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 Betreff des Beitrags: Re: gezahlte Stundensätze für Verhinderungspflege ?
#25Ungelesener BeitragVerfasst: 29. Dez 2016, 23:09 
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was ich auch heuer 2016 erst erfahren habe.

Für die Verhinderungspflege kann auch noch 50 % der Kurzzeitpflege angerechnet (kombiniert) werden, sofern für diesen Betrag im laufenden Kalenderjahr noch keine Kurzzeitpflege in Anspruch genommen wurde. Somit würde sich der bereitgestellte Betrag für die Verhinderungspflege auf 2.418 €uro erhöhen.

Man lernt nie aus. Auch das ist mir neu.

Stundenweise Verhinderungspflege

Dauert pro Tag weniger als 8 Stunden.
Das Pflegegeld wird für diese Zeit nicht gekürzt (nicht angerechnet).
Verhinderungspflege unter 8 Stunden wird nicht auf die regulären Verhinderungstage angerechnet

ACHTUNG:

Es ist nicht entscheidend, wie lange z.B. ein Pflegedienst, eine Privatperson usw. die Verhinderungspflege ausübt, sondern wie lange regulär pflegende Person abwesend sind.

Beispiel:

Sie als betreuende Person pflegen Ihren Vater. Heute nehmen Sie sich eine Auszeit und gehen mit Ihrem Enkel in den Zoo. Insgesamt sind Sie 10 Stunden außer Haus. Während Ihrer Abwesenheit wird ein Pflegedienst benötigt, der 2 x für jeweils 1 Stunde für Sie in der häuslichen Umgebung die Verhinderungspflege ausübt (also insgesamt 2 Stunden).

Da Sie insgesamt 10 Stunden außer Haus waren, werden alle Leistungen nach dem Schema A) abgerechnet und nicht nach Schema B) Stundenweise Verhinderungspflege. D.h., obwohl der Pflegedienst nur 2 Stunden Verhinderungspflege erbrachte, wird Ihre „Freizeit“ von 10 Stunden als Berechnungsgrundlage herangezogen, Ihr Pflegegeld wird gekürzt und die Verhinderungspflegezeit von max. 42 Tagen pro Jahr wird ebenfalls angerechnet.

Wenn es sich einrichten läßt, sollten Sie also nicht mehr als 7 Stunden und 59 Minuten stundenweise Verhinderungspflege in Anspruch nehmen.

Also einfach nur bei der Pflegeversicherung nach fragen. In der Regel bekommt man auch freundliche Auskunft.

Nur wenn man als "Einzelkämpfer" auf dem flachen Land nicht mal weis nach was man fragen soll, wird es schwierig.

Ich denke zum Jahreswechsel darf man auch den Betreibern dieses Forums herzlich danken für das was sie hier leisten!


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 Betreff des Beitrags: Re: gezahlte Stundensätze für Verhinderungspflege ?
#26Ungelesener BeitragVerfasst: 29. Dez 2016, 23:56 
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Es besteht derzeit ein Anspruch von 1612€/ Jahr für Verhinderungspflege. Zusätzlich besteht die Möglichkeit die Hälfte des Budgets für Kurzzeitpflege als Verhinderungspflege abzurechnen. (806€). Somit kann die private stundenweise (unter 8 Stunden/ Tag) Verhinderungspflege bis zu 2418€ pro Jahr abgerechnet werden ohne dass es Einbußen beim Pflegegeld gibt.


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 Betreff des Beitrags: Re: gezahlte Stundensätze für Verhinderungspflege ?
#27Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Feb 2017, 14:00 
Hallo,
Ich muste die Berichte hier über das von Euch gezahlte Pflegegeld mit großer Bestürzung lesen und wieder mal sehen mit wie wenig Anerkennung Ihr eine Pflegeleistung annerkennt. Ihr solltet Euch schämen diesen Personen die Eure angehörigen Pflegen und oft ja noch nicht einmal mit diesen Verwannt sind so abwertend zu entlohnen. Ich selbst Pflege meine Mutter und als ich das erste mal mir einen Urlaub gegönnt habe und eine sehr gute Freundin mir angeboten hat die Pflege solange zu übernehmen habe ich mich kurzerhand mal erkundigt was ein Pflegedienst nimmt. Ein Pflegedienst verlangt zwischen 22 und 34,00€ die Stunde von der Kasse. Dies ist nun wirklich recht hoch gegriffen. Deshalb sollte für de Ersatzflegekraft der unterste Stundenlohn von 23,00€ wohl zurecht angesetzt werden. Wenn ihr es natühlich vorzieht wenig zu pflegen und lieber länger im Urlaub fahrt dann ist es schön das es genug dumme Menschen gibt die für einen Hungerlohn von 10,00 € die Stunde einen Menschen Pflegen. Dies auch noch mit einer Putzfrau als Vergleich zu nehmen....man sollte Euch jedes Pflegegeld streichen. Ich nehme Vater Staat nicht aus aber es steht Euch ein Betrag von 1612€ im Jahr zu also gebt dieses Geld auch den Leuten die sich freiwillig die Mühe machen Euch zu Pflegen, damit Ihr die Scheiße vom Pfui kriegt, die Ihre wertvolle Freizeit für Euch Opfern damit eure angehörigen sich einmal für eine kurze Zeit im Jahr einen Urlaub gönnen können.
So Leute sorry ich will hier keinen Beleidigen oder privat angreifen aber eine Pflege ist je nach Pflegegrad aufwendig, schwer und sehr zeitaufwendig auch wenn mann es gerne macht ber man sollte es nich mit billiglöhnen von 10,00€ entlohnen. Überdenkt mal in einer ruhigen Stunde was andere für Euch machen und opfern und seht mal Einstellung die Ihr so :dfb02: Lobend :dfb02: hier kund tut.


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 Betreff des Beitrags: Re: gezahlte Stundensätze für Verhinderungspflege ?
#28Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Feb 2017, 16:34 
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Fein, anonym Menschen angreifen ist so schön einfach.
Man muss ja für nichts gerade stehen :floet2: .
*Ironie aus*

Mit etwas Nachdenken oder auch nur bewussterem Lesen, sollte solch eine Aussage wie Deine aber gar nicht zu Stande kommen, deshalb hätte ich sie eigentlich gern ignoriert.
Das würde den Menschen hier aber nicht gerecht, die sich sehr viele Gedanken machen.

Das, was ein Pflegedienst in Rechnung stellt ist schon mal vorab bei Weitem nicht das, was die Pflegekraft am Ende in den Händen hält.
Sehr viele gehen dort WIRKLICH nur mit dem Mindestlohn nach Hause oder gar mit noch weniger.
Vielleicht setzt du DA mal an mit deiner Kritik?

Dieser Austausch hier zielt doch eher darauf ab, dass die Beteiligten im Rahmen ihrer Möglichkeiten angemessen entlohnen WOLLEN und nach einer Richtschnur suchen.

Es steht eben ein gewisser Topf zur Verfügung, und den muss man einteilen.
Und den Wenigsten geht es bei der Entlastung darum, fröhlich auf Kosten Anderer in Urlaub zu fahren,
sondern mit den eigenen Kräften zu haushalten.
Denn wer weiß schon besser als die Betroffenen, welche Leistung hinter der Pflege und Betreuung eines Angehörigen steht.

Denk bitte noch mal nach,
und vor Allem: Überdenke deinen Tonfall.


Gruß,
Ingeborg


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 Betreff des Beitrags: Re: gezahlte Stundensätze für Verhinderungspflege ?
#29Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Feb 2017, 16:38 
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Ich selbst Pflege meine Mutter ....


Hallo Gast,

ich hoffe, du hast verstanden, dass die Frage nach einem angemessenen Stundenlohn für Verhinderungspflege nicht von denjenigen gestellt wurde, die sich deiner Meinung dies nach überlegen sollten

...gebt dieses Geld auch den Leuten die sich freiwillig die Mühe machen Euch zu Pflegen, damit Ihr die Scheiße vom Pfui kriegt, die Ihre wertvolle Freizeit für Euch Opfern damit eure angehörigen sich einmal für eine kurze Zeit im Jahr einen Urlaub gönnen können. ...
... Überdenkt mal in einer ruhigen Stunde was andere für Euch machen und opfern...


sondern von denen, die selbst pflegen.

Es stimmt zwar:

eine Pflege ist je nach Pflegegrad aufwendig, schwer und sehr zeitaufwendig


aber für jeden von uns gibt es daneben sehr viele schöne Momenten der Verbundenheit zu seinen Lieben. Nur wenn man gern und mit Liebe pflegt, ist man dieser Aufgabe auf Dauer gewachsen.

Trotzdem braucht jeder, der pflegt auch die Möglichkeit, seine Batterien mal aufzuladen. Und nicht nur das - es gibt auch eigene (Arzt)Termine, die wahrgenommen werden müssen und/oder andere Familien- und Freundschafstverpflichtungen, die wichtig sind. Keinen Pflegebedürftigen ist damit gedient, wenn jemand alle anderen Kontakte bewusst komplett aufgibt und sich bis zur Selbstaufgabe aufopfert.

Wie du richtig angemerkt hast, kann dazu das Geld der Verhinderungspflege verwendet werden. Dabei ist eine kluge Verwendung nötig, damit es möglichst lange, für möglichst viele Zwecke "reicht". Deshalb ist es legitim, angemessene Stundenlöhne für Hilfskräfte in Erfahrung zu bringen und zu zahlen.

Wenn jemand z.B. 10 Euro pro Stunde aus dem Verhinderungspflegegeld bekommt, um während eines Arzttermins des Pflegenden einem Pflegebedürftigen zwei Stunden Gesellschaft zu leisten, dann ist es sicher kein Ausnutzen.

Du darfst auch sehr sicher sein, dass ein Pflegedienst, der selbst 30 Euro die Stunde berechnet, davon nur einen wesentlich geringeren Teil als Stundenlohn weitergibt - auch wenn es um "echte" Pflege geht. Denn in dem kalkulierten Stundenlohn sind auch alle anderen Pflegedienstkosten wie z.B. Büro, Fuhrpark, das Gehalt der Pflegedienstleitung u.s.w. und natürlich auch ein Gewinn für das Unternehmen enthalten.

Es scheint mir, dass du selbst von deiner Aufgabe doch sehr in Anspruch genommen bist und vielleicht Entlastung brauchen könntest. Ich lade dich ein, dich vorzustellen, uns kennenzulernen um vielleicht von unseren Erfahrungen zu profitieren:

vorstellungen/

Grüße

Maria

_________________
Ich (08/50) kümmerte mich um meine Tochter (01/72, verstorben 05/14, MS, Pflegestufe 3), die mit 24 Stunden-Assistenz finanziert durch ein persönlichen Budget nach dem Arbeitgebermodell in ihrer eigenen Wohnung lebte.


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 Betreff des Beitrags: Re: gezahlte Stundensätze für Verhinderungspflege ?
#30Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Feb 2017, 16:52 
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Wir haben hier am Ort eine Familienunterstützenden Dienst
der berechnet für eine Stunde 23.80€ die Menschen die sich dort
engagieren und Zeiten der Begleitung übernehmen, bekommen 11€
argumentiert wird mit Verwaltungsaufwand!

_________________
in diesem Sinne

Susanne

Neben meiner Tätigkeit als Pflegedienstleitung in einem Pflegeheim war ich
der "Kümmerer" von Mac PS2 bds. Beinamputiert und und und...
den ich 2007 über dieses Forum kennengelernt habe. Mac ist am 14.1.2016 auf seine letzte Reise gegangen


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 Betreff des Beitrags: Re: gezahlte Stundensätze für Verhinderungspflege ?
#31Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Feb 2017, 17:27 
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Bei uns hat das DRK vor 3 Jahren (gehe mal davon aus, dass die Preise heute höher liegen) nur für Vorlesen oder Spielen mit dem Pflegebedürftigen (nicht dement) 18,50 € die Stunde berechnet.
Die Damen, die die Arbeit machten, haben (nachdem es den Mindestlohn gab) 9,50€ die Stunde bekommen.

Da ist jede Nachbarin oder andere Person mit 10,00 € ganz sicher nicht mit einem Hungerlohn abgespeist!
Aber ich muss (und will) für meine wenige Freizeit nicht auch noch für den Gewinn der professionell arbeitenden Organisationen bezahlen!

Lieber Gast, wenn Du bereit bist, einen Stundenlohn von 23,00 bis 25,00 € zu zahlen, wirst Du sicher ausreichend Kräfte finden, die Dich bei einer Auszeit mal vertreten.

_________________
Christina (01/53) Pflege seit 02/2012 Mutter (10/17) nach Darm-OP. Parkinson, Depressionen, z.T. Schizophrenie.
verstorben 12/2016
Mein Motto: Eine Träne die man lacht, braucht man nicht zu weinen.


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 Betreff des Beitrags: Re: gezahlte Stundensätze für Verhinderungspflege ?
#32Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Feb 2017, 00:10 
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Oh, da hat aber jemand n schlechten Tag gehabt. :-)

Wenn ich unserer Ersatzpflegekraft 12,50/Std netto zahle dann ist das mehr als die meisten Betreuungs und Assistenzkräfte verdienen. Also, wo ist das Problem ?

Grüsse
Ingo

_________________
Ingo ( 02/68 ) pflege meine Frau Christine ( 06/69 ), Hirnblutung, Hirnstammkompression, Hirngewebeentfernung und Hemicraniektomie nach Schlaganfall im Juni 2008, mit anschliessendem Wachkoma, Aphasie, Tetraplegie, Dysphagie, LP-Shunt, PEG, Pflegestufe 3+, pflege seit Mai 2009 zu Hause (kein Pflegedienst)
Mein Baby gehört zu mir, ist das klar ?
--------------------------
Versuche nicht Dinge zu ändern die Du nicht ändern kannst
sondern ändere lieber die die Du ändern kannst.


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 Betreff des Beitrags: Re: gezahlte Stundensätze für Verhinderungspflege ?
#33Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Feb 2017, 05:02 
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Hey Gast halt mal Deinen Gaul und die Luft an, bevor er mit Dir ganz durch geht und du explodierst.

Als ich heute deinen Betrag gelesen hatte, hatte ich keine Zeit (Pflege von Angehörigen) Dir zu antworten. Inzwischen haben sich ja etliche zu deinem Beitrag gemeldet.

Aber nun zum Ernst des Themas.

In einem sind wir ja einer Meinung. Pflegekräfte und Pflegendeangehörige werden nicht leistungsgerecht entlohnt. Es bräuchte einen Systemwechsel zur Einstellung zur Pflege. Aber da sind wir beide wohl nicht in der Lage. Für Bankenrettung und Panzer und Granaten ist reichlich Geld da, nur für die Pflege ist es knapp.

Wenn man sich in Ruhe damit auseinander setzt warum der Unterschied zwischen der Vergütung der professionellen Pflegedienste und privaten Nachbarschaftshilfe besteht, wird einem bald klar.
Wie jedes Unternehmen muss ein gewerblicher Pflegedienst mit Kosten wie Versicherungen, Berufsgenossenschaftsbeiträgen, Sozialabgaben für die Angestellten, Einsatzfahrzeugekosten Gewerbesteuer, Verwaltungskosten usw kalkulieren. Und Gewinn soll auch noch entstehen, wir wollen sicher beide nicht das die guten Pflegedienste pleite gehen.

Ich hatte diese Frage der Vergütung für die Ersatzpflege durch privat Personen hier rein gestellt weil ich eben meine Pflegehilfe gut bezahlen wollte und nicht das Gefühl habe sie auszunutzen.

Deshalb habe ich ihr 12 € gezahlt. Ihr war das eigentlich zu viel, weil sie in dem Betrieb hier auf dem flachen Land wo sie im Cantinenservice beschäftigt war nur auf ungefähr 7.50 € netto kam.


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 Betreff des Beitrags: Re: gezahlte Stundensätze für Verhinderungspflege ?
#34Ungelesener BeitragVerfasst: 3. Mär 2017, 11:57 
Ich habe hier mal bei uns bei den Pflegediensten gefragt.....Bei dem Betrag, der im Jahr zur Verfügung steht, ist dieser in 38 Stunden aufgebraucht.
Wobei diese für solche Tätigkeiten gar keine Kräfte haben.
Ich würde mich übrigens schämen nur 10 € zu zahlen. Dafür bekomme ich nicht mal einen Handwerker.....


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 Betreff des Beitrags: Re: gezahlte Stundensätze für Verhinderungspflege ?
#35Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Mär 2017, 20:23 
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Hallo Gast,

....dann kannst Du Dir ja auch ausrechnen, wie lange Du dann in den Urlaub fahren kannst - nämlich noch nicht mal 2 Tage! :dash3:

Ich glaube kaum, dass die meisten, die hier pflegen, die Verhinderungspflege nutzen, um in den Urlaub zu fahren! DAS würden nämlich viele ihren zu Pflegenden schon nicht antun! Es geht hier viel mehr um eigene Arzttermine etc., bei denen der zu Pflegende betreut werden muss aber nicht mitgenommen werden kann!

Bei Deinen Vorstellungen müssten wir Angehörigen doch mindestens ebenfalls 3000 Euro Pflegegeld pro Monat bekommen, oder nicht?

Sei es drum, ich finde 12 Euro für Betreuung wie spazieren gehen etc. gutes Geld! Sind medizinische Vorkenntisse nötig, kann es ja auch mehr sein....

Liebe Grüße
Sandra

_________________
Herzliche Grüße Sandra
Sandra 03/71 und Max 06/70 mit Nina, geb. 20.01.2001 (schwer körperlich und geistig behindert nach Frühgeburt, 530g; starke Sehbehinderung, keine Sprache, autistische Züge, infektgekoppelte Anfälle und viele andere "Baustellen") und Lukas geb. 19.06.08

Auch wer nicht zählen kann, zählt mit!
Auch wer nicht sprechen kann, hat was zu sagen! Auch wer nicht laufen kann, geht seinen Weg!


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#36Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Mär 2017, 20:08 
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Hallo,
mit Interesse verfolge ich die Argumente und die finanziellen Gewohnheiten jedes Einzelnen.
Unsere jahrelange Erfahrung im Bereich der Pflege und Betreuung zeigt immer wieder, dass jeder Einzelne seine Besonderheiten hat, auf die es einzugehen geht.
Sicherlich ist die psychische Belastung, der zeitliche und körperliche Einsatz je nach Person sehr unterschiedlich, und bedarf mehr oder weniger körperlichen, zeitlichen ( Tag - Nacht, Umfang ) und emotionalen Einsatz.
Darum ist es nachvollziehbar, dass jeweils je nach der Tätigkeit, Umfang, seelischer Belastung und Engagement unterschiedliches Entgelt an die Betreuungskraft bezahlt wird.
Da die Entlohnung von unterschiedlichen Kostenträger oder Privatpersonen erbracht wird, ist ein pauschaler Betrag / Std. nicht ohne weiteres definierbar. Wobei Mindestlohn in den wenigsten Fällen zum Zuge kommt.
Angehörigen muss die finanzielle Zufriedenheit der Pflegekraft im Vordergrund stehen, den nur so kann zufriedenstellende Pflege erwartet werden.

Gruß
Claus


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