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 Betreff des Beitrags: Die fremde Familie - TV - Tipp 12.1.2011
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 9. Jan 2011, 11:40 
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Emotionale Ausnahmesituation
(Nadine Pilz, dapd ).

Berlin
Wohin mit Vater? Vor dieser Frage steht Ira Wolfens (Katja Riemann) in dem ARD-Drama
"Die fremde Familie" (12. Januar, 20.15 Uhr).

Welche emotionale Ausnahmesituation die häusliche Pflege von Angehörigen für eine Familie bedeuten kann, ist bekannt. Dass diese sich noch vertieft, je komplexer die Familienstrukturen sind, zeigt Regisseur Stefan Krohmer einfühlsam anhand eines Pflegefalls in einer Patchwork-Familie. Riemann spielt die "gute Tochter", die den Vater trotz ihres schwierigen Verhältnisses bei sich aufnimmt. Der 80-Jährige Zyniker Robert (Fritz Schediwy), nach einem Sturz plötzlich pflegebedürftig, ist davon ebenso wenig angetan wie Iras Ehemann Marquard (Thomas Sarbacher). Ihr Vater will seine Selbstständigkeit um keinen Preis aufgeben, ihr Mann sieht die mit dem Auszug des Sohnes wiedergewonnene Freiheit in Gefahr.

Doch Ira, die seit ihrer Jugend verzweifelt um die Zuneigung ihres Vaters kämpft, setzt sich durch - nicht zuletzt in der Hoffung, ihm so doch noch näher zu kommen. Robert, der sie und ihre Mutter sitzengelassen und eine neue Familie gegründet hatte, zieht ihr seit jeher seinen lebenslustigen Sohn Bernd aus zweiter Ehe vor.

Dennoch will Ira den Vater nicht ins Heim "abschieben", sondern zu Hause pflegen. Die einzig bezahlbare Alternative für die Übersetzerin ist eine Pflegekraft aus Osteuropa, die schwarz für sie arbeitet und bei ihnen wohnt. "Mein Vater ist eine Zumutung", warnt Ira die junge, hübsche Elisaveta aus Rumänien.

Für alle Beteiligten ist das unvermittelte und teils ungewollte Zusammenleben ein schwieriger Gewöhnungsprozess. Mit dem (Schwieger)Vater und der Pflegekraft ziehen gleich zwei "fremde" Menschen in die Wohnung des Paares, und der Alltag aller Beteiligten verändert sich drastisch.

Seine Stärke entfaltet das Familiendrama in den wie aus dem Leben gegriffenen Dialogen, die beim Zuschauer den Eindruck vermitteln, er sitze selbst mit am Küchentisch. Was die Darstellung der körperlichen und auch der psychischen Belastungen angeht, dürfte der Film jedoch noch deutlich hinter der Realität pflegender Angehöriger zurückbleiben. Katja Riemann dagegen überzeugt als pflichtbewusste Tochter, die auf der Suche nach väterlicher Anerkennung viel aufs Spiel setzt.

Fundstelle:
http://www.nordkurier.de/index.php?obje ... &id=765328


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