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 Betreff des Beitrags: Studie Domantherapie
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 29. Apr 2012, 07:43 
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Ich hatte letztens den Film "Eine Chance für Malin" erwähnt und daraufhin nochmal danach gegoogelt.
(Und diesmal endlich auch Treffer erzielt - was das richtige Suchwort doch ausmacht...)

Im Link eine Seite zur Doman-Therapie, speziell eine Studie über den Effekt der Multisensorischen Stimulation nach Doman auf Komaerweckung und -genesung http://www.tobias-weigand.de/index.php/ ... tudie.html

Interessiert bestimmt den ein oder anderen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Studie Domantherapie
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 7. Mai 2012, 07:55 
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Der Link hat sich anscheinend geändert http://www.tobias-weigand.de/index.php/ ... tudie.html
Im Zweifel über http://www.tobias-weigand.de , dort auf Domantherapie, darumter der Menüpunkt Wachkomastudie

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 Betreff des Beitrags: Re: Studie Domantherapie
#3Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Mai 2012, 19:47 
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Hallo Mari,

ich kenne die Doman Therapie und habe auch Unterlagen dazu. Als du davon geschrieben hast, dachte ich mir bereits, dass es sich um Doman handelt! Bestimmt kann diese Therapie wie bei dem Kind im Bericht seeeehr viel bewirken. Allerdings muss ich sagen, dass bei dieser Therapie keinerlei Zeit mehr für eine halbwegs normale Mutter-Kind-Beziehung und schon gar nicht für ein weiteres Kind bleibt. Die Eltern werden zu 18-Stunden-am-Tag-Therapeuten und MÜSSEN die ganze Zeit das Programm abspulen. Wenn man "im Programm" bleiben will, muss man sich diesen Regeln total unterwerfen (sorry, aber das hat für mich fast etwas sektenartiges)!

Natürlich bin ich als Mutter auch immer Therapeutin, gerade, wenn man so viel macht wie wir mit Nina, aber ich will auch noch ein Stück weit Mutter bleiben und Famile leben. Dies ist bei Doman leider nicht möglich!

Liebe Grüße
Sandra

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Herzliche Grüße Sandra
Sandra 03/71 und Max 06/70 mit Nina, geb. 20.01.2001 (schwer körperlich und geistig behindert nach Frühgeburt, 530g; starke Sehbehinderung, keine Sprache, autistische Züge, infektgekoppelte Anfälle und viele andere "Baustellen") und Lukas geb. 19.06.08

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 Betreff des Beitrags: Re: Studie Domantherapie
#4Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Mai 2012, 20:17 
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ja ich denke auch, dieses Wahnsinnsprogramm ist kaum leistbar - schon allein zu dem von dir genannten auch: wer will ständig sein Kind zu etwas zwingen..
Ich erinnere mich noch gut, dass Malin in dieser Reportage unheimlich viel weinte - das gezwungene Stehen beim Essen war anstrengend, die Physiotherapie, war anstrengend, teils sicher auch schmerzhaft, nie Pause, keine Ruhe...
Das Abschlussbild mit einer lachenden, ballspielenden, laufenden Malin tröstete zwar - aber bis dahin muss man erst einmal kommen und durchhalten.
(Zumal man auch sehen muss, das die Therapieform zwar tolle Erfolge vorweisen kann, grösstenteils jedoch einfach in Form einer Verbesserung um ein, zwei, drei.... Stufen - diese Supererfolge, die da immer verlinkt sind wie Malin oder Rosalinda(glaub ich hiess sie), sind auch nur selten - sieht man auch schön in dieser Wachkomastudie: deutliche Verbesserungen bei 90% wirklich aufgewacht sind aber nur einige wenige.)
Aber: ich finde man erkennt daran deutlich wie wichtig Stimulation bei Hirnschäden ist.
Und da wird in der Pflege allgemein ja schon das Minimum unterschritten...
Deswegen hab ich das verlinkt.
Doman hat das Rad auch nicht neu erfunden, das das Hirn neu lernen kann weiss man ja, der Knackpunkt ist wohl die dauernde Stimulation, nicht das Doman drauf steht oder man sich sektenartigen, (oder vielleicht auch nur amerikanischen ;) wenn man sich zb Marketingsysteme wie Amway anguckt fragt man sich auch öfter mal, wo man gelandet ist ;) ) Strukturen unterwirft.
Aber man sieht halt schön, was unter maximalem Aufwand möglich sein könnte.
Wie so oft im Leben: das lebens- und alltagstaugliche davon muss man dann selbst finden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Studie Domantherapie
#5Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Mai 2012, 20:37 
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Zitat:
Wie so oft im Leben: das lebens- und alltagstaugliche davon muss man dann selbst finden.


Das hast du schön formuliert! :girlja:

ja ich denke auch, dieses Wahnsinnsprogramm ist kaum leistbar - schon allein zu dem von dir genannten auch: wer will ständig sein Kind zu etwas zwingen..
Ich erinnere mich noch gut, dass Malin in dieser Reportage unheimlich viel weinte - das gezwungene Stehen beim Essen war anstrengend, die Physiotherapie, war anstrengend, teils sicher auch schmerzhaft, nie Pause, keine Ruhe...
Das Abschlussbild mit einer lachenden, ballspielenden, laufenden Malin tröstete zwar - aber bis dahin muss man erst einmal kommen und durchhalten.


Für mich ist es vor allem wichtig, dass Nina mir zufrieden erscheint. Ich könnte kaum damit umgehen, dass ich meinem Kind über Jahre eine Rund-um-die-Uhr-Therapie zumute und es nur am Weinen ist, weil es Schmerzen hat oder unglücklich ist! Natürlich beißen auch wir die ein oder andere Sache durch, wenn ich der Meinung bin, dass es notwendig ist. Aber dies alles muss in meinen Augen auch Grenzen haben. Vielleicht ist hier weniger sogar manchmal mehr, wenn man im Gegenzug auch Zeit für schöne Dinge, kuscheln etc. hat!

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 Betreff des Beitrags: Re: Studie Domantherapie
#6Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Mai 2012, 20:55 
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da sind wir völlig einer Meinung Sandra

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