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 Betreff des Beitrags: Frauen leisten anderthalbmal so viel wie Männer
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Jun 2017, 14:50 
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Pflege und Betreuung
Frauen leisten anderthalbmal so viel wie Männer

Unbezahlte Arbeit, niedrige Rente:
Frauen haben in Deutschland weiter mit erheblichen Nachteilen zu kämpfen. Das geht aus dem neuen Gleichstellungsbericht hervor, der an diesem Mittwoch in Berlin vorgestellt wird.

http://www.spiegel.de/karriere/gleichst ... 53199.html

_________________
Herzliche Grüße
Elke

Wir wollen uns alle respektieren, einander zuhören, uns gegenseitig unterstützen, motivieren – eine Gemeinschaft sein.
Elke (10/44) pflegt Gerhard (07/56),schweres SHT im Juni 95, Hemiplegie, keine Sprache, Pflegegrad 5.

https://www.pflegendeangehoerige.org/


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 Betreff des Beitrags: Re: Frauen leisten anderthalbmal so viel wie Männer
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Jun 2017, 15:49 
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Tja .... was soll man dazu sagen ???

Es gibt also keine pflegenden Männer ?????

Wenn eine solch undifferenzierte Äußerung von einem Mann
gekommen wäre, wären bereits XXX-Frauen auf die Barrikaden
gegangen und hätten sich lauthals beschwert.

Eigentlich sollte es heißen ".... dass pflegende Angehörige,
gleich welchen Geschlechts in die Armuts-Falle geraten"

Und bitte nicht als Pauschal-Darstellung "DIE FRAUEN"

viele liebe Grüße ..... Harald :handshake:

_________________
Papa Jahrgang 1926, seit 2009 Dialysepatient, seit 2011 Diagnose Alzheimer (Pflegestufe 1) am 20.Mai 2014 verstorben
Mama Jahrgang 1924, seit 1980 künstliche Herzklappe, seit 2010 Schrittmacher, Ende 2012 Diagnose altersbedingte Makuladegeneration (Pflege-Einstufung abgelehnt, da unser Staat der Meinung ist, eine Sehbehinderung oder Erblindung bzw. gesundheitliche Einschränkungen durch Herzerkrankung wären keine nachvollziehbaren Einstufungs-Gründe)am 1.März 2016 verstorben

Wenn Kinder zu Pflegern und Eltern zu Gepflegten werden kehrt sich alles um .... ist nichts mehr so wie es einmal war!!!

Wenn ich so über alles nachdenke kann ich nur noch traurig sein - traurig und wütend auf die Ungerechtigkeiten in unserem Land
....enttäuscht über einen Staat, der eigentlich die Schwachen schützen sollte !


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 Betreff des Beitrags: Re: Frauen leisten anderthalbmal so viel wie Männer
#3Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Jun 2017, 17:00 
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Eigentlich sollte es heißen ".... dass pflegende Angehörige,
gleich welchen Geschlechts in die Armuts-Falle geraten"

Und bitte nicht als Pauschal-Darstellung "DIE FRAUEN"


Lieber Harald,

wenn es in dem Bericht nur darum gehen würde, dass Pflege eine Armuts-Falle ist, hättest du sicher Recht. Auch für pflegende Männer ist das so. Und auch für pflegende Männer ist es ungerecht!

In dem zitierten Bericht geht es aber darum, dass wichtige Tätigkeiten, die schlecht oder gar nicht entlohnt werden - wie eben Pflege, aber auch Kindererziehung und Hausarbeit - von anderthalb mal mehr Frauen als Männern getan werden. Und deshalb ist die Aussage, dass die Armutsfalle anderthalb mal mehr Frauen als Männer betrifft - leider - richtig und - leider - auch nicht undifferenziert. Schließlich fordert ja richtigerweise auch keiner, einfach als Ausgleich mehr Männer unbezahlte Arbeit machen zu lassen, sondern:
Zitat:
Die Sachverständigen plädieren deshalb dafür, die Arbeit, die Menschen in Pflege und Betreuung ihrer Angehörigen stecken, als echten Wirtschaftsfaktor zu betrachten und sie aufzuwerten.


Ich denke, damit wären wir beider einverstanden, oder?

Liebe Grüße

Maria

_________________
Ich (08/50) kümmerte mich um meine Tochter (01/72, verstorben 05/14, MS, Pflegestufe 3), die mit 24 Stunden-Assistenz finanziert durch ein persönlichen Budget nach dem Arbeitgebermodell in ihrer eigenen Wohnung lebte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frauen leisten anderthalbmal so viel wie Männer
#4Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Jun 2017, 19:49 
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Du hast ja vollkommen recht.... und es ist ja auch so, dass
Frauen meist in der Pflege tätig sind ...in einer nicht gerade
gut entlohnten Arbeit...... und deshalb in eine Armutsfalle
geraten

Aber es ist auch meistens nie von Männern die Rede ...ich
höre immer nur, wie schlecht es den Frauen geht .... das
meinte ich mit "einseitiger Sichtweise"

Wenn sich Männer in der Pflege engagieren .... ob beruflich
oder privat ..... dann heißt es meistens "....ach ???? so was
gibt es auch ???"

Oder schlimmer noch ".... in so einen Job würde ich ja nie
gehen .... für wenig Geld anderen den Hintern abwischen"

Ob der Beruf einem Spaß macht .... danach wird gar nicht
erst gefragt ..... LEIDER !!!

(... und mir macht es Freude)

Und das stört mich langsam ..... wir Männer sind in der
Sichtweise der Allgemeinheit doch gar nicht existent ...
und wenn dann zumeist in der Krankenpflege

..... aber erst recht nicht im privaten Umfeld .....wenn
es darum geht seine Angehörigen zu pflegen und zu
betreuen

Und wenn man dann noch seine Arbeit aufgibt ..... um
seine Angehörigen zu pflegen ..... das ist für die meisten
erst recht nicht vorstellbar.

Sowas machen doch nur Frauen.

Das sind doch die Aussagen, die man zumeist im Fernsehn
(bei Diskussions-Sendungen) hört.

Von uns Männern ist eigentlich nie die Rede .... uns gibt es
gar nicht.

Und das stört mich .... und zwar sehr.

Viele liebe Grüße ..... Harald

_________________
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Wenn Kinder zu Pflegern und Eltern zu Gepflegten werden kehrt sich alles um .... ist nichts mehr so wie es einmal war!!!

Wenn ich so über alles nachdenke kann ich nur noch traurig sein - traurig und wütend auf die Ungerechtigkeiten in unserem Land
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 Betreff des Beitrags: Re: Frauen leisten anderthalbmal so viel wie Männer
#5Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Jun 2017, 21:05 
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Aber es ist auch meistens nie von Männern die Rede ...ich
höre immer nur, wie schlecht es den Frauen geht .... das
meinte ich mit "einseitiger Sichtweise"


Lieber Harald,

damit hast du natürlich recht: die Probleme. mit denen sich pflegende Menschen herumschlagen sind (fast) gleich - egal ob Männlein oder Weiblein.

Wenn sich Männer in der Pflege engagieren .... ob beruflich
oder privat ..... dann heißt es meistens "....ach ???? so was
gibt es auch ???"


Auch das finde ich schade. Aber ich habe doch das Gefühl, dass sich das gerade etwas ändert, sowohl im Pflege- als auch im Kita-Bereich.

Oder schlimmer noch ".... in so einen Job würde ich ja nie
gehen .... für wenig Geld anderen den Hintern abwischen"

Ob der Beruf einem Spaß macht .... danach wird gar nicht
erst gefragt ..... LEIDER !!!

Und das stört mich langsam ..... wir Männer sind in der
Sichtweise der Allgemeinheit doch gar nicht existent ...
und wenn dann zumeist in der Krankenpflege


...dabei sollte der Spaß am Beruf ja ein Hauptgrund sein, auch da stimme ich dir zu. Nur - diese Ansichten kommen bestimmt nicht nur von Frauen, oder?


..... aber erst recht nicht im privaten Umfeld .....wenn
es darum geht seine Angehörigen zu pflegen und zu
betreuen

Und wenn man dann noch seine Arbeit aufgibt ..... um
seine Angehörigen zu pflegen ..... das ist für die meisten
erst recht nicht vorstellbar.

Sowas machen doch nur Frauen.

Das sind doch die Aussagen, die man zumeist im Fernsehn
(bei Diskussions-Sendungen) hört.

Von uns Männern ist eigentlich nie die Rede .... uns gibt es
gar nicht.

Und das stört mich .... und zwar sehr.


Lieber Harald,

ich kann gut verstehen, dass dich das sehr stört. Aber es liegt eben daran, dass es eben doch nur im Verhältnis eine sehr geringe Zahl Männer sind, die wirklich ihre Angehörigen pflegen und noch weniger, die dafür ihren Beruf aufgeben. Das heißt nicht, dass Männer sich nicht auch heute schon in der häuslichen Pflege engagieren. Aber sie beschränken sich eben doch sehr oft auf die Organisation. Und wenn sie aktiv pflegen, dann meist neben ihrem Beruf. Du hast Recht: dadurch fallen sie zu wenig auf und kommen in Diskussionen kaum vor.

Eines sehe ich allerdings anders als du: Wenn sie sichtbar werden, dann meist mit einem großen Extrabonus für diese (für Männer) so seltene und daher außergewöhnliche Leistung. In Pflegesendungen mit pflegenden Frauen werden alle möglichen Aspekte angesprochen, auch solche in die man Männer besser einbeziehen sollte. Aber eine Fernsehsendung wie die über Ingo "Ich lass dich nicht allein"
https://www.fernsehserien.de/37-grad/folgen/ich-lass-dich-nicht-allein-wenn-maenner-pflegen-663154

wäre mit einer Frau als pflegende Hauptperson nicht denkbar. Das wäre einfach zu wenig "besonders". Oder kannst du dir vorstellen, dass es so eine Anfrage mit der Bitte, es mögen sich doch pflegende Frauen melden zu uns gelangt wäre? :dfbgirliezwinkern:

eigene-projekte/bild-zeitung-artikel-t18504.html

Liebe Grüße

Maria

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 Betreff des Beitrags: Re: Frauen leisten anderthalbmal so viel wie Männer
#6Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Jun 2017, 21:33 
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Harald hat geschrieben:
Wenn sich Männer in der Pflege engagieren .... ob beruflich
oder privat ..... dann heißt es meistens "....ach ???? so was
gibt es auch ???"


bemolle hat geschrieben:
Auch das finde ich schade. Aber ich habe doch das Gefühl, dass sich das gerade etwas ändert, sowohl im Pflege- als auch im Kita-Bereich.


Ja sehe ich auch so...

ich habe im Moment in der Pflege von 25 Mitarbeitern

9 Männers... und das ist doch schon sehr viel..das war mal anders

und in der einen KITA gibt es seit über 12 Jahren einen männlichen Leiter
und da gehts immer gut ab..

_________________
in diesem Sinne

Susanne

Neben meiner Tätigkeit als Pflegedienstleitung in einem Pflegeheim war ich
der "Kümmerer" von Mac PS2 bds. Beinamputiert und und und...
den ich 2007 über dieses Forum kennengelernt habe. Mac ist am 14.1.2016 auf seine letzte Reise gegangen


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 Betreff des Beitrags: Re: Frauen leisten anderthalbmal so viel wie Männer
#7Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Jun 2017, 22:26 
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Ich weiß, ich rege mich bei diesem Thema viel zu schnell auf.

Es ist einfach nur schade, welche "Geschlechter-spezifischen"
Stereotypen immer noch in den Köpfen herumschwirren.

Aber vielleicht ändert sich ja irgendwann etwas .... ich denke
auch für die, in der Pflege befindlichen Frauen, könnten Männer
eine Entlastung und Bereicherung sein .... und auch in den
Familien wäre es nicht verkehrt, wenn sich Männer mehr als
bisher engagieren würden.

Vielleicht kommt unsere Gesellschaft ja irgendwann zu der
Erkenntnis, dass jeder Beruf und jede Tätigkeit von jedem
ausgeübt werden kann.

Wäre schön !!!

Nochmals viele liebe Grüße .... Harald

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Frauen leisten anderthalbmal so viel wie Männer
#8Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Jun 2017, 22:45 
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Aber eine Fernsehsendung wie die über Ingo "Ich lass dich nicht allein"
https://www.fernsehserien.de/37-grad/folgen/ich-lass-dich-nicht-allein-wenn-maenner-pflegen-663154

wäre mit einer Frau als pflegende Hauptperson nicht denkbar. Das wäre einfach zu wenig "besonders".


Die meisten Sendungen zu dem Thema handeln doch von pflegenden Frauen.
Ich hab da mindestens 10 Dokus hier auf dem PC.

z.B.

https://www.youtube.com/watch?v=-LL97yA_P_M

https://www.youtube.com/watch?v=OrX-COPgm-E


Ich denke auch dass wir da überhaupt nich unterscheiden sollten ob nun Mann oder Frau pflegt.
Wichtiger als das "wer" ist doch das "wie".

Grüsse
Ingo

_________________
Ingo ( 02/68 ) pflege meine Frau Christine ( 06/69 ), Hirnblutung, Hirnstammkompression, Hirngewebeentfernung und Hemicraniektomie nach Schlaganfall im Juni 2008, mit anschliessendem Wachkoma, Aphasie, Tetraplegie, Dysphagie, LP-Shunt, PEG, Pflegestufe 3+, pflege seit Mai 2009 zu Hause (kein Pflegedienst)
Mein Baby gehört zu mir, ist das klar ?
--------------------------
Versuche nicht Dinge zu ändern die Du nicht ändern kannst
sondern ändere lieber die die Du ändern kannst.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frauen leisten anderthalbmal so viel wie Männer
#9Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Jun 2017, 23:19 

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Liebe Ingo,

es ist sch...egal, ob Männer Frauen pflegen oder Frauen Männer. Du Ingo führst ein Familienunternehmen und arbeitest mindest soviel wie ein Unternehmer, nur das Du H4 lebst und keine vernünftigen Vermögensaufbau betreiben kannst. Als gesunder Anwalt hätte ich 300.000 im Jahr und würde 10-12h täglich arbeiten, so sind es 3-4h täglich, und 36000 im Jahr, der Rest ist Kamf und Pflege. Es wird wohl doch SGB XII im Alter. Gleichberechtigung gibts nur, wenn es es unserem Staat nutzt, z.B. Altersrente mit 67 füt Mann/Frau, und Teilkasko Pflege... etc. liebe Grüsse Christoph


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 Betreff des Beitrags: Re: Frauen leisten anderthalbmal so viel wie Männer
#10Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Jun 2017, 23:20 

Highscores: 2
Liebe Ingo,

es ist sch...egal, ob Männer Frauen pflegen oder Frauen Männer. Du Ingo führst ein Familienunternehmen und arbeitest mindest soviel wie ein Unternehmer, nur das Du H4 lebst und keine vernünftigen Vermögensaufbau betreiben kannst. Als gesunder Anwalt hätte ich 300.000 im Jahr und würde 10-12h täglich arbeiten, so sind es 3-4h täglich, und viel weniger im Jahr, der Rest ist Kamf und Pflege. Es wird wohl doch SGB XII im Alter. Gleichberechtigung gibts nur, wenn es es unserem Staat nutzt, z.B. Altersrente mit 67 füt Mann/Frau, und Teilkasko Pflege... etc. liebe Grüsse Christoph


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 Betreff des Beitrags: Re: Frauen leisten anderthalbmal so viel wie Männer
#11Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Jun 2017, 23:24 
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Wohnort: Raum München
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Danke bekommen: 179x in 125 Posts
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Wenn ich, den Großteil meines Lebens als Single mit Vollerwerbstätigkeit und zusätzlicher Haushaltsführung erlebte und keine Möglichkeit hatte auf die Unterstützung durch Andere bauen zu können sehe ich manches anders.

Zusätzlich unterlag ich einer gesellschaftlichen Abwertung weil ich nicht in der gesellschaftlich anerkannten Rolle als Ernährer einer Familie galt.

Nicht jede Frau hat Kinder oder andere Angehörige zu versorgen und viele Männer leisten außer Erwerbsarbeit nicht allzu viel.

Die Fokussierung ist einseitig auf Frauen bzw. Männer mit Erwerbtätigkeit und zusätzlicher Versorgung von Kindern (und Eltern) gerichtet. Die kinderlosen Doppelverdiener bleiben verschont.

_________________
K u r t
-------------------------------------
Selbstversorger mit Erfahrung als Gepflegter nach GBS (2007/2008)


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 Betreff des Beitrags: Re: Frauen leisten anderthalbmal so viel wie Männer
#12Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Jun 2017, 13:21 

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Lieber Kurt,

Eine wenig werden die Kinderlosen schon bestraft, sie müsse einen etwas höheren Beitrag in der Pflegeversicherung zahlen, es sei denn sie sind Hartz IV Empfänger, vor 1940 geboren oder Wehrdienst und Zivildienst Leistende.

Ich finde das schon in Ordnung dass man auf diese Art und Weise seinen Beitrag für das Sozialsystem leistet. Ich würde auch noch die befreien, die aus gesundheitlichen Gründen keine Kinder bekommen können und sich vielleicht welche wünschen. Man hat mir da mal gesagt, die sollten noch Kinder adoptieren. aber versucht das mal. Aber lassen wir diese Diskussion. Liebe Grüße Christoph


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