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 Betreff des Beitrags: Bettelarm und krank - 05.05.2012 20:15
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Apr 2010, 06:48 
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Bettelarm und krank

Eine Rentnerin schlägt sich durch
Film von Jule und Udo Kilimann


Helga Kelm aus Essen muss mit einer Mini-Rente auskommen: 250 Euro hat sie im Monat zum Leben. Damit kommt sie eher schlecht als recht über die Runden. Jetzt ist sie auch noch schwer krank: Gehirntumor! Drei Operationen hat sie hinter sich, sie kann kaum noch sehen und schafft es mit ihrer schweren Arthrose nur selten alleine vor die Tür. „Das wird nicht mehr besser“, weiß die 77-Jährige. Dennoch kämpft Helga Kelm um ihre Selbstständigkeit: Sie will in ihrer Wohnung bleiben, an ihrem Küchentisch sitzen, im eigenen Bett schlafen.
Angewiesen auf Hilfe

Ganz alleine schafft die Seniorin das nicht, sie braucht Hilfe. Aber im Ruhrgebiet hat sie keine Verwandten, ihre Töchter leben im Osten. Das Sozialamt hat ihr eine tägliche Unterstützung von zehn Minuten durch einen häuslichen Pflegedienst zugesprochen. Einmal wöchentlich wird sie geduscht, dafür gibt es noch einmal 15 Minuten. Mehr ist nicht drin. Dreimal hat Helga Kelm schon beantragt, in die Pflegestufe 1 zu kommen, dreimal wurde dies abgelehnt.
Kampf durch das Behörden- und Paragrafen-Dickicht

Helga Kelm kämpft sich durch das Behörden- und Paragrafen-Dickicht. Foto: WDR/Kilimann lupe Bildunterschrift: Helga Kelm kämpft sich durch das Behörden- und Paragrafen-Dickicht. ]
Jetzt hofft sie auf die nächste Prüfung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen. Wird endlich anerkannt, dass sie mehr Unterstützung, mehr Pflege braucht? Auf welche Pflegestufe darf sie hoffen? „Gott und die Welt“ begleitet Helga Kelm bei ihrem Kampf durch das Behörden- und Paragrafen-Dickicht, das kaum durchschaubar ist.

Redaktion Angelika Wagner

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Herzliche Grüße Elke

Gerd (07/56) Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

Elke (10/44) "wer über seine Kräfte hinaus pflgegt wird selbst zum Pflegefall" .... ich habe Krebs, vermutlich zu spät auf mich selbst geachtet.~~~~~~~~

Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
Gebe ich Tipps, dann muss denen keiner Folge leisten wenn er sie nicht für richtig hält oder andere Ansichten hat.
Meine Beiträge sind als Anregung gedacht, haben aber keinen Anspruch auf Rechtsgültigkeit
.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bettelarm und krank -Rentnerin im Behördendickicht
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 21. Apr 2012, 13:33 
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Sa 05.05.2012 20:15 bis 20:45 (1extra)
So 06.05.2012 01:15 bis 01:45 (1extra)


Gott und die Welt
Bettelarm und krank - Eine Rentnerin schlägt sich durch

Dokureihe, Deutschland
Autor: Udo Kilimann

Helga Kelm aus Essen muss mit einer Mini-Rente auskommen: 250 Euro hat sie im Monat zum Leben. Damit kommt sie eher schlecht als recht über die Runden. Jetzt ist sie auch noch schwer krank: Gehirntumor! Drei Operationen hat sie hinter sich, sie kann kaum noch sehen und schafft es mit ihrer schweren Arthrose nur selten alleine vor die Tür. 'Das wird nicht mehr besser', weiß die 77-Jährige. Dennoch kämpft Helga Kelm um ihre Selbstständigkeit: Sie will in ihrer Wohnung bleiben, an ihrem Küchentisch sitzen, im eigenen Bett schlafen.Ganz alleine schafft die Seniorin das nicht, sie braucht Hilfe. Aber im Ruhrgebiet hat sie keine Verwandten, ihre Töchter leben im Osten. Das Sozialamt hat ihr eine tägliche Unterstützung von zehn Minuten durch einen häuslichen Pflegedienst zugesprochen. Einmal wöchentlich wird sie geduscht, dafür gibt es noch einmal 15 Minuten. Mehr ist nicht drin. Dreimal hat Helga Kelm schon beantragt, in die Pflegestufe 1 zu kommen, dreimal wurde dies abgelehnt. Jetzt hofft sie auf die nächste Prüfung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen. Wird endlich anerkannt, dass sie mehr Unterstützung, mehr Pflege braucht? Auf welche Pflegestufe darf sie hoffen? 'Gott und die Welt' begleitet Helga Kelm bei ihrem Kampf durch das Behörden- und Paragrafen-Dickicht, das kaum durchschaubar ist.

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Wir wollen uns alle respektieren, einander zuhören, uns gegenseitig unterstützen, motivieren – eine Gemeinschaft sein.

Herzliche Grüße
Elke


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