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 Betreff des Beitrags: betrifft - Der Pflegenotstand - 26.04.2011 14.15h
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Apr 2011, 06:45 
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Do 21.04.2011 23:30 bis 00:15 (alpha)
Di 26.04.2011 14:15 bis 15:00 (alpha)

betrifft - Der Pflegenotstand

Reportage, Deutschland 2005
Autor: Thomas Reutter, Gottlob Schober

Ein kleines, unscheinbares Büro in Bonn. Marita Halfen sitzt am Notruftelefon für Senioren. Eine ältere Dame sucht Hilfe: Ihr Mann werde im Pflegeheim misshandelt. Immer mehr Senioren melden sich bei der Krisen-Hotline. 4.880 Anrufe waren es alleine im vergangenen Jahr. In Altenpflegeheimen sei Gewalt "an der Tagesordnung", beklagt Rolf Hirsch, renommierter Altersforscher und Vorsitzender der bundesweiten "Initiative gegen Gewalt". Das Pflegepersonal ist oft überlastet. Deshalb müssen alte Menschen in Heimen vielfach verwahrlost, vernachlässigt und einsam dahindämmern. Die "betrifft"-Spurensuche geht den Notrufen nach. Das SWR-Team stößt auf schlimme Auswüchse des Pflegenotstandes in Deutschland: Menschen, ans Bett gefesselt, stundenlang hinter Tischen eingeklemmt, festgebunden an Stühlen. Menschen, aus Personal- und Geldnot mit Psychopharmaka ruhiggestellt. Demenzkranke, die hungern, obwohl sie mit Magensonden künstlich ernährt werden. Und wie sieht die Pflege der Zukunft aus? Bei der Recherche stößt das SWR-Team im Internet auf ein verlockendes "Angebot für Demenzkranke und ihre Angehörigen": eine Villa für Alzheimerpatienten mit einer herzlichen, fürsorglichen Pflege - in Thailand. "Komfortabel und günstig", wie Anbieter Martin Woodtli aus der Schweiz versichert. Während sich in Chiang Mai rund um die Uhr drei Pflegerinnen eines Patienten annehmen, werden in Deutschland Pflegeroboter entwickelt. Der Hightech-Assistent von morgen soll die alten Menschen rund um die Uhr umsorgen. Ein vorbildliches Projekt für die "Pflege der Zukunft" zeigt dagegen Professor Hirsch: eine betreute Wohngemeinschaft für alte Menschen. Die Heimleitung geht auf individuelle Bedürfnisse und Wünsche ein. Dafür braucht sie nicht einmal mehr Personal und Geld. Die Erfolge können sich sehen lassen. Das Haus braucht viel weniger Psychopharmaka - und festgebunden wird hier niemand.


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