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 Betreff des Beitrags: Re: Schlüsselrisiko : Nachtaktivität und Mobilitätsfreude
#13Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Apr 2018, 15:49 
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Ich denke einen wichtigen Zugang zu diesem Thema habe ich noch nicht versucht. Nach meinem Eindruck wäre es durchaus sinnvoll mal mit dem derzeit betreuenden Arzt zu sprechen. Ich bin mir nicht sicher : davon ausgehend, dass die derzeitige Medikation welche die "innere Unruhe" unterdrücken soll bedarfsgerecht verordnet ist - müsste die richtige Dosierung entscheidend sein ob und wie ein Demenzkranker nachts durchschläft oder nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlüsselrisiko : Nachtaktivität und Mobilitätsfreude
#14Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Apr 2018, 17:12 
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Nein.. es gibt dementiell veränderte Menschen,
die sind mit keiner Medikation "richtig einzustellen"
ohne sie völlig "abzuschießen" das sie gar nichts mehr
mitbekommen..
Das ist der Krankheit geschuldet

_________________
in diesem Sinne

Susanne

Neben meiner Tätigkeit als Pflegedienstleitung in einem Pflegeheim war ich
der "Kümmerer" von Mac PS2 bds. Beinamputiert und und und...
den ich 2007 über dieses Forum kennengelernt habe. Mac ist am 14.1.2016 auf seine letzte Reise gegangen


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlüsselrisiko : Nachtaktivität und Mobilitätsfreude
#15Ungelesener BeitragVerfasst: 12. Apr 2018, 11:55 
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Das wird wohl eine wichtige bittere Wahrheit darstellen, die vielen (auch mir) nicht gefällt.

In meiner Vorstellungswelt habe ich aber immer noch die Hoffnung, dass man einen Dementen
durch eine gute Beschäftigungstherapie auch entsprechend die Möglichkeit gibt nachts gut
durchzuschlafen. Ein ausgelasteter Mensch schläft in der Regel ja auch besser.

Ich weiß allerdings nicht wie ein Dementer auf eine relativ hohe Dosis eines
konventionellen Schlafmittels körperlich reagiert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlüsselrisiko : Nachtaktivität und Mobilitätsfreude
#16Ungelesener BeitragVerfasst: 12. Apr 2018, 12:05 
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Ich denke, dass eine bessere Auslastung durch eine sinnvolle Beschäftigungstherapie helfen könnte einen natürlichen Schlafrhythmus zu entwickeln. Wenn dieser noch mit einer verantwortbaren Dosis mit etablieren Schlafmittel-Präparaten unterstützt würde, hätte man eigentlich einen brauchbaren Gegenentwurf zu dem bisherigen Medikamenten-Cocktail welcher mir sehr suspekt ist.

Nach meiner Ansicht haben diese "Antidementika" auf Dauer einen zusätzlich lebensverkürzenden Effekt.
Das macht mir ehrlich gesagt entsprechende Bauchschmerzen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlüsselrisiko : Nachtaktivität und Mobilitätsfreude
#17Ungelesener BeitragVerfasst: 12. Apr 2018, 18:04 
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Der frühere Hausarzt meiner Mutter hatte Hoggar Night verordnet- als Dauermedikation!
Ich hab mich erst vor ein paar Wochen mal mit diesem Medikament beschäftigt und dabei festgestellt, dass es abhängig macht (obwohl rezeptfrei).

Ich versuch das Zeug auszuschleichen , hab aber immens Probleme damit. Meine Mutter bekommt Durchfall und wird extrem unruhig - aber da müssen wir wohl durch. So ein Mist wird sie zukünftig nicht mehr bekommen!

Was danach komt, werden wir sehen- schlafen tut meine Mutter trotz dem Medikament nicht wirklich gut. Vielleicht ist sie es aber zwischenzeitlich auch nur zu sehr gewöhnt?

_________________
Humor ist, wenn man trotzdem lacht :-)

Ich (56) pflege meine Mutter (83) seit Mitte 2017. Sie hat Pflegegrad 3 aufgrund ihrer Lungenfibrose, Demenz und epileptischer Anfälle.
Durch viele Knochenbrüche in den letzten Jahren ist sie stark körperlich eingeschränkt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlüsselrisiko : Nachtaktivität und Mobilitätsfreude
#18Ungelesener BeitragVerfasst: 12. Apr 2018, 21:04 
Dann versuche doch einfach das Deinige zu tun, wenns machbar ist für Dich, sprich mit dem Heim, was Du tun kannst und tu es dann einfach und schau halt....


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlüsselrisiko : Nachtaktivität und Mobilitätsfreude
#19Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Apr 2018, 15:47 
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Pflegekräfte im Heim haben sicherlich Erfahrung im Umgang mit Demenzkranken, aber wieso sollten die einen Wechsel nach Hause denn befürworten. Das liegt doch gar nicht im Interesse des Heims.

Darüber hinaus ein Facharzt, der noch keine Erfahrungen gesammelt hat wie ein Demenzkranker sich zu Hause verhält kann doch gar keine erfahrungsbedingten stichhaltigen Argumente vorbringen die ein Statuswechsel wie diesen (ambulante Pflege at Home) rechtfertigen.

Das darüber hinaus ein Heimaufenthalt den Lebenspartner verarmen kann sollte überdies auch mal erwähnt werdne. Bisher haben mich viele Einwände nicht wirklich überzeugt und das hat sicherlich nicht damit zu tun, dass ich die Sache beratungsresistent angehe.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlüsselrisiko : Nachtaktivität und Mobilitätsfreude
#20Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Apr 2018, 18:05 
Pflegekräfte im Heim haben sicherlich Erfahrung im Umgang mit Demenzkranken, aber wieso sollten die einen Wechsel nach Hause denn befürworten. Das liegt doch gar nicht im Interesse des Heims.


Heimplätze sind rar, den gibt man nur aus guten Gründen auf. Da geht es nicht um die Interessen des Heim, ondrn um Deine Mutter

Zitat:
Darüber hinaus ein Facharzt, der noch keine Erfahrungen gesammelt hat wie ein Demenzkranker sich zu Hause verhält kann doch gar keine erfahrungsbedingten stichhaltigen Argumente vorbringen die ein Statuswechsel wie diesen (ambulante Pflege at Home) rechtfertigen.


Ich würde die Mutter, Heimleitung, PDL und Sr, und den Arzt schon befragen...

Zitat:
Das darüber hinaus ein Heimaufenthalt den Lebenspartner verarmen kann sollte überdies auch mal erwähnt werdne. Bisher haben mich viele Einwände nicht wirklich überzeugt und das hat sicherlich nicht damit zu tun, dass ich die Sache beratungsresistent angehe.


Wer verarmt? Du? Dein Vater? Geld kann diese Frage nicht entscheiden, dafür gibts SGB XII zur Not.

Beratungsresistent scheinst Du schon: Denn bis heute konntest Du nicht erklären, ob Du Deinie Mutter zu Hause 24h am Tag beschützen, "überwachen"und pfegen kannst oder wie Du Dir ihr Leben zu Hause vorstellst.

Bitte Butter bei die Fische. Du könntest ihr auch schaden? liebe Grüsse Christoph

Wobei ich solange es geht auch zu Hause gepflegt werden möchte, werde ich aber zur Belastung für meine Frau, will ich ins Heim oder sogar bewusst gehen, wenn uns/mir sehr schlecht geht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlüsselrisiko : Nachtaktivität und Mobilitätsfreude
#21Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Apr 2018, 19:02 
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Das darüber hinaus ein Heimaufenthalt den Lebenspartner verarmen kann sollte überdies auch mal erwähnt werdne. Bisher haben mich viele Einwände nicht wirklich überzeugt und das hat sicherlich nicht damit zu tun, dass ich die Sache beratungsresistent angehe.


Lieber Helmut,

Pflege zu Hause verursacht nur dann weniger Kosten als Heimpflege, wenn Angehörige ohne Bezahlung arbeiten. Sobald das nicht geht, weil jemand selbst zu alt und/oder krank ist oder weil Angehörige durch andere (berufliche oder familiäre) Verpflichtungen nicht vor Ort sein können, müssen auch Zuhause Pflegekräfte bezahlt werden. So eine eins zu eins-Betreuung (ein Kranker, ein Pfleger) ist natürlich nicht vom Pflegegeld zu decken.

Um Kosten kommst du so oder so nicht herum :floet2: Das glaubst du nur, weil du den Pflegeaufwand nicht akzeptieren (weil selbst ja eh nicht leisten)willst.

Grüße

Maria

_________________
Ich (08/50) kümmerte mich um meine Tochter (01/72, verstorben 05/14, MS, Pflegestufe 3), die mit 24 Stunden-Assistenz finanziert durch ein persönlichen Budget nach dem Arbeitgebermodell in ihrer eigenen Wohnung lebte.


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#22Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Apr 2018, 22:26 
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Pflegekräfte im Heim haben sicherlich Erfahrung im Umgang mit Demenzkranken, aber wieso sollten die einen Wechsel nach Hause denn befürworten. Das liegt doch gar nicht im Interesse des Heims.


Ach ja woher weißt das?
Ich habe schon mehrfach Bewohner nach einer Zeit wieder nach Hause gehen sehen. Mit unserer Unterstützung, Beratung was gebraucht wird.....
Warum auch nicht, ein Heim ist kein Gefäangnis...

Grad jetzt geht eine Bewohnerin nach über einem Jahr zurück... und weißt du wie?
Die Angehörigen haben sie geholt, probiert, umgebaut und bald ist es soweit...


Also nicht quatschen ,machen....Ar.......backen zusammen und anfangen

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in diesem Sinne

Susanne

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#23Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Apr 2018, 15:31 
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Die Aussage von bemolle trifft hier wohl den Nagel auf den Kopf.

Es ist natürlich heikel, wenn finanzielle Motive ausschlaggebend sind für einen ambulanten Pflege-Wechsel. Ist es denn ein Trugschluß wenn man argumentiert, dass eine Pflege zu Hause auch den Vorteil hat, dass man sich zwischenmenschlich besser um den Verwandten oder Bekannten kümmern kann ?! - Diese Motivlage war für mich bisher jedenfalls durchaus plausibel und stichhaltig.

Eine rationale Abwägung (Pro-und-Contra) Pflege zu Hause scheint verflixt schwierig zu sein !!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlüsselrisiko : Nachtaktivität und Mobilitätsfreude
#24Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Apr 2018, 17:27 
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Lieber Helmut,

deine so verflixt schwierige Abwägung wäre berechtigt,wenn du über überlegen würdest,ob du selbst pflegen willst oder nicht.

So aber ist es mehr als einfach: es gibt niemanden In eurer Familie, der sich das zutraut. Dein Vater und deine Schwester haben das einzig Sinnvolle getan: dafür gesorgt, dass deine Mutter einen Pflegeheimplatz bekommt. Ich gehe davon aus, dass sie auch die weiteren Aufgaben, nämlich deine Mutter dort eng zu begleiten Schultern. DU stiehlst dich ja lieber mit längst entschiedenen Fragen aus der Verantwortung.

Deine Bedenken und Überlegungen sind so sinnvoll wie Gedanken über den sprichwörtlichen Sack Reis in China. Dein Lamento bei eigener Untätigkeit ist langsam unerträglich.

Maria

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