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 Betreff des Beitrags: Noch nicht registriert, nur ne Frage .....
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Mai 2018, 19:44 

Highscores: 2
Hallo, zu mir 48 , berufstätig , habe eine Oma, um die ich mich mit kümmere, sie hat Pflegegrad 3, warum ich hier schreibe und mich hier melde bevor ich mich ggf. registriere.

Also ich suche nach Austausch , wer kennt das nicht , alte Menschen sind charakterlich manchmal nicht einfach, können Zusammenhänge nicht mehr klar erkennen, denken ggf. nicht rational und zu ihrem Besten, sondern ich nenn es mal so , neigen zur Selbstkasteiung, wenn sie so einen Charakter haben, wie meine Oma ihn hat.
Mir ist klar , daß das eben charakterlich bedingt ist, andere Menschen sind anders, meine Oma ist 87 Jahre alt.

Mir fehlen Gesprächspartner und damit fehlt mir der Austausch, natürlich sind das familiäre Probleme teilweise , aber ich denke es gibt auch typische altersbedingte Probleme, meine Oma ist nicht dement und auch nicht debil oder so, aber sie ist sehr komisch was fremde Personen angeht, die sie nicht kennt, auch charakterlich bedingt, meine Mutter und meine Tante, beide in Rente sind ebenfalls in die Pflege mit eingebunden, haben aber da es Schwestern sind , die wie Tag und Nacht sind, regelmäßig ich nenn es mal Zickenkrieg, tja und ich sitze sozusagen zwischen Beruf und meiner Gutmütigkeit irgendwo in der Mitte. Mich belastet die Situation zunehmend, auf der einen Seite möchte ich meine Oma gut versorgt wissen, auf der anderen Seite merke ich, wie es an mir nagt, daß ich manches Verhalten nicht rational und auch nicht emotional nachvollziehen kann, mir fällt es dann schwer Grenzen zu ziehen und ich hänge dann zwischen der Abrenzung die zum Selbstschutz wohl richtig wäre , dem Involviert sein , Stellung beziehen zu sollen und dem Wunsch oder dem Pflichtgefühl , dafür zu sorgen , daß es meiner Oma gut geht.

Keine einfache Situation. In meinem Freundeskreis habe ich eher wenigere Menschen, die ähnliche Verbundenhiet zu ihrer Großmutter haben, denn ich bin bei ihr aufgewachsen , die Eltern meiner Bekannten und Freunde sind alle noch rüstig und die Großeltern meist schon tot.

Nun suche ich aber den Austausch, weil es teilweise Situationen gibt, die mir einfach an die Nieren gehen, die selbst meine Gutmütigkeit strapazieren, ich bin aber weniger der Mensch für irrealen Austausch zu irrealen Personen, sondern eher der Mensch der sich von Angesicht zu Angesicht austauschen möchte .

Was ich mich nun frage , kennt ihr Selbsthilfegruppen oder gibt es vielleicht sowas, im Raum Düsseldorf / Köln in NRW , wo man sich trifft und über die Thematik austauscht, es geht da nicht ums Geld oder rechtliche Fragen, sondern um den Austausch mit Menschen, die selbst pflegen als Angehörige. deren gefühle und Empfindungen, vielleicht auch Erfahrungen und Tips bzw. Strategien, wie ich es schaffe , die goldene Mitte in dem ganzen Wirrwarr der Gefühlsspannungen zu finden die ich suche.

Gruß und Euch ein schönes WE


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 Betreff des Beitrags: Re: Noch nicht registriert, nur ne Frage .....
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Mai 2018, 19:27 
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Hallo,
herzlich willkommen im Forum.

Noch kein Name hat geschrieben:
Mir fehlen Gesprächspartner und damit fehlt mir der Austausch,

Das geht vielen pflegenden Angehörigen ähnlich.

Noch kein Name hat geschrieben:
Was ich mich nun frage , kennt ihr Selbsthilfegruppen oder gibt es vielleicht sowas, im Raum Düsseldorf / Köln in NRW , wo man sich trifft und über die Thematik austauscht, es geht da nicht ums Geld oder rechtliche Fragen, sondern um den Austausch mit Menschen, die selbst pflegen als Angehörige. deren gefühle und Empfindungen, vielleicht auch Erfahrungen und Tips bzw. Strategien, wie ich es schaffe , die goldene Mitte in dem ganzen Wirrwarr der Gefühlsspannungen zu finden die ich suche.

Ich denke, die gibt es.
Selbsthilfe
https://www.duesseldorf.de/gesundheitsa ... hilfe.html
Gib doch ma bei google Selbshilfegruppe im Raum Düsseldorf / Köln ein
dort findest du so einige Organisationen.
Viel Erfolg!

_________________
Herzliche Grüße
Elke

Wir wollen uns alle respektieren, einander zuhören, uns gegenseitig unterstützen, motivieren – eine Gemeinschaft sein.
Elke (10/44) pflegt Gerhard (07/56),schweres SHT im Juni 95, Hemiplegie, keine Sprache, Pflegegrad 5.


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