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 Betreff des Beitrags: Vater von italienischer Koma-Patientin darf Tochter sterben
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Jul 2008, 00:26 
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Vater von italienischer Koma-Patientin darf Tochter sterben lassen


Rom – Der Vater einer jungen Italienerin, die seit 16 Jahren im Koma liegt, darf seine Tochter sterben lassen. Wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete, gestattete das Mailänder Berufungsgericht dem Vater der 34-jährigen Eluana Englaro am Mittwoch, die künstliche Ernährung seiner Tochter einzustellen. Sie war 1992 nach einem Autounfall ins Koma gefallen und nicht mehr erwacht. Die künstliche Ernährung könne eingestellt werden, weil der „anhaltende vegetative Zustand“ der Patientin unumkehrbar sei, urteilte das Gericht.

mehr .......
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32988

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Herzliche Grüße Elke
Elke (10/44) und Gerd (07/56)
Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, hirnorganisches Psychosyndrom , Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

~~~~~~~~

Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
Gebe ich Tipps, dann muss denen keiner Folge leisten wenn er sie nicht für richtig hält oder andere Ansichten hat.
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 Betreff des Beitrags: Vatikan kritisiert Sterbehilfe-Urteil in Mailand
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Jul 2008, 00:27 
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Vatikan kritisiert Sterbehilfe-Urteil in Mailand


Rom – Die Erlaubnis eines Mailänder Gerichts, eine 37-jährige Wachkoma-Patientin nicht weiter zu ernähren, hat scharfe Kritik beim Vatikan ausgelöst. Das Urteil rechtfertige „faktisch einen Fall von Euthanasie“, sagte der für Ethikfragen zuständige Erzbischof Rino Fisichella laut Tageszeitung „Corriere della Sera“ vom Donnerstag.

Auch im Koma sei die Patientin Eluana Englaro noch am Leben, sagte Fisichella als Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben. Niemand dürfe „sich anmaßen, einem individuellen Leben ein Ende zu setzen“. ...

mehr...........
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33006

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#3Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Jul 2008, 00:29 
Ich verstehe den vater und frage den vatikan mal, was er sich unter LEBEN vorstellt. Und man kann nicht sagen das der Vater übereilt handelt. Ich würde so nicht vegetieren wollen, niemals....


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#4Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Jul 2008, 08:04 
die sind ja auch alle im jahr 500 vor christus stehen geblieben. die ansichten der kirche kann ich auch nicht teilen und bin daher damals ausgetreten. punkt.
da kann auch ein ratzinger oder johannes paul was daran ändern. en sind und bleiben alte verknöcherte männer.


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#5Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Nov 2008, 20:46 
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Italien: Diskussionen um Wachkoma-Urteil


Rom – In Italien sorgt ein Urteil zur Sterbehilfe für eine Koma-Patientin für Diskussionen. Mit deutlicher Kritik und Bestürzung reagierte der Vatikan auf die Genehmigung des obersten Berufungsgerichts, die künstliche Ernährung für eine seit 16 Jahren im Wachkoma liegende Frau zu beenden. Der für Ethikfragen zuständige Kurienerzbischof Rino Fisichella sprach am Donnerstagabend im italienischen Fernsehen von Euthanasie.

Die Evangelische Kirche in Italien würdigte das Urteil dagegen als einen „Akt des Rechts und des Respekts“. Die Entscheidung, Eluana Englaro sterben zu lassen, achte den persönlichen Willen und trage der Liebe der Eltern für ihre Kinder Rechnung.
...
(mehr)
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=34388

Siehe auch:
Todesurteil oder Erlösung?
Ein italienisches Berufungsgericht erlaubt den Tod einer Patientin, die seit 16 Jahren im Koma liegt. Der Vater der Frau begrüßt die Entscheidung, der Vatikan ist empört. ...
http://www.sueddeutsche.de/leben/744/331602/text/

Italienische Nonnen wollen Sterbehilfe für Koma-Patientin verhindern
Vor einem Tag


Rom (AFP) — Die Nonnen in einer Klinik bei Mailand wollen nicht zulassen, dass eine seit 16 Jahren im Koma liegende Frau durch Beendigung der künstlichen Ernährung stirbt. "Wenn andere sie als tot ansehen, sollen sie Eluana bei uns lassen, denn für uns ist sie am Leben", erklärten die Mitarbeiterinnen der Klinik Beato Talamini di Leuco am Freitag. Sie reagierten damit auf ein Urteil des höchsten italienischen Berufungsgerichts vom Vortag, nach dem die künstliche Ernährung der Koma-Patientin eingestellt werden kann.
...
http://www.google.com/hostednews/afp/ar ... SDLhaxx8Yw

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#6Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Nov 2008, 20:48 
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Drama um Wachkomapatientin bewegt Italien und den Vatikan

Das Schicksal von Eluana Englaro bewegt in Italien Politik, Kirche und Medien. In der vergangenen Woche erfocht ihr Vater vor dem obersten Berufungsgericht einen bitteren Triumph: Er darf die künstliche Ernährung seiner 37-jährigen Tochter einstellen, um sie nach fast 18 Jahren im Wachkoma sterben zu lassen. Inzwischen ist die Norditalienerin zur Symbolfigur für eine breite Diskussion geworden: Es geht um Patientenwillen und Sterbehilfe, gesetzliche Rahmen für Fragen um das Lebensende und die Durchsetzbarkeit des Wachkoma-Urteils. Weitere Informationen:
http://www.1000fragen.de/projekt/aktuel ... d=826&pn=0

Quelle: Mitteilung Aktion Mensch, 23. November 2008

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 Betreff des Beitrags: Koma Patientin zum Sterben verlegt
#7Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Feb 2009, 22:48 
Die Koma-Patientin Eluana Englaro ist in der Nacht zum Dienstag aus Lecco in ein Pflegeheim in Udine verlegt worden...


http://www.kathweb.at/content/site/nach ... 23971.html


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 Betreff des Beitrags:
#8Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Feb 2009, 23:20 
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Traurige Geschichte. 17 jahre sind eine lange Zeit..

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Liebe Grüße Grizi


Grizi und Harald 60J. + 62 J.- Harald hatte eine Hirnblutung 07 erlitten, Hemiplegie rechts, Aphasie, Pflegestufe 3 ,hat gute Fortschritte in den letzten Jahren gemacht.


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 Betreff des Beitrags: was ist die Antwort?
#9Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Feb 2009, 01:29 
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Noch vor einem Jahr hätte ich leichter gewußt, wie ich über so eine Meldung denke.
Heute, mit all den Wachkomapatienten, die ich mittlerweile sehe und kenne, finde ich es total schwer, eine Meinung zu finden, weil ich denke, - das jeder "Fall" so universell ist, wie der Mensch, den es betrifft.
Bei meinem Mann spüre und sehe ich, das es möglich ist, das es auch in diesem Grenzbereich des Lebens eine Qaulität gibt,
für keinen anderen Menschen der mir nicht so nah ist möchte ich da entscheiden
- bei Stacho bin ich mir ganz sicher, er will leben,
wenn er es nicht mehr kann und will, wird er gehen, auch da bin ich mir sicher.
Die Familie der Frau tut mir sehr leid, wg der Emotionen, die nun durch die Presse auf sie niederprasseln usw.
Ja und Grizi, das dachte ich auch: 17 Jahre sind eine lange Zeit.
Es gibt so vieles, was wir nicht wissen
Blues

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Ehemann 2008 hypoxischen Hirnschaden nach Reanimation; anschließendes sogenanntes "Wachkoma" MCS, Reha und Pflegeheim, seit Oktober 2010 wieder zu Hause, Unterstützung durch Pflegekräfte, PEG-mit selbstgekochter Kost,TK, kein Blasenkathether mehr, Pflegestufe 5, zwei Töchter


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#10Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Feb 2009, 13:27 
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Ich hatte schon mal vor einiger Zeit davon gehört, es lief darüber schon mal was im Tv.
17 Jahre, wenn man darüber nachdenkt, was muß das den Angehörigen für psy. und phys.Kraft gekostet haben?.

Doch ich denke aber, das solch eine Entscheidung, man auch mit seinem Gewissen vereinbahren muß.
Ich hätte damit große Schwierigkeiten.



Ela

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Tochter Anja (11/83)Pflegestufe II, Schwere Inteligenzminderung, Muskelhypotonie, Paretischer Gang, Venenschwäche mit umschriebenen Odömen, Inkontinenz
Ehemann Jochen (02/56)70 % scherbehindert Krampfanfälle nach Hirnblutung 2008, Polyneuro-und -myopathie nach Pneumonie und Sebsis, Diabetiker, art. Hypertonie, chron.-pachydermische-Laryngitis, ist auf den Weg der Besserung


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#11Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Feb 2009, 15:43 
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Ich habe in meiner Betreuungsvollmacht den Bereich gestrichen wo es um die Maschinen geht die das Leben erhalten.
Warum?
Harald war frisch operiert..ich saß im Warteraum.Eine Frau spach mit dem Arzt.Es ging darum das die besagten Maschinen abgestellt werden sollen.Keine Hirnströme mehr die Hoffnung machen..
Die Frau bat um einen Tag Verlängerung damit die Familie sich verabschieden konnte.
Am nächsten Tag in der Schleuse zogen wir uns gerade die grünen Kittel an, da hörten wir ein Geschluchze und Geheule...ich dachte "na nu ist es wohl vorbei" Irrtum..die Familie stand am Bett des Mannes und wollte Abschied nehmen..da wurde er wach..seine ersten Worte nachdem er extubiert war waren"Ich habe Hunger"
Seither habe ich Angst zudem wurde uns erzählt das schon Leute nach 16 Jahren wieder aufgewacht sind..
Das ist so schwer da eine Entscheidung zu fällen oder eine Meinung zu haben..vieleicht hätte das Mädchen wenn es aufwachen würde auch keine gute Chance auf ein gutes Leben.Ich weiß es nicht..ich könnte es jedenfalls nicht so zu entscheiden.

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Liebe Grüße Grizi


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#12Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Feb 2009, 18:06 
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Es ist auch schwer solch eine Entscheidung zu treffen. Wer entscheidet über das Leben und den Tod!!
Meine Meinung ist wenn es die ganzen Maschinen nicht geben würde,würde den Angehörigen diese Entscheidung abgenommen werden. Ich persönlich würde nicht so leben wollen.
Ich habe mal im KKH gearbeitet und da war eine Patientin die sich das Leben nehmen wollte.Aber die Ärzte haben sie in "letzter Minute" gerettet. Sie lag im Wachkoma.Alle haben gesagt das ie eh nichts mehr mit bekommt. Aber sie hat immer geweint wenn man mit ihr gesprochen hat.Ich weiß nicht was aus Ihr geworden ist,aber ich habe auch die Angehörigen gesehen.Die gelitten haben in Ihrer Hilflosigkeit.
Wie gesagt es ist schwer und keiner sollte dafür verureilt werden,egal wie man enscheidet.
Die Familie hat mein Mitgefühl


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