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 Betreff des Beitrags: Patientenverfügung: Ja oder Nein?
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Jul 2008, 01:09 
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Patientenverfügung: Ja oder Nein?

Italien erlebt eine lebhafte Diskussion über Einführung der Patientenverfügung. Einige Parlamentarier der Mitte-Rechts-Allianz haben den Kammern diese Woche einen Antrag zur Einführung der sogenannten Patientenverfügung vorgelegt.

Damit sollen die Italiener rechtzeitig entscheiden können, wie sie behandelt werden möchten, wenn sie nicht mehr bei Bewusstsein sind. Ziel der Verfasser des Gesetzprojekts ist, Patienten im Endstadium unmenschliche Therapien zu ersparen.
...
(weiter lesen)
http://www.dolomiten.it/nachrichten/art ... tId=120800

_________________
Herzliche Grüße Elke
Elke (10/44) und Gerd (07/56)
Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, hirnorganisches Psychosyndrom , Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

~~~~~~~~

Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
Gebe ich Tipps, dann muss denen keiner Folge leisten wenn er sie nicht für richtig hält oder andere Ansichten hat.
Meine Beiträge sind als Anregung gedacht, haben aber keinen Anspruch auf Rechtsgültigkeit
.


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#2Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Aug 2008, 08:04 
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Ich kenne eine Dame die hat jetzt einen schweren Schlaganfall bekommen.
Kann nicht sprechen,kann nicht essen und trinken,ist li. seitig gelähmt.
Sie hatt mit eim Notar Patientenverfügung gemacht sie möchte nie eine Sonde noch Infusionen oder irgend welche Lebensverlängerte masnahmen und ihre Schwester hat die Generalvorsorge.
Trotz dem hat das KKH das Vormundschaftsgericht eingeschallten.

_________________
Liebe herzliche Grüße
Gigi (06/63)
pflegte die Mutter vom Partner (01/27) Herz- und Niereninsuffizienz, Diabetes, Schlaganfall, Demenz, Magensonde (verstorben am 1.1.2011)


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#3Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Aug 2008, 09:53 
wir hatte im juni letzen jahres auch eine patientenverfügung unterschrieben, mit den generalvollmachten.
jochen meinte damals noch: muss das denn jetzt sein? ich sagte, man weiß ja nie......
die patientenvergügung habe ich allerdings zerrissen, denn sonst wäre er jetzt nicht mehr da, denn er wurde intubiert und er wird seitdem künstl. ernährt. heute zwar nur noch um beizufüttern und zu trinken.
aber er wäre jetzt nicht mehr da gewesen. bleibtg natürlich die frage, will jemand so weiterleben. jochen genießt sein dasein, so wie es ist. natürlich möchte er gerne nochmal gehen, aber was nicht ist, iss nicht.


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#4Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Aug 2008, 01:40 
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Wir haben auch eine Patientenverfügung, aber ich bin heute nicht mehr überzeugt, ob es richtig ist. Bei meiner Schwiegermutter (95 Jahre) mußte ich auch die Entscheidung treffen, aber ich konnte nicht zu lassen, das sie verhungert wäre (also eine Sonde), mein Gewissen hätte es nicht zugelassen. Als Axel sehr schlecht im Krankenhaus lag, die Verfügung von mir verlangt wurde, haben mein Sohn und ich es vorher genau durchgelesen (mein Sohn ist ein paarmal rausgelaufen, weil er heulen mußte), also werde ich mich nicht genau daran halten, sondern abwägen, was besser ist. Oft gibt es immer noch eine Möglichkeit, das sich der Zustand bessert, allerdings würde ich nie zulassen, das er unter Schmerzen für nur ein paar Wochen weiterlebt.
Edda

_________________
pflegte meinen Mann Axel, 57 J., Krebs, Pflegestufe II, verstorben am 22.7.2009,
selber Brustkrebs im "grünen" Bereich, 50% Schwerbehinderung wegen Bandscheibenvorfall.


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