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 Betreff des Beitrags: "Wo bleibt die Wut?
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 13. Aug 2014, 21:07 
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Pflegende Angehörige
"Wo bleibt die Wut?

Ingrid Schlusser aus Aubing pflegte 13 Jahre lang erst ihre Eltern und dann ihren Mann. Heute hat sie kaum noch Kraft und kein Geld mehr. Sie übt harsche Kritik an einem System, das sich zunehmend darauf spezialisiere, an Kranken viel Geld zu verdienen.

Von Ruth Schneeberger
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_________________
Herzliche Grüße Elke

Gerd (07/56) Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

Elke (10/44) "wer über seine Kräfte hinaus pflgegt wird selbst zum Pflegefall" .... ich habe Krebs, vermutlich zu spät auf mich selbst geachtet.~~~~~~~~

Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
Gebe ich Tipps, dann muss denen keiner Folge leisten wenn er sie nicht für richtig hält oder andere Ansichten hat.
Meine Beiträge sind als Anregung gedacht, haben aber keinen Anspruch auf Rechtsgültigkeit
.


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 Betreff des Beitrags: Re: "Wo bleibt die Wut?
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 3. Okt 2014, 13:28 
Ich kann das für Wien nur bestätigen und auch von Betroffenen bzw. deren persönlichem Umfeld aus anderen Bundesländern höre und lese ich dasselbe. In diesem Berich ist vieles Landessache und wir sind mit Wien noch vergleichsweise gut dran. Manche Bundesländer halten sich überhaupt gleich an die Angehörigen, wenn beim Betroffenen nichts (mehr) zu holen ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: "Wo bleibt die Wut?
#3Ungelesener BeitragVerfasst: 3. Okt 2014, 22:53 
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Ich habe meine "Wut" bzw. meinen Zorn mittlerweile hinter mir und für mich entschieden, meine Mutter bis zu deren Tod zu betreuen, sich um ihre Bedürfnisse zu kümmern ..... und ansonsten mit unserem Staat und dessen asozialen System NICHTS MEHR ZU TUEN HABEN ZU WOLLEN !!!!

Ich kümmere mich um meinen eigenen Kram, hab Kontakt zu einer kleinen Anzahl Bekannter und Freunde (... und natürlich auch zu Euch im Forum) und bin ANSONSTEN NIEMANDEM MEHR ETWAS SCHULDIG !!!

VOR ALLEM NICHT MEHR UNSEREM SOZIALSYSTEM, das sich einen SCH...DRECK um mich und meine Eltern geschert hat.

Seiten des Staates und dessen Untergebenen sind wir pflegenden Angehörigen doch nur BILLIGE HILFSKRÄFTE, DIE RUHIG BIS AN IHRE LEISTUNGSGRENZE UND DARÜBER HINAUS GEHEN KÖNNEN.

Und wenns dann nicht mehr geht, interessierts auch keinen.

Ich hab mir abgewöhnt, mir Gedanken über unseren Staat zu machen ..... nehme mein Hartz IV und gut ist .... ich denke mal, dass ich unserem Pflege-System in den letzten Jahren genug Geld gespart hab, indem meine Eltern von mir UMSONST GEPFLEGT WORDEN SIND .... ohne Dank .... ohne Respekt seitens der Behörden ..... ohne Bezahlung ..... also für "Gotteslohn" ..... und da ist es jetzt nur fair, SGB II zu kassieren .... auch ohne Dankeschön ..... und ohne schlechtes Gewissen ...... wozu auch !!!

..... allen ein schönes und hoffentlich einigermaßen sonniges Wochenende :handshake: .... Gruß Harald

_________________
Papa Jahrgang 1926, seit 2009 Dialysepatient, seit 2011 Diagnose Alzheimer (Pflegestufe 1) am 20.Mai 2014 verstorben
Mama Jahrgang 1924, seit 1980 künstliche Herzklappe, seit 2010 Schrittmacher, Ende 2012 Diagnose altersbedingte Makuladegeneration (Pflege-Einstufung abgelehnt, da unser Staat der Meinung ist, eine Sehbehinderung oder Erblindung bzw. gesundheitliche Einschränkungen durch Herzerkrankung wären keine nachvollziehbaren Einstufungs-Gründe)am 1.März 2016 verstorben

Wenn Kinder zu Pflegern und Eltern zu Gepflegten werden kehrt sich alles um .... ist nichts mehr so wie es einmal war!!!

Wenn ich so über alles nachdenke kann ich nur noch traurig sein - traurig und wütend auf die Ungerechtigkeiten in unserem Land
....enttäuscht über einen Staat, der eigentlich die Schwachen schützen sollte !


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