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 Betreff des Beitrags: Naturheilkundlicher Ansatz
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Jun 2009, 20:13 
Naturheilkundlicher Ansatz:

Um die Gehirndurchblutung zu steigern, hat sich Ginko biloba bewährt, ebenso Panax Ginseng, wahlweise Eleuterokokkus (Taigawurzel), die dem Ginseng sehr ähnlich ist. Ebenfall nützlich ist die Optimierung der Herztätigkeit durch den zweigriffeligen Weisdorn (Crataegus oxyacantha).

Nicht weniger wichtig ist es, den Angehörigen Hilfen an die Hand zu geben für den täglichen Umgang mit den Kranken.

Kurze und eindeutige Anweisungen geben. Kurze Sätze bilden und im Bedarfsfall wiederholen. Alzheimerpatienten können schnell gekränkt sein. Anstatt Fehler zu kritisieren, empfiehlt es sich stattdessen, richtiges Handeln durch ein Lächeln, eine Berührung, ein Lob zu belohnen. Der Wunsch nach Lob verankert sich besser im Gedächtnis als die Furcht vor Kritik. Sehr viel Geduld ist unerlässlich.

Den Tagesablauf in einfache Rituale unterteilen, die Tag ein, Tag aus, ständig wiederholt werden müssen um sich im Bewußtsein des Kranken verfestigen zu können.

Gedränge, Lärm und große Räume verunsichern Alzheimerpatienten oftmals.

Alzheimerpatienten leben mit ihren Gedanken oft in der Vergangenheit. Dies sollte akzeptiert werden, da es das Langzeitgedächtnis anregt. Ausserdem kann man von dort sehr schön wieder in die Gegenwart überleiten.

Der Kranke sollte möglichst zu eigenständiger Aktivität motiviert werden. Tägliche Spaziergänge in gewohnter Umgebung sollten in die Alltagsritualistik aufgenommen werden

Reisen in ungewohnte Umgebung können das Krankheitsbild verschlechtern. Je höher der Wiedererkennungswert gewohnter Dinge und Abläufe des Patienten in seiner Umgebung ist, desto besser funktioniert auch seine Reizverarbeitung.

Wenn das sprachliche Ausdrucksvermögen des Patienten nachlässt, fehlende Worte durch Blicke, Berührungen und kleine Gesten ersetzen.

Verwirrte Menschen vergessen oft zu trinken und zu essen. Daher ist unbedingt auf eine ausgewogene Ernährung zu achten.

WICHTIG:
Alzheimerpatienten bleiben solange auf der Toilette sitzen, bis sie wieder abgeholt werden. Also nicht vergessen. Nach einigen Stunden auf dem Toilettensitz ist die Blutzirkulation in den Beinen fast vollständig zum Erliegen gekommen und es droht eine Thrombose

Da der Schlaf- und Wachrhythmus bei Demenzkranken mitunter gestört ist, kann eine Tasse Kaffee morgends sehr hilfreich sein. Abends sollten dagegen eher beruhigende (Baldrian/Hopfen), psychisch ausgleichende (Lavendel/ Johanniskraut) Tees verabreicht werden.


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