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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Inkontinenzartikel - neue Verträge zum 1.5.2012
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 31. Mai 2012, 23:19 
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Beiträge: 26857
Wohnort: Berlin
Geschlecht: weiblich
Zum 1. Mai 2012 hat die BARMER GEK neue Verträge geschlossen.
Ich denke bei anderen Krankenkassen ist es ähnlich!

Der Auftrag für die Versorgung mit saugenden Inkontinenzartikeln im Bereich Berlin/Brandenburg wurde entsprechend den bestehenden gesetzlichen Vorgaben - § 33 Abs. 6 Satz 2 und § 127 Abs. 1 Sozialgesetzbuch Fünftes Buch – SGB V - im Rahmen einer Ausschreibung erneut an die Firma MOHAGE (Mommsen Handelsgesellschaft) vergeben.

Bei der Kostenübernahme handelt es sich um eine Versorgungspauschale. Diese beträgt ab 1.5.2012 monatlich € 19,48.

Für Windeln die wir seid 2008 kostenlos vom Vertragspartner bekommen haben ist ab sofort eine Zuzahlung von 32 Euro pro Karton fällig. Der Vertragspartner ist - lt. telefonischer Auskunft - nicht mehr in der Lage, mit dieser Summe die Versicherten ohne Eigenanteil zu versorgen.


Rechtliche Rahmenbedingungen der Hilfsmittelversorgung und Tipps für Betroffene
klick hier


Das sollen wir uns auf keinen Fall gefallen lassen!
die Krankenkasse ist verpflichtet, für eine ausreichende und zweckmäßige Versorgung zu sorgen. Und deshalb ist die Krankenkasse unser Ansprechpartner.


Musterantrag auf Versorgung mit Inkontinenzhilfen

klick hier
den man je nach den erforderlichen Bedürfnissen abändert.
Dann druckt man sich auch das Schreiben des Bundesministeriums für Gesundheit an den BVKM vom 4. Mai 2009 aus
klick hier
und schickt es mit.

Auch bei der Menge von Inkontinenz-Artikeln nicht mit irgendwelchen "Argumenten" abweisen lassen, denn die Vorgaben schreiben keine Höchst-Stückzahlen vor.

 ! "pflegendeAngehoerige":
Als Richtwerte für eine adäquate Versorgung sind folgende Mengen zu sehen:
Täglich 3 - 6 Windelhosen oder
täglich 3 - 6 Vorlagen und zusätzlich 15 Netzhosen monatlich oder waschbare Mehrwegfixierhosen in ausreichend verfügbarer Menge
Die tatsächliche Menge ist immer abhängig vom individuellen, medizinisch erforderlichen Bedarf.


Quelle und kompletter Text: AOK (Seite 15)

Sollte die KK dann immer noch Probleme machen, alles an das Bundesversicherungsamt - die "Rechtsaufsicht über die bundesunmittelbaren Träger der gesetzlichen Kranken-, Renten- und Unfallversicherung sowie der sozialen Pflegeversicherung"

 ! "pflegendeAngehoerige":
Durch das Bundessozialgericht wurde schon mehrfach bestätigt, dass jeder Versicherte Anspruch auf individuell angepasste Inkontinenz-Hilfsmittel hat.

_________________
Herzliche Grüße Elke

Gerd (07/56) Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

Elke (10/44) "wer über seine Kräfte hinaus pflgegt wird selbst zum Pflegefall" .... ich habe Krebs, vermutlich zu spät auf mich selbst geachtet.~~~~~~~~

Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
Gebe ich Tipps, dann muss denen keiner Folge leisten wenn er sie nicht für richtig hält oder andere Ansichten hat.
Meine Beiträge sind als Anregung gedacht, haben aber keinen Anspruch auf Rechtsgültigkeit
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 Betreff des Beitrags: Re: Inkontinenzartikel - Vorgehensweise der BARMER GEK
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Jun 2012, 09:46 
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Treffpunkt Legende

Registriert: 06.2008
Beiträge: 26857
Wohnort: Berlin
Geschlecht: weiblich
Kostenübernahme für Inkontinenzhilfsmittel durch die Kranken- und Pflegekassen
- Rechtlicher Anspruch auf individuelle Versorgung -

http://www.ra-benthien.de/Inkontinenzhilfsmittel.htm


Siehe auch
Probleme bei der Kostenübernahme von Inkontinenzhilfsmitteln
http://www.incosan-portal.de/index.php/service/76

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Herzliche Grüße Elke

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 Betreff des Beitrags: Re: Inkontinenzartikel - Vorgehensweise der BARMER GEK
#3Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Sep 2012, 12:40 

Highscores: 2
Durch einen heftigen Bandscheibenvorfall bin ich zur Zeit zur Untätigkeit (körperliche) gezwungen.
Dadurch zufällig auf dieses Forum gestoßen.
Kurz zur Situation: Nach Prostataektonomie 1996 mit Komplikationen und mehreren zusätzlichen
chir.Eingriffen Steßinkontinenz 3. Grades. Wegen erheblichen Hautirritationen ect. nur Vorlagen in Taschenform
möglich. Seit Mohage für die Lieferung von der Barmer festgelegt wurde gab es Probleme unterschiedlicher Art.
Jetzt beziehe ich die Hilfsmittel direkt von einen anderen Lieferanten und gehe in Vorkasse. Damit zahle ich
weniger als bei einer Lieferung von Mohage, obwohl Mohage den Wertanteil aus den Hilfsmittelkatalog
von der Barmer zusätzlich erhält.


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 Betreff des Beitrags: Re: Inkontinenzartikel - Vorgehensweise der BARMER GEK
#4Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Sep 2012, 04:19 
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Beiträge: 26857
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Geschlecht: weiblich
H.Sturtzel hat geschrieben:
Jetzt beziehe ich die Hilfsmittel direkt von einen anderen Lieferanten und gehe in Vorkasse. Damit zahle ich
weniger als bei einer Lieferung von Mohage, obwohl Mohage den Wertanteil aus den Hilfsmittelkatalog
von der Barmer zusätzlich erhält.


Hallo,
so richtig verstehe ich nicht.
Was heißt in Vorleistung gehen? Hilfsmittel kaufen und BARMER erstattet?
Wenn ja, in welcher Höhe?
MOHAGE bekommt weiterhin und trotzdem die monatliche Pauschale ohne Leistung dafür zu erbringen?
Welches Bundesland?

_________________
Herzliche Grüße Elke

Gerd (07/56) Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

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 Betreff des Beitrags: Re: Inkontinenzartikel - Vorgehensweise der BARMER GEK
#5Ungelesener BeitragVerfasst: 1. Okt 2012, 23:27 

Highscores: 2
Elke hat geschrieben:

Hallo,
so richtig verstehe ich nicht.
Was heißt in Vorleistung gehen? Hilfsmittel kaufen und BARMER erstattet?
Wenn ja, in welcher Höhe?
MOHAGE bekommt weiterhin und trotzdem die monatliche Pauschale ohne Leistung dafür zu erbringen?
Welches Bundesland?


Hallo Elke,
leider komme ich jetzt erst zur Beantwortung.
Barmer hat den Auftrag storniert. Meine Formulierung war falsch. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass
MOHAGE trotz Zuzahlung nicht den Preis meines neuen Lieferanten angeboten hat. Deshalb hat eine kompetente Vertreterin (von der es nach meiner Erfahrung, nur diese gibt) auch dazu geraten, den von mir
gefundenen Lieferanten zu nehmen.
Unfair von Mohage war, dass im April ohne Vorankündigung eine von mir zu unterzeichnende "Verbindliche
Bestellung/Auftrag" zugesandt wurde, die einen total überhöhten Eigenanteil beinhaltete. Außerdem sollte ich unterschreiben, dass ich über die Möglichkeit einer Versorgung ohne Eigenanteil informiert worden sei. Erst nach vehementen Protest erfolgte ein persönliches klärendes Gespräch.
Die Pauschale von der Barmer erhalte ich, nach Zusendung der Originalrechnung von Fa. inko direkt.
Diese Firma kann ich bestens empfehlen. Sie liefert auch an Brandenburg/Panketal meinem Wohnort.

Herzliche Grüße von Horst


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 Betreff des Beitrags: Re: Inkontinenzartikel - Vorgehensweise der BARMER GEK
#6Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Okt 2012, 21:09 
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Hallo Horst,

uns hat Mohage gar nicht erst beliefert, weil ich mich geweigert habe, eine Unterschrift zu leisten.
Ich habe für meinen Mann jetzt die Pauschale, die Firma Mohage erhalten würde, als persönliches Budget.
Bekomme das Geld für 6 Monate im voraus aufs Konto überwiesen, kann nach Bedarf einkaufen wo ich will und muss den Einkauf alle 6 Monate nachweisen (Rechnungslegung).
Wir sparen gegenüber Mohage monatlich ca. 30 Euro Eigenanteil.
Ich kaufe hier ein
http://www.bestimed.de/index.html
war der beste Preis für unsere Pants, den finden konnte.

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Herzliche Grüße Elke

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 Betreff des Beitrags: Re: Inkontinenzartikel - neue Verträge zum 1.5.2012
#7Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Mai 2013, 08:53 
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Kasse darf Pflegebedürftige nicht auf undichte Windeln verweisen -
Notfalls müssen teurere Produkte gewährt werden


Sind pflegebedürftige inkontinente Menschen auf Windeln angewiesen, müssen diese auch halten, was sie versprechen.
Die Krankenkasse darf Versicherte nicht auf mangelhafte Produkte ihres Vertragspartners verweisen, entschied das Landessozialgericht (LSG) Berlin-Brandenburg in Potsdam in einem am Mittwoch, 15. Mai 2013, veröffentlichen Urteil (Aktenzeichen: L 1 KR 263/11). Andernfalls komme die Kasse nicht ihrer gesetzlichen Verpflichtung nach.

http://openjur.de/u/625547.html

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