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 Betreff des Beitrags: versorgung zu haus durch angehörige
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Jun 2013, 15:32 
hallo ,
ich habe eine demenzkranke mutter deren betreuerin ich bin, möchte sie auf ihren wunsch hin gern selbst zu hause versorgen
es wäre ja außerdem die kostengünstigste methode da ihr finanzieller rahmen für eine proffesionelle versorgung nicht ausreichend ist
muß gerade feststellen das dies in unserem system nicht vorgesehen ist,
über die medien wird der eindruck einer förderung vermittelt,
aber die realität ist eine völlig andere
wenn ich meine angehörige pflegen möchte müßte ich meine arbeit aufgeben , dann habe ich kein einkommen und keine krankenversicherung mehr
und es gibt auch keinerlei angebote in dieser richtung die mich unterstützen würden im gegenteil
eine pflegeauszeit für angehörige ist nach einem halben jahr vorrüber und durch diese bin ich nur krankenversichert
und habe kein einkommen
oder gibt es eine möglichkeit von der ich noch nichts weiß??????


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 Betreff des Beitrags: Re: versorgung zu haus durch angehörige
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Jun 2013, 15:44 
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Einen Angehörigen pflegen (24 Stunden) geht nur, wenn man sowieso nicht berufstätig ist.

Z.B., weil man Rentner ist oder Hausfrau (und über den Ehemann in der Familienversicherung krankenversichert).

Ansonsten muss wie bei externer Pflege der Pflegebedürftige dies bezahlen.

Hat dieser kein Geld oder kein Einkommen, kann er as persönliche Budget beantragen.
Meine Schwiegermutter bekommt das z.B. nicht, da sie erst ihr Haus verbraten muß.

_________________
Kümmerte mich um Schwiegermutter (*1929-2015) mit Demenz und arbeite Teilzeit in einem kleinen Pflegeheim.


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 Betreff des Beitrags: Re: versorgung zu haus durch angehörige
#3Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Jun 2013, 16:48 
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Hallo "verzwiefelte",zuerst einmal will ich Dich bei uns begrüßen. Wie ist denn Dein richtiger Name? Hast Du eine Familie oder Geschwister, die mit Dir Deine Mama versorgen können? Erzähl uns mehr von Dir und Deiner Situation, damit wir Dir gute Ratschläge und Empfehlungen geben können.

_________________
Liebe Grüße von Karin
(11/61) mit Claudio(6/61) angeborener Hydrocephalus bei kongenitaler Toxoplasmose,Symptomatische Epilepsie, Art.Hypertonie,koknitive Einschränkung bei organischem Psychosyndrom,Demenz,Gangataxie, Tetrasymptomatik, Verkalktes chronisches subdurales Hämatom über der re. Hemisphäre 2012 SAB Hunt- und Hess Grad II , Coiling eines R.communicabs anterio Aneurysmas, Nov. 2012 Shuntrevision Entfernung des Hakim Ventils und Implantation eines pro GAV Ventils[/size] Komplikationslose Shuntrevision: Verlängerung und erneute Anlage des Bauch-Katheters, Lösen intraabdomineller Verwachsungen am 17.02.2017


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 Betreff des Beitrags: Re: versorgung zu haus durch angehörige
#4Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Jun 2013, 17:49 
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Hallo "Verzweifelte"!
Magst du dich registrieren und dann im Landeplatz (klick hier: vorstellungen/ ) noch einmal melden?
Hier im öffentlichen Bereich schreiben viele Mitglieder nicht so gern, möchten lieber ein etwas geschützteres Umfeld für persönliche Aussagen.

Näheres (auch die fragen von Omameilke/Karin) können wir dann besser im Mitgliederbereich austauschen.

_________________
Liebe Grüße
- Ingeborg -


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 Betreff des Beitrags: Re: versorgung zu haus durch angehörige
#5Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Aug 2013, 23:39 
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hallo ,
ich habe eine demenzkranke mutter deren betreuerin ich bin, möchte sie auf ihren wunsch hin gern selbst zu hause versorgen
es wäre ja außerdem die kostengünstigste methode da ihr finanzieller rahmen für eine proffesionelle versorgung nicht ausreichend ist
muß gerade feststellen das dies in unserem system nicht vorgesehen ist,
über die medien wird der eindruck einer förderung vermittelt,
aber die realität ist eine völlig andere
wenn ich meine angehörige pflegen möchte müßte ich meine arbeit aufgeben , dann habe ich kein einkommen und keine krankenversicherung mehr
und es gibt auch keinerlei angebote in dieser richtung die mich unterstützen würden im gegenteil
eine pflegeauszeit für angehörige ist nach einem halben jahr vorrüber und durch diese bin ich nur krankenversichert
und habe kein einkommen
oder gibt es eine möglichkeit von der ich noch nichts weiß?????
?



... ich bin in einer vergleichbaren Situation ... d.h. ich habe aber bereits meine Arbeitsstelle aufgegeben und bin nun dabei mir mein Recht (auch finanzielles Recht) zu erkämpfen, mich um meine Eltern kümmern zu können .... d.h. die Betreuung und Pflege mit einem finanziellen Minimum durch den Staat leisten zu dürfen.

Ich weiß nicht, ob Du regelmäßig im Forum vorbeischaust .... falls es aber so sein sollte würde ich Dich bitten meine Erfahrungen nachzulesen oder mich einfach mal über eine "Private Benachrichtigung" zu kontaktieren.

Ich weiß allerdings nicht ob Dir meine Erlebnisse mit unserem Staats-System weiterhelfen können oder hundertprozentig auf Deine Situation übertragbar sind .... wir scheinen allerdings in einer vergleichbaren Situation zu sein ..... zumindest vom emotionalen und sozialen Hintergrund aus gesehen

Gruß Harald ..... und viel Glück !!!

_________________
Papa Jahrgang 1926, seit 2009 Dialysepatient, seit 2011 Diagnose Alzheimer (Pflegestufe 1) am 20.Mai 2014 verstorben
Mama Jahrgang 1924, seit 1980 künstliche Herzklappe, seit 2010 Schrittmacher, Ende 2012 Diagnose altersbedingte Makuladegeneration (Pflege-Einstufung abgelehnt, da unser Staat der Meinung ist, eine Sehbehinderung oder Erblindung bzw. gesundheitliche Einschränkungen durch Herzerkrankung wären keine nachvollziehbaren Einstufungs-Gründe)am 1.März 2016 verstorben

Wenn Kinder zu Pflegern und Eltern zu Gepflegten werden kehrt sich alles um .... ist nichts mehr so wie es einmal war!!!
Wenn ich so über alles nachdenke kann ich nur noch traurig sein - traurig und wütend auf die Ungerechtigkeiten in unserem Land
....enttäuscht über einen Staat, der eigentlich die Schwachen schützen sollte !


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 Betreff des Beitrags: Re: versorgung zu haus durch angehörige
#6Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Aug 2013, 15:02 
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"Verzweifelte" hat sich leider nach ihrer ersten Anfragen nicht mehr gemeldet.
Versteckter Inhalt. Keine der Gruppen bei denen Du Mitglied bist, hat Zugriff.

_________________
Liebe Grüße
- Ingeborg -


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 Betreff des Beitrags: Re: versorgung zu haus durch angehörige
#7Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Aug 2013, 15:24 
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.... das ist sehr schade !!!

Ich denke mal, dass sie sich in einer seelischen Notlage befand bzw. immer noch befindet .... hier hätte sie auf jeden Fall immer einen Ansprechpartner gefunden bzw. Menschen, die aus eigenem Erfahrungs-Schatz wissen, wie man bei welcher Situation und Schwierigkeiten reagieren kann.

Naja .... kann man halt nichts machen !!!!

_________________
Papa Jahrgang 1926, seit 2009 Dialysepatient, seit 2011 Diagnose Alzheimer (Pflegestufe 1) am 20.Mai 2014 verstorben
Mama Jahrgang 1924, seit 1980 künstliche Herzklappe, seit 2010 Schrittmacher, Ende 2012 Diagnose altersbedingte Makuladegeneration (Pflege-Einstufung abgelehnt, da unser Staat der Meinung ist, eine Sehbehinderung oder Erblindung bzw. gesundheitliche Einschränkungen durch Herzerkrankung wären keine nachvollziehbaren Einstufungs-Gründe)am 1.März 2016 verstorben

Wenn Kinder zu Pflegern und Eltern zu Gepflegten werden kehrt sich alles um .... ist nichts mehr so wie es einmal war!!!
Wenn ich so über alles nachdenke kann ich nur noch traurig sein - traurig und wütend auf die Ungerechtigkeiten in unserem Land
....enttäuscht über einen Staat, der eigentlich die Schwachen schützen sollte !


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