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 Betreff des Beitrags: Kostenerstattung hohe Kosten drohen
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Nov 2010, 10:48 
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Kassenpatienten mit Erstattungstarifen bleiben oft auf Kosten sitzen
Berlin Kassenpatienten, die sich für einen Kostenerstattungstarif entschieden haben, bleiben laut einem Zeitungsbericht auf einem Großteil ihrer Arztkosten sitzen. Das bestätigten die beiden Branchenführer Barmer GEK und Techniker Krankenkasse (TK) dem Berliner Tagesspiegel vom Freitag. Von den eingereichten Privatrechnungen erstattet die Barmer GEK demnach im Schnitt nur rund ein Drittel der Kosten, bei der TK seien es etwa 36 Prozent.

mehr .......
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/4 ... sitzen.htm


Köhler: Bei Kostenerstattung stirbt jede vierte Praxis

Kostenerstattung bringt Wettbewerb um Patienten. Laut KBV-Chef Köhler wird das nicht jede Praxis überleben. Zur Zeit geht jeder Versicherte im Durchschnitt 18mal pro Jahr zum Arzt. Durch weniger Arztbesuche werde auch Geld gespart.

mehr .......
http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=623 ... haft&n=634

Fischer kritisiert Pläne zur Ausweitung der Kostenerstattung

Die Chefin der größten gesetzlichen Krankenkasse, der Barmer GEK, Birgit Fischer (Foto), hat die Pläne von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) zur Ausweitung des Kostenerstattungsprinzips in der Gesetzlichen Krankenversicherung

mehr .........
http://www.bibliomed.de/cps/rde/xchg/bi ... _19707.htm

_________________
Herzliche Grüße Elke

Gerd (07/56) Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

Elke (10/44) "wer über seine Kräfte hinaus pflgegt wird selbst zum Pflegefall" .... ich habe Krebs, vermutlich zu spät auf mich selbst geachtet.~~~~~~~~

Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
Gebe ich Tipps, dann muss denen keiner Folge leisten wenn er sie nicht für richtig hält oder andere Ansichten hat.
Meine Beiträge sind als Anregung gedacht, haben aber keinen Anspruch auf Rechtsgültigkeit
.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kostenerstattung – hohe Kosten drohen
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Nov 2010, 12:32 
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Pressemitteilung vom 11.10.2010

Kostenerstattung – Krankenversicherten drohen hohe Gesundheitsausgaben


Unter dem Vorwand, die Versicherten sollten mehr Eigenverantwortung für ihre Gesundheit übernehmen, setzen das Bundesgesundheitsministerium und die Kassenärztliche Bundesvereinigung auf Kostenerstattung.

Dazu erklärt Werner Schell, Vorstand von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk:

Die Einführung der Kostenerstattung für die gesetzlich Krankenversicherten ist weder erforderlich noch eine geeignete Maßnahme, die Gesundheitsausgaben in Grenzen zu halten. Das vom Bundesgesundheitsministerium und von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung propagierte Abrechnungssystem würde die Versicherten mit immens hohen Kosten belasten. Das System der solidarischen Finanzierung der Krankheitskosten wäre damit praktisch ausgehebelt.

Bereits heute können Krankenversicherte die Kostenerstattung frei wählen. Sie müssen dann aber akzeptieren, dass die ärztlichen Vertragspartner ihre Honorare nach der Gebührenordnung für Ärzte berechnen. Dies hat zur Folge, dass die Kosten bei dem üblichen Gebühren-Vervielfacher mindestens dreimal so hoch ausfallen, als dies mittels Chipkartenabrechnung der Fall ist. Die Erstattungsleistungen der jeweiligen Krankenkasse würden aber allenfalls 1/3 des tatsächlichen Honorars ausmachen.

Gewinner dieses Kostenerstattungsverfahrens wären nicht die Versicherten, sondern allein die privat abrechnenden Ärzte. Sie würden erheblich höhere Honorare einstreichen können.

Es liegt klar auf der Hand, ein Honorarsystem aufgrund solcher Kriterien abzulehnen. Ein Kostenerstattungsverfahren wäre allenfalls denkbar, wenn die Honorarabrechnung dem einfachen Satz der Gebührenordnung für Ärzte betragen würde. Die dann entstehenden Risiken einer Kostenbelastung könnten die Krankenversicherten kalkulieren.

Werner Schell,
Dozent für Pflegerecht und Vorstand von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk

Die vorstehende Pressemitteilung ist zur Veröffentlichung frei!

_________________
Herzliche Grüße
Elke

Wir wollen uns alle respektieren, einander zuhören, uns gegenseitig unterstützen, motivieren – eine Gemeinschaft sein.
Elke (10/44) pflegt Gerhard (07/56),schweres SHT im Juni 95, Hemiplegie, keine Sprache, Pflegegrad 5.


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