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 Betreff des Beitrags: Antragsverfahren - Kuren für pflegende Angehörige
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Sep 2011, 11:32 
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„Pflege kann nur gut gehen,
wenn es den Pflegenden selbst gut geht“


(Jansen 1995)

Pflege verlangt dem pflegenden Angehörigen oft viel Kraft und Ausdauer ab. Permanenter Schlafmangel und physische wie psychische Dauerbelastung fordern nicht selten ihren Tribut und können erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit zur Folge haben.

Obwohl Gesundheitsminister Philipp Rößler die enorme Leistung der pflegenden Angehörigen erkannt hat und sich 2011 verstärkt für Entlastungsangebote nach dem Vorbild der Mutter-Kind-Kuren einsetzen wollte,
besteht auf Kuren für pflegende Angehörige besteht bisher kein Rechtsanspruch.

Claudia zeigt uns hier eine Möglichkeit auf:

claudia hat geschrieben:
ich möchte ins antonie-nopitsch haus in bad bevensen
die bieten schwerpunktkuren für pflegende frauen an
und das konzept gefält mir,
geht alles übers müttergenesungswerk
ich nehme auch eine kurberatungsstelle in anspruch
die reichen sogar die anträge ein und begleiten bei ablehnung usw


Eine Kur über das Müttergenesungswerk mit dem Schwerpunkt für pflegende Angehörige.


Folgende mir bekannte Kliniken bieten das an:

Antonie-Nopitsch-Haus 29549 Bad Bevensen Niedersachsen, Wald- und Seengebiet

Fachklinik St. Marien Wertach GmbH 87497 Wertach/Allgäu Bayern, Hochgebirge

Klinik Hohes Licht gemeinnützige GmbH 87561 Oberstdorf Bayern, Hochgebirge

Ev. Frauen- und Mütterkurklinik - Prävention und Rehabilitation Sanatorium 88410 Bad Wurzach Baden-Württemberg, Wald- und Seengebiet

Fachklinik Maria am Meer 26548 Norderney Niedersachsen, Nordsee

Die Insel 26571 Juist Niedersachsen, Nordsee

_________________
Herzliche Grüße
Elke

Wir wollen uns alle respektieren, einander zuhören, uns gegenseitig unterstützen, motivieren – eine Gemeinschaft sein.
Elke (10/44) pflegt Gerhard (07/56),schweres SHT im Juni 95, Hemiplegie, keine Sprache, Pflegegrad 5.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kuren für pflegende Angehörige
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 1. Okt 2011, 18:26 
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So habe ich meinen Antrag gestellt:

Kurberatungsstelle
http://www.mukiku.de

und die regionalstelle für berlin:
http://www.mukiku.de/mutter_kind_vater_ ... otsdam.htm
weitere regionalstellen auf der hauptseite

Wichtig:
  • nicht verunsichern lassen wenn es vorangig um Mutter bzw. Vater-Kind-Kuren geht
  • das müttergenesungswerk (MGW) vermittelt und unterstützt auch kuren für Mütter /Väter
    -auch wenn die kinder längst erwachsen sind- wenn sie jetzt Pflegeverantwortung haben.
  • nicht alle beraterinnen kennen diese möglichkeit, sie müssten sich aber bei einer fachstelle oder vorgesetzten erkundigen können.
meine erste kontaktperson kannte mütter-kuren für pflegende auch nicht.
ich habe dann einen zweiten anruf von der leiterin der beratungsstelle mukiku friesland erhalten,
die wusste was ich meine und hat mir dann die unterlagen zugeschickt.

so das sind alle infos, die ich mir zusammen-recherchiert habe.

ich habe noch ein info-blatt des Bu Min f. Gesundheit zum Thema gefunden, (GP-Infoblatt Nr 7)


Dateianhänge:
bfg-infoblatt.pdf [576.19 KiB]
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_________________
Liebe Grüße Claudia

Claudia (12/57), ich pflegte 8 Jahre meinen Lebensgefährten (6/53) nach seiner Hirnblutung PS III, mit Unterstützung durch Tagespflege und ambulanten Pflegedienst zu Hause. Dabei war ich die meiste Zeit in Vollzeit berufstätig. Herbert ist am 23.09.2014 plötzlich zu Hause, in meinen Armen verstorben.
Verstehen kann man das Leben rückwärts; leben muss man es aber vörwärts! - Sören Kiergegaard -
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 Betreff des Beitrags: Re: Antragsverfahren - Kuren für pflegende Angehörige
#3Ungelesener BeitragVerfasst: 10. Okt 2011, 22:12 
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Wer kann denn überhaupt eine Mütter-Kur beantragen?
Grundsätzlich alle Frauen, die Kinder erziehen oder erzogen haben. Und deren Ärztin oder Arzt die Notwendigkeit einer Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme attestiert hat.

Wie stelle ich den Antrag?

In einer Beratungs- und Vermittlungsstellen bei den Wohlfahrtsverbänden - so wie von Claudia im Beitrag darüber beschrieben.
Hier das für eine Kur notwendige Attestformular und das Selbstauskunftsformular als pdf Datei:

Dateianhang:
Attest Mutter Vorsorge_neu.pdf [118.6 KiB]
149-mal heruntergeladen

Dateianhang:
Attest Mutter Reha_neu.pdf [132.42 KiB]
106-mal heruntergeladen

Dateianhang:
Ergänzungsbogen zum ärztlichen Attest.pdf [75.43 KiB]
97-mal heruntergeladen


Nun zum Arzt
der das Attestformular ausfüllen soll.
Das dann an die Beratungsstelle geschickt werden kann

oder direkt an die Krankenkasse die auf über den Antrag entscheidet.
Sollte der Kurantrag nicht genehmigt werden, unbedingt Widerspruch einlegen.
Eventuell auch mit Hilfe der Beratungsstelle.

Welche Kosten entstehen?
Die Krankenkassen tragen die vollen Kosten der Kur. Selbst ist nur die gesetzlich festgelegte Zuzahlung von 10 Euro pro Tag zu zahlen (die bei einer bestehenden Befreiung von der Zuzahlung entfällt).

_________________
Herzliche Grüße
Elke

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