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 Betreff des Beitrags: Frage zur Verhinderungspflege
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Jul 2011, 15:55 
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Hallo, ich wurde von Freunden gebeten, demnächst bei ihrer Mutter von montags bis donnerstags eine Verhinderungspflege auszuführen. Morgens wird die Dame von einer pflegeeinrichtung betreut (waschen, anziehen, frühstück), danach werde ich mich um sie kümmern, bis einschließlich zu Bett zu bringen. Wie sieht eigentlich die Vergütung bei einer Verhinderungspflege aus (Pflegestufe II). Ich mache es zwar gerne, aber meine bekannte konnte mir auch noch nicht soviel dazu sagen, esmuss doch auch ein Antrag gestellt werden, bei der Krankenkasse? Danke für eine Info betina


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhinderungspflege
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Jul 2011, 16:35 
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Hallo Betina

Ihr müßt einen Antrag auf Verhinderungspflege stellen .
Wenn der Antrag bewilligt wird liegt die Vergütung bei ca . 1500 Euro im Jahr .

Genaues kann Dir bestimmt Elke oder Elisabeth sagen .
Habe bitte etwas Geduld , die beiden sind momentan sehr mit Forums Arbeit beschäftigt melden sich aber bestimmt noch .

_________________
Liebe Grüße von Bina
Bina(11/64),Micha(02/64), Ehemann - MS seit ca. 20 Jahren Pflegestufe 3 , Harn-und Stuhlinkontinent ,
Einmalkatheterisierung , Depression , Geh-und Stehunfähigkeit , starke Spastiken .


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhinderungspflege
#3Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Jul 2011, 18:42 
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betina hat geschrieben:
Hallo, ich wurde von Freunden gebeten, demnächst bei ihrer Mutter von montags bis donnerstags eine Verhinderungspflege auszuführen. Morgens wird die Dame von einer pflegeeinrichtung betreut (waschen, anziehen, frühstück), danach werde ich mich um sie kümmern, bis einschließlich zu Bett zu bringen. Wie sieht eigentlich die Vergütung bei einer Verhinderungspflege aus (Pflegestufe II). Ich mache es zwar gerne, aber meine bekannte konnte mir auch noch nicht soviel dazu sagen, esmuss doch auch ein Antrag gestellt werden, bei der Krankenkasse? Danke für eine Info betina


Hallo Betina,

so richtig verstehe ich deine Frage noch nicht.

Geht es bei der "Verhinderungspflege" um einen kurzen Zeitraum
oder sollst du ständig die Pflege der Mutter deiner Freundin übernehmen?

Die Pflegekasse zahlt für

 ! :
vier Wochen pro Kalenderjahr für Ersatzkraft, wenn die ehrenamtliche Pflegeperson z. B. wegen eines Urlaubes oder eigener Krankheit ausfällt. Voraussetzung ist, dass die Pflegeperson den Pflegebedürftigen mindestens sechs Monate in seiner häuslichen Umgebung gepflegt hat. Die Kosten für eine Ersatzpflegekraft trägt die Pflegekasse bis zu einem Betrag von 1.510,00 EUR im Kalenderjahr.

Leistet eine Fachkraft eines Pflegedienstes die sogenannte Verhinderungspflege, übernimmt die Kasse die Kosten für die Ersatzpflege bis zu einem Betrag von 1.510,00 EUR.

Wird die Ersatzpflege von Angehörigen, die mit dem Pflegebedürftigen bis zum II. Grad verwandt oder verschwägert sind oder mit ihm in häuslicher Gemeinschaft leben,



 ! :
Wird die Ersatzpflege von Angehörigen, die mit dem Pflegebedürftigen bis zum II. Grad verwandt oder verschwägert sind oder mit ihm in häuslicher Gemeinschaft leben, übernommen, so erhält er Pflegegeld entsprechend der festgestellten Pflegestufe.
Bei Pflegestufe II sind das 430 Euro.
Entstehen der Pflegeperson Mehraufwendungen, z. B. Verdienstausfall oder Fahrtkosten, können von der Pflegekasse bis zu 1.510,00 EUR inklusive Pflegegeld gezahlt werden.



 ! "Elke":
Ebenfalls ist eine stundenweise Ersatzpflege von weniger als 8 Stunden täglich möglich.
Das Pflegegeld wird in diesem Fall nicht gekürzt.



Urlaubs- und Verhinderungspflege muss bei der Pflegekasse beantragt werden.

_________________
Herzliche Grüße Elke

Gerd (07/56) Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

Elke (10/44) "wer über seine Kräfte hinaus pflgegt wird selbst zum Pflegefall" .... ich habe Krebs, vermutlich zu spät auf mich selbst geachtet.~~~~~~~~

Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
Gebe ich Tipps, dann muss denen keiner Folge leisten wenn er sie nicht für richtig hält oder andere Ansichten hat.
Meine Beiträge sind als Anregung gedacht, haben aber keinen Anspruch auf Rechtsgültigkeit
.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Verhinderungspflege
#4Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Jul 2011, 12:21 
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Nein es ist so; meine Bekannte pflegt ihre Mutter, diese hat Pflegestufe II. Es verhält sich so:

Morgens kommt die Pflegekraft (Diakonie) und wäscht und zieht die Mutter an, die weitere Tagespflege übernimmt ihre Tochter. Die tochter verreist demnächst und für 1 woche und möchte, daß ich während dieser Zeit die Pflege übernehme, die sonst die Tochter macht. Nur morgens kommt weiterhin die Pflegekraft der Diakonie. So etwas nennt man doch Verhinderungspflege, also die Zeit, die ich dann tätig wäre; mittags, nachmittags und abends.

Das muß doch beantragt werden und dann müßte doch dafür von der Verhinderungspflege ein Betrag bezahlt werden. wie wird dieser denn berechnet?? Das war meine frage. Danke für die Hilfe betina


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Verhinderungspflege
#5Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Jul 2011, 12:53 
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hallo betina

Zitat:
Verhinderungspflege und Pflegesachleistung
Eine Kombination von Verhinderungspflege und Pflegesachleistungen nach § 36 SGB XI ist möglich.
Beispiel:
die Tochter, die ihren Vater in den Zeiten pflegt, in denen der ambulante Pflegedienst nicht anwesend ist, erkrankt - die nunmehr erforderliche zusätzliche Pflege- erfolgt als Verhinderungspflege neben dem Umfang der bisherigen Pflegesachleistung.


also:
1. deine freundin stellt den antrag auf verhinderungspflege auf stundenbasis bei der pflegekasse. begründung: abwesenheit der pflegeperson

2. die pflegekasse genehmigt diesen antrag.

3. sie (deine freundin) schreibt einen beleg für die stunden die du die pflege machst und setzt den betrag ein den du dafür erhälst, du unterschreibst. für jeden tag extra. zu beachten ist, dass es täglich weniger als 8 stunden sind, sonst wird das pflegegeld gekürzt.
die vergütung pro stunde ist meiner meinung nach "verhandelbar", sollte sich aber im normalen bereich bewegen.

4. deine freundin tritt mit dem betrag in vorlage und rechnet mit der pflegekasse ab. sie erhält das geld dann zurück.

wünsch dir ein schönes wochenende!

_________________
liebe grüße elisabeth
Elisabeth (05/48) + Franz (01/31),
Demenz seit 1997, Diagn. Alzheimer 2002, PS III, geh-+stehunfähig, kein freies Sitzen, Sprachzerfall, oft kein Erkennen mehr, Schluckstörungen, ungenüg. Nahrungsaufnahme, PEG, Parkinson, Diabetes II, Lactoseintoleranz, kompl. Inkontinenz, keine Psychopharmaka


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Verhinderungspflege
#6Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Jul 2011, 14:49 
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Elisabeth hat geschrieben:
4. deine freundin tritt mit dem betrag in vorlage und rechnet mit der pflegekasse ab. sie erhält das geld dann zurück.


Falls deine Freundin nicht in Vorleistung gehen kann ist auch eine Direktabrechnung mit der Pflegekasse möglich.
Deine Freundin gibt auf dem Antrag deinen Namen und deine Kontonummer an
und die Pflegekasse überweist dann direkt auf dein Konto.

_________________
Herzliche Grüße Elke

Gerd (07/56) Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

Elke (10/44) "wer über seine Kräfte hinaus pflgegt wird selbst zum Pflegefall" .... ich habe Krebs, vermutlich zu spät auf mich selbst geachtet.~~~~~~~~

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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Verhinderungspflege
#7Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Jul 2011, 17:29 
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Danke, da habt ihr uns schon sehr geholfen.Jetzt frage ich mich, was kann ich denn für die Stunde verlangen. Ich dachte, derStundensatz wird von der Kasse festgelegt. Ich möchte da nicht unverschämt sein, eben auch meiner Freundin gegenüber, aber ich muß auch immer einige Kilometer fahren. Kann mri jemand so in etwas sagen, was man anrechnen kann? Und was auch akzeptiert wird. wir haben da so gar keine Erfahrungen. Danke und noch ein schönes Wochenende betina


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Verhinderungspflege
#8Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Jul 2011, 17:38 
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Hallo Betina,

bisher habe ich meiner Nachbarin 10 Euro die Stunde gegeben, in diesem Jahr 12 Euro die Stunde und sie wohnt direkt neben mir :dfbgirliezwinkern:

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Herzliche Grüße Elke

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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Verhinderungspflege
#9Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Jul 2011, 11:07 
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^Danke für die Information. Vielleicht nehme ich dann auch 12,00 oder evtl. 15 Euro. Oder ich schreibe die Fahrtzeit bei der stundenangabe mit auf- aber jetzt habe ich einen Anhaltspunkt. Grüße betina


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Verhinderungspflege
#10Ungelesener BeitragVerfasst: 29. Mär 2012, 12:02 
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Antrag auf häusliche Pflege bei Verhinderung der Pflegeperson

bei der BARMER

bei der AOK

oder
http://www.geldtipps.de/downloads/artic ... pflege.pdf


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