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 Betreff des Beitrags: Wie geht es euch? Interviews über euren Alltag
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Mär 2018, 10:18 
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Liebe pflegende Angehörige,

ich weiß, solche Anfragen bekommt ihr hier ganz oft – aber ich würde mich trotzdem freuen, wenn ihr kurz weiterlest: Für unsere Zeitschrift „Senioren Ratgeber“ suche ich pflegende Angehörige, die mir erzählen, wie es ihnen geht.

Menschen, die nie mit Pflege zu tun hatten, können sich das oft gar nicht vorstellen. Wie sieht euer Alltag aus? Was fällt euch schwer, was gibt euch Kraft? Habt ihr Tipps für andere, die in einer ähnlichen Situation sind? Wir möchten damit gerne einzelne Geschichten und Schicksale vorstellen, um auf die Situation pflegender Angehöriger aufmerksam zu machen.

Ich würde mich sehr freuen, von euch zu hören! Wir können auch gerne vorab einmal telefonieren, ihr erreicht mich jederzeit unter der Nummer 089/74433-4453 oder per Mail unter elsbeth.braeuer@wortundbildverlag.de..

Nach unserem Telefongespräch käme dann ein Fotograf vorbei, um ein schönes Foto von euch zu machen. Vor der Veröffentlichung würde ich euch den Text noch einmal schicken, damit ihr euch versichern können, dass auch alles in Ordnung ist. Das Ergebnis poste ich dann gerne hier ins Forum, wenn der Betreffende zustimmt.

Vielen lieben Dank und viele Grüße,
Elsbeth

Elsbeth Bräuer
Redakteurin Senioren Ratgeber
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Tel.: 089/74433-4453
Mail: elsbeth.braeuer@wortundbildverlag.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie geht es euch? Interviews über euren Alltag
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Mär 2018, 18:41 
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Bitte verstehen Sie mich nicht falsch und meine Meinung ist ganz sicher nicht repräsentativ für die anderen hier im Forum.
Aber was bringt so ein Artikel den Angehörigen? Garnichts....zur Zeit gibt es vieles in TV und Druckmedien. Jeder schreibt/sagt "es muss sich was tun in der Pflege und für die Angehörigen" Und was tut sich? Nichts! Die Politiker haben Geld genug, um ihre Angehörigen pflegen zu lassen, falls nötig und lesen garantiert keine Seniorenratgeber. Die Pflegekassen drangsalieren weiter die Angehörigen, die schon sehr oft am Ende sind, psychisch und physisch und feilschen Monate um jeden Cent, bis der Angehörige entnervt aufgibt oder der Pflegebedürftige stirbt..... Ich unterstütze noch zwei Frauen bei Formalitäten aller Art in der Pflege ihrer Angehörigen; sie denken genauso. Ich bin Verwaltungsangestellte und bin immer noch überrascht, auf welche Spitzfindigkeiten Behörden und Pflegekassen/Versicherungen kommen.
Und noch was, als ich meinen Mann noch pflegte, hätte ich sicher keinen Nerv dafür gehabt, Interviews zu geben und mich lächelnd von Ihrem Fotografen ablichten zu lassen....übernächtigt vom wenigen Schlaf, die Haare nur leidlich gepflegt und in zweckmäßigen, aber sicher nicht kleidsamen Klamotten und mit ständig einem Ohr bei dem Menschen, der einen braucht. Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Glück.
Freundliche Grüße von Moni

_________________
Moni (JG 1954) pflegte Ehemann Hermann (JG 1936) Z.n.Schlaganfall 2004 nach absoluter Arrhythmie, von dem er sich aber gut erholte. Später kamen schwere Arthrose + extreme Schwerhörigkeit dazu. Ab Ende 2014 wurde er immer schwächer. Anf. Jan. 2015 TIA , als Folge PS 2. Am 22.03.15 wurde mir die Diagnose meines Mannes "inoperables Bronchialkarzinom" eröffnet, am 26.03.15 hab ich ihn vom Krankenhaus heimgeholt und am 27.03.15 ist er in seinem Bett friedlich eingeschlafen für immer.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie geht es euch? Interviews über euren Alltag
#3Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Mär 2018, 09:40 
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Liebe Moni,

danke für Ihre Nachricht. Es ist natürlich legitim, das so zu sehen und es muss sich selbstverständlich auch niemand melden, der kein Interesse hat.

Klar: Der Artikel ändert sicher nicht die Welt. Uns geht es einfach darum, pflegende Angehörige zu Wort kommen und erzählen zu lassen, wie es ihnen geht. Meine bisherigen Gesprächspartner wollten genau das tun - und haben erzählt, dass sie auch unter eben jenen Dingen leiden, die Sie gerade angesprochen haben (Auseinandersetzungen mit den Pflegekassen etc.) Wir bilden die Leute auch nicht lächelnd ab, wenn ihnen nicht nach Lächeln zumute ist.

Was die Politik dann aus der Berichterstattung in den Medien macht, ist eine andere Frage. Die Menschen, mit denen ich für die Porträtreihe bereits gesprochen habe, sehen in Interviews eine Möglichkeit, andere auf die Situation von pflegenden Angehörigen aufmerksam zu machen und das Thema in den Medien präsent zu halten. Darüber werden dann vielleicht auch Leute erreicht, die bisher nichts mit dem Thema zu tun haben und sich dadurch interessieren, sich informieren und den Umgang der Parteien mit dem Thema Pflege dann womöglich in ihre Wahlentscheidung miteinbeziehen.

Freundliche Grüße,
Elsbeth

Elsbeth Bräuer
Redakteurin Senioren Ratgeber
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Mail: elsbeth.braeuer@wortundbildverlag.de..


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie geht es euch? Interviews über euren Alltag
#4Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Mär 2018, 12:33 
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...was bringt so ein Artikel den Angehörigen? Garnichts....zur Zeit gibt es vieles in TV und Druckmedien. Jeder schreibt/sagt "es muss sich was tun in der Pflege und für die Angehörigen" Und was tut sich? ....

Ich will nicht sagen: "nichts",
aber mit Sicherheit immer noch viel zu wenig :floet2:

Gerade deshalb finde ich wichtig, dass das Thema in den Medien bleibt.
Unbeachtet und in aller Stille geschieht trotzdem noch genug. Schlechtes und auch Gutes.

Also, wer mag und sich angesprochen fühlt ist doch mit diesem offenen Angebot gut bedient
und wer nicht mag, darf ja auch seine Meinung äußern :dfbgirliezwinkern:

Schlecht finde ich nur die, die herkommen und versuchen uns unter Vorspiegelung falscher Tatsachen in Gespräche zu verwickeln, nur um daraus ihren eigenen Profit zu schlagen.
Davon gibt's leider auch immer noch genug.
Und das macht uns dann vorsichtig.

Schade eigentlich :girldenken: , aber doch verständlich.

Liebe Grüße
Ingeborg


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