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 Betreff des Beitrags: Wenn du behindert bist, schuldet Schäuble dir einen Porsche
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 21. Aug 2015, 15:07 
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Wenn du behindert bist, schuldet Schäuble dir einen Porsche
http://www.vice.com/de/read/weil-ich-be ... orsche-289

_________________
Herzliche Grüße Elke

Gerd (07/56) Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

Elke (10/44) "wer über seine Kräfte hinaus pflgegt wird selbst zum Pflegefall" .... ich habe Krebs, vermutlich zu spät auf mich selbst geachtet.~~~~~~~~

Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
Gebe ich Tipps, dann muss denen keiner Folge leisten wenn er sie nicht für richtig hält oder andere Ansichten hat.
Meine Beiträge sind als Anregung gedacht, haben aber keinen Anspruch auf Rechtsgültigkeit
.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wenn du behindert bist, schuldet Schäuble dir einen Porsche
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 22. Aug 2015, 05:14 
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Liebe Elke -

danke für den Hinweis auf diesen Artikel. Das Geschilderte hat mich sehr betroffen gemacht.

Nachdem ich mich hier im Forum erst durch einige längere Threads gelesen habe, stelle ich für mich fest, dass ich dem Gelesenen entnehmen konnte, wie schwierig es ist, zu Hilfsmitteln für Behinderungen zu kommen, und wie lang es mitunter dauert, bis diese Hilfsmittel endlich optimal sind.

Der oftmals geschilderte dornige Weg durch den Dschungel der verschiedenen Behörden und Institutionen erscheint mir wie ein Buch mit sieben Siegeln. Ich habe keine Ahnung, wie es damit hier in Österreich bestellt ist - sowas lernt man ja immer nur kennen, wenn man selbst betroffen und gezwungen ist, sich damit zu beschäftigen.

Was die staatlich geregelten Mindestsätze an finanzieller Versorgung betrifft, bin ich immer wieder erschüttert, wie uninformiert (um nicht zu sagen "borniert") die Menschen, die darüber entscheiden, wohl sein müssen. Es werden für unsäglich unnötige Dinge Millionen/Milliarden verpulvert, und an denen, die es dringend brauchen, und an Bildung, Gesetzen für die gerechte Bezahlung beruflicher Arbeit, von der man auch leben kann, Schutz der Menschen vor Verlust der Arbeitsplätze aus Gründen der Gewinnmaximierung, und...und...und...wird gespart. Wir sind auf dem besten Weg zurück in die Zeiten der Feudalherrscher - das "gemeine Volk" wird dabei zur Sklaverei degradiert. Wer heute nicht mehr "mitkommt", weil nicht begabt genug für ein Studium (und die Studierten teilweise trotzdem keine Arbeit finden!) - von Menschen mit Einschränkungen ganz zu schweigen - wird einfach beiseitegeschoben. Und wie mit Alten umgegangen wird? Man übersieht sie am besten... Natürlich gibt es Ausnahmen - aber solang es Ausnahmen bleiben, ist es einfach nicht in Ordnung...

Wohl dem, der eine Familie hat, die sich kümmert! Deren Lied wird hier gesungen - und das ist ganz wunderbar! Hier haben sie und deren Familien und Pflegenden ein Forum, das bewegt und äußerst hilfreich ist - Danke dafür!

Danke auch dir, Elke, dass trotz allem, was du selber am Hals hast, dich auch hier noch kümmerst! Ich wünsche dir von Herzen alles Gute!

Ganz herzliche Grüße
Barbara

_________________
Barbara (dzt. beinahe 72), pflegte meinen Mann(76), schwere angeborene Kyphoskoliose, 26 J. insulinpflichtiger Diabetes, St.p. OP/Hüftprothese nach Splitterbruch/Bein (2009) nicht lange belastbar, Normaldruck-Hydrocephalus/ohne Shunt, Neuropathie, Netzhaut-Membranen und Makula-Ödeme & - Degeneration, Alzheimer mit vasculärer Komponente/mittlere Stufe (Pflegestufe 4/Österreich), Schwindel unklarer Genese, Harninkontinenz, rechtes Knie dzt. mit Cortison behandelt, evtl. OP geplant (Implantat), Oktober 2016 Sturz/Hüftbruch/OP/Pneumonie, verstorben in Begleitung durch die Familie am 27.10.2016

Motti: "Humor ist, wenn man trotzdem lacht!" & "Prinzip: Hoffnung!"


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