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 Betreff des Beitrags: Der Umgang mit Demenz-Kranken - 4.4.11 22.05h
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Apr 2011, 08:14 
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Fakt ist ...! Aus Magdeburg

Heute: Fußfesseln oder Lebensqualität? - Der Umgang mit Demenz-Kranken|Aus Magdeburg

Polittalk
Dr. Daniel Bittner - Petra Werner-Quermann - Annette Seyfert - Bärbel Schönhof

Deutschland
Moderation: Ines Krüger

Das Thüringer Oberlandesgericht fällte vor einigen Tagen ein Urteil, das für Angehörige und Pfleger von Bedeutung ist. Geklagt hatte eine Frau, die ihre demente Mutter während eines Urlaubs in einem Heim untergebracht hatte. Unbemerkt hatte die verwirrte Frau das Heim verlassen. Sie wurde erst einige Tage später schwer verletzt gefunden. Die Richter urteilten, das Heim müsse seine Patienten lückenlos beaufsichtigen. Aber: Wie können die Heime einer solchen Pflicht nachkommen, ohne das Recht auf Menschenwürde zu verletzen? Sind elektronische Überwachung oder ruhigstellende Pillen die Alternative? Fakt ist, Heime können eine 1:1-Betreuung nicht leisten. Schon jetzt wird jeder dritte Demenzkranke in Deutschland mit starken Beruhigungsmitteln ruhig gestellt. Die Nebenwirkungen sind groß. Altersdemenz ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Im Jahr 2040 wird es in Deutschland zwei Millionen Demenzkranke geben. Das stellt neue Anforderungen an die Pflege, denn mehr als 80 Prozent der Demenz-Kranken in Deutschland werden zu Hause betreut. Unvergessen ist der wortgewandte Entertainer Heinz Quermann. Auch er lebte die letzten Jahre vor seinem Tod in einer Welt ohne Erinnerung und wurde von seiner Tochter betreut. Petra Werner-Quermann, erzählt in "Fakt ist ..." wie sie die schwere Zeit mit ihrem Vater durchgestanden hat. Sie steht stellvertretend für viele tausende Angehörige, die die gleichen Probleme zu meistern haben. Aber wo bekommen pflegende Angehörige Hilfe? Gibt es ausreichend Betreuungseinrichtungen und spezielle Wohneinheiten? Wie steht es um die Suche nach künftigen Therapien? Kann man Demenz vorbeugen oder den Verlauf verlangsamen?


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