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 Betreff des Beitrags: von einem Pflegeheim in ein Hospiz wechseln
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Mai 2011, 12:16 
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Hallo Johannes,

heute habe ich eine spezielle Frage an dich:

Ist es möglich, von einem Pflegeheim in ein Hospiz zu wechseln?
Ist dir das Projekt "Implementierung von Hospizkultur und Palliativkompetenz in stationären Pflegeeinrichtungen" bekannt?
Kennst du entsprechende Einrichtungen im Umkreis von Heusenstamm?

_________________
Herzliche Grüße Elke
Elke (10/44) und Gerd (07/56)
Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, hirnorganisches Psychosyndrom , Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

~~~~~~~~

Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
Gebe ich Tipps, dann muss denen keiner Folge leisten wenn er sie nicht für richtig hält oder andere Ansichten hat.
Meine Beiträge sind als Anregung gedacht, haben aber keinen Anspruch auf Rechtsgültigkeit
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 Betreff des Beitrags: Re: @ Johannes
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Mai 2011, 14:37 
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Für mich würde es kein Problem machen, wenn der Wunsch bestünde, in ein Hospiz zu wechseln. Allerdings kam dieser Wunsch bei uns noch nicht vor, da wir eine intensive Sterbebegleitung unter Einbeziehung der Angehörigen praktizieren.

Nein, mir ist das Projekt „Implementierung von Hospizkultur und Palliativkompetenz in stationären Pflegeeinrichtungen“ nicht bekannt. Aber ich finde es von der Thematisierung sehr interessant. Ich habe es mehrfach erlebt, daß pflegebedürftige Menschen gezielt zu uns gebracht wurden - ausschließlich mit dem Zweck eines würdevollen Sterbens, soweit Sterben und der Tod überhaupt mit Würde in Verbindung gebracht werden kann.

Ich lebe im südlichen Odenwald quasi in einer Enclave und habe von daher keine Kontakte oder Beziehungen nach Heusenstamm und Umgebung. Mir ist nur ein Hospiz in Heidelberg bekannt in der Römerstraße.

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: @ Johannes
#3Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Mai 2011, 14:51 
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johannes hat geschrieben:
Für mich würde es kein Problem machen, wenn der Wunsch bestünde, in ein Hospiz zu wechseln.


Aber wie die Kranken-/Pflegekasse reagieren, ist dir vermutlich auch nicht bekannt?

johannes hat geschrieben:
Ich habe es mehrfach erlebt, daß pflegebedürftige Menschen gezielt zu uns gebracht wurden - ausschließlich mit dem Zweck eines würdevollen Sterbens, soweit Sterben und der Tod überhaupt mit Würde in Verbindung gebracht werden kann.


Das waren dann aber Menschen die aus der Häuslichkeit kamen?
Oder aus einem anderen Pflegeheim?

johannes hat geschrieben:
ausschließlich mit dem Zweck eines würdevollen Sterbens, soweit Sterben und der Tod überhaupt mit Würde in Verbindung gebracht werden kann.


Ich denke Sterben ist ein Teil des Lebens - bis zum Tod.

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 Betreff des Beitrags: Re: @ Johannes
#4Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Mai 2011, 22:03 
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Soweit mir bekannt ist, muß die Pflegekasse bei festgestellter Pflegebedürftigkeit ein Pflegegeld zahlen. Mir ist allerdings nicht bekannt, ob im Hospiz der Satz der häuslichen Pflege vergütet wird oder der einer stationären Pflege. Das kann der Betreffende jedoch konkret von der Pflegekasse erfahren.

Vom Gefühl her würde ich sagen, daß der stationäre Satz dann vergütet wird, wenn das Hospiz eine Pflegesatzvereinbarung geschlossen hat.
.......

Die Angehörigen hatten den Sterbenden sowohl aus einem anderen Pflegeheim als auch von zu Hause zum Sterben zu uns gebracht.
.....

Es ist seit der großen Fehlentscheidung des Menschen tatsächlich so, daß Sterben ein Teil des Lebens ist. Auf den ersten Blättern der Bibel wird beschrieben, daß der Mensch "sterbend sterben" werde, was real bedeutet, daß er dem Verfall preis gegeben ist.

Bereits bei der Geburt beginnt biologisch der Sterbeprozess (der Zellen), auch wenn er in den ersten zwei Jahrzehnten durchschnittlich vom schnelleren Wachstum übertroffen wird, während Zellaufbau und Zellabbau in den nächsten 20 - 30 Jahren in etwa ausgewogen sind. Danach ist der Zellabbau zunehmend schneller als der Aufbau. Auch Krankheiten gehören untrennbar zu diesem Prozess.

Weil aber sowohl das Sterben noch der Tod von Anfang an nicht vorgesehen waren, sondern nebenein gekommen sind, sollte man beides nicht als natürlich betrachten. Das Widernatürliche dieses Geschehens wird immer wieder deutlich an den Kämpfen, die ausgefochten werden, um das Sterben und den Tod aufzuschieben oder ganz zu verhindern. Christen haben darin einen Trost, daß Jesus Christus versprochen hat, alles neu zu machen und als letzten Feind den Tod zu besiegen. Sicher müssen wir noch eine Weile auf die Erfüllung dieses Versprechens warten. Da er aber bisher immer sein Wort gehalten hat, vertraue ich darauf, daß er es auch darin halten wird.

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 Betreff des Beitrags: Re: von einem Pflegeheim in ein Hospiz wechseln
#5Ungelesener BeitragVerfasst: 9. Dez 2011, 22:38 
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Liebe Samy,

die Frage hatte ich an Johannes damals für dich gerichtet.
Ich denke, das Thema ist bei der Oma nicht mehr aktuell???

Heute habe ich von Butzi (sie war im alten Treffpunkt bei uns Mitglied und ist Altenpflegerin)
ein Antwort bekommen, die ich hier für die Mitglieder des Pflege Café einstelle
und dafür habe ich den Thread aus dem öffentlichen in den geschützten Bereich geschoben.

Mail von Butzi:

hallo Elke

habe soeben in deinem Forum diese Frage gelesen
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Hallo Johannes,

heute habe ich eine spezielle Frage an dich:

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ein Wechsel Heim in Hospiz ist nicht möglich wird nicht finanziert weil die Versorgung gesichert ist.


KH > Hospiz kein Problem
Zuhause > Hospiz kein Problem

immer voraus gesetzt das die Aufnahmekriterien fürs Hospiz gegeben sind

der Tagessatz im Hospiz liegt meist um die 220€ +-
deshalb wird eine Verlegung vom Heim ins Hospiz nicht finanziert

wenn man nun jemanden im Heim hat und dort die Versorgung gar nicht palliativmäßig klappt, müsste man tricksen:

entweder kündigen, einen Tag nach hause und dann ins Hospiz, oder kündigen > KH und von dort ins Hospiz.
aber immer bedenken das Hospizplätze knapp sind und man sicher einen Platz haben muss!!!!

wenn jemand ins Hospiz soll, kein Platz frei ist und häusliche Versorgung nicht möglich ist, dann immer mit KZP arbeiten!!!
um dann problemlos wechseln zu können.


hoffe das hilft dir weiter

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