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 Betreff des Beitrags: Frage - Vom Pflegeheim zurück in die häusliche Pflege
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Jul 2011, 12:45 
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Hallo, ich bin es wieder einmal nach langer langer Zeit. Kurz der Ablauf: Seit 2002 pflegte ich meine Mutter in ihrer häuslichen Umgebung. Seit 2008 hat sie die PS 2. Im letzten Fall stürzte sie nachts und brach sich den Oberschenkel. Nach OP durfte sie das Bein 6 Wochen nicht belasten, was für die Kasse Maßstab dafür war, eine anschließende Reha nicht zu befürworten. Da mir eine Pflege im häuslichen Bereich zu riskant erschien, ist meine Mutter direkt vom Krankenhaus in die stationäre Pflege in ein Pflegeheim verbracht worden.

Nach den 6 Wochen beantragte ich erneut eine Reha, damit meine Mutter wieder lernt, zumindest halbwegs sicher zu stehen (was mir die häusliche Pflege sehr erleichtert hätte). Auch nach Widerspruch wurde das seitens der Kasse abgelehnt. Mutter verblieb im Pflegeheim. Mit krankengymnastischen Übungen wurde es nun erreicht, dass sie wieder stehen kann und da sie ständig weint und aus dem Heim heraus will, habe ich mich breitschlagen lassen, sie bald wieder aufzunehmen, nicht ahnend, dass nun offensichtlich sämtlicher Behördenkram wieder alles von vorne anfängt. Ich teilte also der Pflegekasse mit, dass mit Wirkung 01.8. Bewilligung von Pflegegeld beantragt wird statt stationärer Pflege. Statt jedoch dieses zu bewilligen, kündigen sie erst einmal eine erneute Begutachtung des medizinischen Dienstes an. Wie schon beschrieben, es handelt sich um eine Wiederaufnahme des Pflegegeldes - nicht um eine Erhöhung der Pflegestufe. Das ganze ärgert mich schon wieder maßlos - da vertut man derart unnütze Zeit, nur um der Pflegekasse monatlich 800 Euro zu ersparen. Muß man sich das eigentlich bieten lassen? Ob die Pflege sichergestellt ist, kontrolliert doch ohnehin die ambulante Pflege regelmäßig, wozu dann noch der medizinische Dienst?


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 Betreff des Beitrags: Re: Vom Pflegeheim zurück in die häusliche Pflege
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Jul 2011, 18:00 
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Ich weiß nur von unserem Umfeld das es so üblich ist.Es geht da wohl wirklich darum das die Pflege sicher gestellt ist.Also das Wohnumfeld ,ob du berufstätig bist ect.Das ist jetzt mal meine Vermutung nachdem ich unser erstes Gutachten durchgelesen habe.
Klar kommt jemand vom Pflegedienst und kontrolliert das auch.Nur bei PS 2 glaub ich alle 6 Monate. Ich denke die brauchen einfach etwas schriftliches für die weiteren Maßnahmen.Ich würde dann gleich die nötigen Hilfsmittel ansprechen die ihr dann noch braucht.Auch Therapien. Mein Mann hat in der Reha das stehen nicht gelernt.Erst zu Hause mit der Therapeutin.Vieles verbessert sich oft zu Hause.

_________________
Liebe Grüße Grizi


Grizi und Harald 60J. + 62 J.- Harald hatte eine Hirnblutung 07 erlitten, Hemiplegie rechts, Aphasie, Pflegestufe 3 ,hat gute Fortschritte in den letzten Jahren gemacht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vom Pflegeheim zurück in die häusliche Pflege
#3Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Jul 2011, 18:29 
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wombat hat geschrieben:
Hallo, ich bin es wieder einmal nach langer langer Zeit.

...... und da sie ständig weint und aus dem Heim heraus will, habe ich mich breitschlagen lassen, sie bald wieder aufzunehmen, nicht ahnend, dass nun offensichtlich sämtlicher Behördenkram wieder alles von vorne anfängt. Ich teilte also der Pflegekasse mit, dass mit Wirkung 01.8. Bewilligung von Pflegegeld beantragt wird statt stationärer Pflege. Statt jedoch dieses zu bewilligen, kündigen sie erst einmal eine erneute Begutachtung des medizinischen Dienstes an. Wie schon beschrieben, es handelt sich um eine Wiederaufnahme des Pflegegeldes - nicht um eine Erhöhung der Pflegestufe. Das ganze ärgert mich schon wieder maßlos - da vertut man derart unnütze Zeit, nur um der Pflegekasse monatlich 800 Euro zu ersparen. Muß man sich das eigentlich bieten lassen? Ob die Pflege sichergestellt ist, kontrolliert doch ohnehin die ambulante Pflege regelmäßig, wozu dann noch der medizinische Dienst?


Hallo Renate,

hoffentlich hast du dir Schritt gut überlegt.
Du hast ja Pflegeerfahrung und weißt auch um die Belastungen die sie mit sich bringt.

Es muss doch ein Pflegegutachten vorliegen.
Schau doch mal hinein, ob da ein erneuter Begutachtungstermin damals angekündigt wurde
oder eventuell steht, eine erneute Begutachtung bei Antrag auf Höherstufung.

Ich habe meinen Mann vor vielen Jahren auch aus dem Pflegeheim geholt, damals fanden noch ca. alle 2 Jahre Begutachten statt, das war allerdings auch im jeweiligen letzten Gutachten vermerkt. Anlässlich der Rückkehr in die Häuslichkeit erfolgte keine gesonderte Begutachtung.

_________________
Herzliche Grüße Elke

Gerd (07/56) Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

Elke (10/44) "wer über seine Kräfte hinaus pflgegt wird selbst zum Pflegefall" .... ich habe Krebs, vermutlich zu spät auf mich selbst geachtet.~~~~~~~~

Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
Gebe ich Tipps, dann muss denen keiner Folge leisten wenn er sie nicht für richtig hält oder andere Ansichten hat.
Meine Beiträge sind als Anregung gedacht, haben aber keinen Anspruch auf Rechtsgültigkeit
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 Betreff des Beitrags: Re: Vom Pflegeheim zurück in die häusliche Pflege
#4Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Jul 2011, 08:22 
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Da steht: Empfehlung zur Wiederholungsbegutachtung: Bei erneutem Antrag. Na, diesen Antrag hat die Pflegekasse ja auch gestellt. Der Medizinische Dienst allerdings ist offensichtlich schneller, als die Pflegekasse denkt. Die wollen nun schon nächste Woche kommen, da ist sie noch im Pflegeheim. Es fängt also schon richtig gut an. Ich habe mich während der Zeit, als ich meine Mutter pflegte, auch immer wieder über die Mitarbeiter der Pflegekasse geärgert und überflüssige Zeit damit verplempert, denen ihre eigenen Spielregeln zu verklickern. Diese Zeit wäre besser investiert gewesen für die Pflege. So, jetzt habe ich Euch aber genug vollgemüllt - habt Dank fürs Zuhören.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vom Pflegeheim zurück in die häusliche Pflege
#5Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Jul 2011, 08:29 
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wombat hat geschrieben:
Die wollen nun schon nächste Woche kommen, da ist sie noch im Pflegeheim. Es fängt also schon richtig gut an.


Schick die doch ins Pflegeheim :dfbgirliezwinkern:

Zitat:
Ich habe mich während der Zeit, als ich meine Mutter pflegte, auch immer wieder über die Mitarbeiter der Pflegekasse geärgert und überflüssige Zeit damit verplempert, denen ihre eigenen Spielregeln zu verklickern. Diese Zeit wäre besser investiert gewesen für die Pflege. So, jetzt habe ich Euch aber genug vollgemüllt - habt Dank fürs Zuhören.


Ich kenne keinen, der sich noch nicht über den MDK geärgert hat.
Ich selbst könnte einen Roman schreiben.

Bei uns waren die letzte Woche zur Evaluation der Hilfsmittel.
Sitze hier wie auf glühenden Kohlen und warte auf das Gutachten.

_________________
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Gerd (07/56) Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

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