oder Vorschriften Anspruch auf Beihilfe haben, sind verpflichtet, eine anteilige beihilfekonforme private Pflegeversicherung abzuschließen, unabhängig davon, ob eine private Krankenversicherung besteht.

Auch Heilfürsorgeberechtigte (z. B. Polizeibeamte, Berufssoldaten) sind in der Regel versicherungspflichtig in der privaten Pflegeversicherung.

Mitglieder der Postbeamtenkrankenkasse (PBeaKK) und der Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten (KVB) müssen sich ebenfalls privat pflegeversichern. Für die Versicherung beider Gruppen wurde beim Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) die Gemeinschaft privater Versicherungsunternehmen (GPV) gegründet, da beide Sozialeinrichtungen keine Versicherungsunternehmen sind. Die Abwicklung des Versicherungsgeschehens nehmen die PbeaKK und die KVB im Namen der GPV vor.

Nicht versicherungspflichtig in der privaten Pflegeversicherung sind Personen, die sich auf nicht absehbare Zeit in stationärer Pflege befinden und aufgrund eines Arbeits- oder Dienstunfalls bereits Leistungen bei Pflegebedürftigkeit erhalten. Der Versicherungsschutz für Familienangehörige muss allerdings sichergestellt sein.

Freiwillige Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung haben die Möglichkeit, sich von der Versicherungspflicht in der sozialen Pflegeversicherung befreien zu lassen. Der Krankenversicherungsschutz in der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) bleibt weiter bestehen. Für die Befreiung ist ein Antrag bei der Pflegekasse der GKV innerhalb von drei Monaten nach Beginn der freiwilligen Mitgliedschaft zu stellen. Dem Antrag muss ein Nachweis über den Abschluss eines gleichwertigen Vertrages bei einem privaten Pflegeversicherungsunternehmen beigefügt werden.t[/size][/b]

Seit 1. Januar 1995 sind alle Personen, die bei einem privaten Krankenversicherungsunternehmen allgemeine Krankenhausleistungen versichert haben, grundsätzlich verpflichtet dort auch das Pflegerisiko zu versichern.

Innerhalb von sechs Monaten nach Beginn der Versicherungspflicht (Versicherung allgemeiner Krankenhausleistungen) kann die Pflegeversicherung auch bei einem anderen privaten Krankenversicherer abgeschlossen werden.


Ehegatten und Kinder privat Krankenversicherter sind auch in der privaten Pflegeversicherung zu versichern, es sei denn, es besteht eigene Versicherungspflicht (z. B. wegen Erwerbstätigkeit, freiwilliger Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung) oder Familienversicherung in der sozialen Pflegeversicherung. Bei Kindern endet die Familienversicherung spätestens mit Vollendung des 25. Lebensjahres, verlängert um Zeiten einer gesetzlichen Dienstpflicht.

Beamte und vergleichbare Personen
, die nach beamtenrechtlichen Grundsätzen oder Vorschriften Anspruch auf Beihilfe haben, sind verpflichtet, eine anteilige beihilfekonforme private Pflegeversicherung abzuschließen, unabhängig davon, ob eine private Krankenversicherung besteht.

Auch Heilfürsorgeberechtigte (z. B. Polizeibeamte, Berufssoldaten) sind in der Regel versicherungspflichtig in der privaten Pflegeversicherung.

Mitglieder der Postbeamtenkrankenkasse (PBeaKK) und der Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten (KVB) müssen sich ebenfalls privat pflegeversichern. Für die Versicherung beider Gruppen wurde beim Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) die Gemeinschaft privater Versicherungsunternehmen (GPV) gegründet, da beide Sozialeinrichtungen keine Versicherungsunternehmen sind. Die Abwicklung des Versicherungsgeschehens nehmen die PbeaKK und die KVB im Namen der GPV vor.

Nicht versicherungspflichtig in der privaten Pflegeversicherung sind Personen, die sich auf nicht absehbare Zeit in stationärer Pflege befinden und aufgrund eines Arbeits- oder Dienstunfalls bereits Leistungen bei Pflegebedürftigkeit erhalten. Der Versicherungsschutz für Familienangehörige muss allerdings sichergestellt sein.

Freiwillige Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung haben die Möglichkeit, sich von der Versicherungspflicht in der sozialen Pflegeversicherung befreien zu lassen. Der Krankenversicherungsschutz in der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) bleibt weiter bestehen. Für die Befreiung ist ein Antrag bei der Pflegekasse der GKV innerhalb von drei Monaten nach Beginn der freiwilligen Mitgliedschaft zu stellen. Dem Antrag muss ein Nachweis über den Abschluss eines gleichwertigen Vertrages bei einem privaten Pflegeversicherungsunternehmen beigefügt werden.
Quellen
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Herzliche Grüße Elke

Gerd (07/56) Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

Elke (10/44) "wer über seine Kräfte hinaus pflgegt wird selbst zum Pflegefall" .... ich habe Krebs, vermutlich zu spät auf mich selbst geachtet.~~~~~~~~

Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
Gebe ich Tipps, dann muss denen keiner Folge leisten wenn er sie nicht für richtig hält oder andere Ansichten hat.
Meine Beiträge sind als Anregung gedacht, haben aber keinen Anspruch auf Rechtsgültigkeit
.


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