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 Betreff des Beitrags: Musik hilft Menschen mit Demenz
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Sep 2009, 20:15 
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Gesundheitstelefon vom 16. bis 30. September 2009

Musik hilft Menschen mit Demenz

Vom besonderen Wert der Musik für Menschen, die unter Demenz leiden, handelt das aktuelle Gesundheitstelefon der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG). Wie kaum etwas anderes spricht Musik die Emotionen des Menschen unmittelbar an. Bei Menschen, die an Demenz erkrankt sind, vermag sie fast noch mehr: Sie findet dort einen Zugang, wo Sprache ihn nicht mehr findet. Singen und Musizieren verhelfen dem Erkrankten zu ungeahnten Ausdrucksmöglichkeiten. Therapeuten, Pfleger oder Angehörige, die Musik bei an Demenz erkrankten Menschen einsetzen, machen täglich die Erfahrung, dass Musik als Schlüssel zu Menschen dient, mit denen sonst kaum ein Dialog mehr möglich ist. Alzheimer-Patienten werden zufriedener und ruhiger, wenn sie schöne alte Musiktitel aus ihrer Jugend hören und können oft Zeile für Zeile mitsingen. Seit die Musiktherapie zur Behandlung von an Demenz erkrankten Menschen vor etwa 15 Jahren Einzug gehalten hat, belegen Studien den positiven Einfluss von Melodien auf das Erinnerungsvermögen und die Gehirnleistungen.

Was Musik für an Demenz erkrankte Menschen bedeutet und wie man zuhause die Musik als Schlüssel zur Erinnerung eines an Demenz erkrankten Angehörigen nutzen kann, erklärt das Gesundheitstelefon der Landezentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) vom 16. bis 30. September,
rund um die Uhr unter der Telefonnummer 06131 / 20 69 30.

Der Ansagetext kann auch im Internet nachgelesen werden unter *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***.

Weitere Informationen zum Thema Demenz und Musik sowie eine Broschüre zum Bestellen, gibt es auf der Homepage der LZG unter *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***.

_________________
Herzliche Grüße Elke

Gerd (07/56) Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

Elke (10/44) "wer über seine Kräfte hinaus pflgegt wird selbst zum Pflegefall" .... ich habe Krebs, vermutlich zu spät auf mich selbst geachtet.~~~~~~~~

Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
Gebe ich Tipps, dann muss denen keiner Folge leisten wenn er sie nicht für richtig hält oder andere Ansichten hat.
Meine Beiträge sind als Anregung gedacht, haben aber keinen Anspruch auf Rechtsgültigkeit
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#2Ungelesener BeitragVerfasst: 22. Sep 2009, 13:32 
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Das kann ich nur bestätigen. Obwohl ich bestimmt keinen Ton treffe und es sich gräuselich anhört singe ich Mutter immer was vor. :mrgreen:
Besonders in schwierigen Situationen wie die Morgentoilette oder abends im Bad. Man kann sich ja heute alle alten Liedtexte auch mal im Internet runterladen. Die alten Schlager von früher.

Abends wenn ich sie ausziehe und das Unterhemd runter muss, sing ich immer "die Hände zum Himmel komm lass uns fröhlich sein..." das funktioniert prima und manchmal singt sie auch mit.

Irgendwie komm ich immer auf's Neue auf alte Lieder. Kürzlich sang ich sogar "Ganz in weiß" oder die alten Zarah Leander Lieder die mag sie auch.
Und wenn ich dann tatsächlich mal mit meinen Textkenntnissen am Ende bin, dichte ich einfach das hinzu was mir gerade so in den Kopf kommt.

Früher mochte Mutter Wagner-Opern aber diese Musik regt sie heute auf. Dafür mag sie jetzt Schumann das beruhigt sie.

Alles singt einfach mal mit euren Lieben.
Gaby


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#3Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Sep 2010, 17:24 
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Rheinland-Pfalz bringt mit Musik Erinnerungen zum Klingen
Musikprojekt zum Welt-Alzheimer-Tag

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Gerd (07/56) Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

Elke (10/44) "wer über seine Kräfte hinaus pflgegt wird selbst zum Pflegefall" .... ich habe Krebs, vermutlich zu spät auf mich selbst geachtet.~~~~~~~~

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 Betreff des Beitrags: Re: Musik hilft Menschen mit Demenz
#4Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Nov 2010, 11:55 
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Auch ich kann nur bestätigen, wie positiv sich Musik auswirkt.
In unserer Familie wurde immer schon musiziert, (manchmal traut sich meine Mutter sogar noch ans Klavier) und ohne Gesang geht gar nichts.
Glücklicherweise sind noch viele der alten Texte, welche ich in meiner Kindheit zu hören bekam, in meinem Kopf gespeichert.
Meine Mutter läßt sich dann allzugerne dazu hinreißen mitzusingen.

Manche Textlücken sind natürlich da, aber es reicht immer noch aus, die Stimmung anzuheben, - auch bei mir selbst!
Dank dem Internet finden sich auch leicht vergessene Textpassagen schnell wieder und können bei der nächsten Gesangseinlage wieder miteingebracht werden.

In unserer Familie gibt es jedoch eine Einschränkung; die Musikgeschmäcker sind halt verschieden!
Oma mit Alzheimer mag die älteren Lieder, Sheherazade mit Downsyndrom bevorzugt die Kinderlieder der neueren Zeit.

Auf längeren gemeinsamen Autofahrten z.B. wird es da schon schwieriger alle zu befriedigen.
Da bleibt uns meist das:
"Mausi, süß warst du heute Nacht!" aus der Operette "Viktoria und ihr Husar"
Das lieben Oma und Shera beide so sehr.

Musikalische Grüße
Angelika
www.youtube.com Video From : www.youtube.com

_________________
Liebe Grüße Angelika
08/1955 mitTochter 07/1993 Downsyndrom & Autismus, Pflegestufe 3 - Mutter 10/1928 Alzheimer, Pflegestufe 3


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