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 Betreff des Beitrags: Tod vor Begutachtung
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Jun 2009, 15:11 
Hallo Forum,

was ist denn, wenn der Patient stirbt, bevor der MDK sein Gutachten erstellt hat?
Wir zahlen derzeit Pflegestufe 1 an das Altenheim und meine dort lebende Mutter baut zusehends ab. Was ist, wenn sie jetzt stirbt und der MDK noch nicht da war?
Bekommen wir dann garnichts von der Pflegeversicherung?

Vorab vielen Dank,
Rosi


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#2Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Jun 2009, 15:37 
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Hallo Rosi,

herzlich willkommen im Treffpunkt.

Um besser verstehen zu können, muss ich noch einmal nachfragen.
Deine Mutter lebt in einem Pflegeheim?
Für die Kosten kommst du auf?
Die Mutter hat bisher noch keine Pflegestufe?
Es wurde lediglich ein Antrag gestellt?

Die Kosten für das Heim können auch vom Sozialamt übernommen werden, auch ohne Pflegestufe, es reicht eine Heimbedürftigkeitsbescheinigung.

Wie lange zurück liegt der Antrag?

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Herzliche Grüße
Elke
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#3Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Jun 2009, 16:02 
Hallo Elke,

danke für Deine Rückmeldung. Zunächst, ich bin nicht Rosi, sondern Stephan ( peinlich ). Ich habe per Copy and paste den Beitrag aus einem anderen Forum übernommen, wo ich unbedingt anonym bleiben wollte. Sorry.

Ja, meine Mutter ist seit Ende April im Pflegeheim, nachdem sie bei einer Herz-OP einen Schlaganfall erlitten hat. Den Antrag auf Pflegeleistungen habe ich ebenfalls schon im April gestellt, da schon früh absehbar war, dass sie nicht mehr nachhause kann. Wir haben zwar immer wieder daran geglaubt, dass sich der Zustand noch bessert und haben auf eine Reha bestanden, die sogar bewilligt wurde, aber als diese dann wegen des schlechten Allgemeinzustandes verschobenwurde und uns die Ärzte davon abrieten auf der Reha zu bestehen, haben wir schliesslich zugestimmt sie in ein Pflegeheim zu geben.

Wie eingangs erwähnt, baut sie seit ein paar Tagen sehr schnell ab und ist kaum noch ansprechbar. Wir haben die Befürchtung, dass sie sterben wird.
Die finanzielle Situation ist kompliziert. Meine Mutter hat ein Haus, auf dem noch Belastungen sind. Normalerweise würde ihre Rente und das Pflegegeld ausreichen, um das Heim zu zahlen. Sie ist auch als Selbstzahler dort angemeldet. Durch die Belastungen auf dem Haus reicht es aber nicht mehr. Da wir, mein Bruder und ich, aber zunächst nichts überstürzen wollten, haben wir die Lücke auf ihrem Konto gestopft und damit gerechnet, dass ja das Pflegegeld irgendwann auf das Konto kommt und wir das "vorgelegte" Geld somit wieder zurück bekommen. Wir sind halt auch nicht wohlhabend.
Normalerweise wird ja das Pflegegeld rückwirkend gezahlt, ab dem Tag an dem sie ins Heim kam. Was ist aber, wenn nun meine Mutter stirbt, bevor der Medizinische Dienst da war und die Pflegestufe 1 bestätigt hat?


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#4Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Jun 2009, 16:49 
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Stephan_S hat geschrieben:
Hallo Elke,

danke für Deine Rückmeldung. Zunächst, ich bin nicht Rosi, sondern Stephan ( peinlich ). Ich habe per Copy and paste den Beitrag aus einem anderen Forum übernommen, wo ich unbedingt anonym bleiben wollte. Sorry.



Ach du Schreck,
so einen ähnlichen Fall hatten wir doch kürzlich erst :shocked:

Hast du deinen eigenen Beitrag kopiert oder einen fremden?

Ich möchte dir anbieten, dich bei uns zu registrieren.
Dann würden sicher noch viel mehr Mitglieder auf dich eingehen, die im Gästebereich vielleicht nicht so gern schreiben.

Zitat:
Normalerweise wird ja das Pflegegeld rückwirkend gezahlt, ab dem Tag an dem sie ins Heim kam. Was ist aber, wenn nun meine Mutter stirbt, bevor der Medizinische Dienst da war und die Pflegestufe 1 bestätigt hat?


Der MDK kann auch nach Aktenlage entscheiden.
Habt ihr bei der Pflegekasse einen Antrag auf Sachleistung gestellt oder das Heim?

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Elke
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#5Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Jun 2009, 17:08 
Hallo Elke,

keine Angst, es war mein eigener Thread :wink:

Wie ist das geregelt, "Beurteilung nach Aktenlage" ?
Muß ich das nochmal separat beantragen?

Ich denke das Heim hat einen Antrag auf Sachleistungen beantragt. Wir haben nur mitgeteilt bekommen, dass unsere Mutter unter Pflegestufe 1 eingeteilt ist und auch so die Rechnung bekommen.

Gruß
Stephan


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#6Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Jun 2009, 21:04 
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Hallo,

verstehe jetzt das Problem nicht. Wenn nach Pflegestufe 1 abgerechnet wird zahlt die Pflegekasse auch nur PS1.
Aber bei PS3 stehst Du schlechter. Da ist zwar der Betrag der Pflegekasse höher dafür aber auch die Heimkosten.

Unterm Strich ist der Eigenanteil bei PS3 höher als bei PS1. War bei uns jedenfalls so.

Grüsse
Ingo

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Ingo ( 02/68 ) pflege meine Frau Christine ( 06/69 ), Hirnblutung, Hirnstammkompression, Hirngewebeentfernung und Hemicraniektomie nach Schlaganfall im Juni 2008, mit anschliessendem Wachkoma, Aphasie, Tetraplegie, Dysphagie, LP-Shunt, PEG, Pflegestufe 3+, pflege seit Mai 2009 zu Hause (kein Pflegedienst)
Mein Baby gehört zu mir, ist das klar ?
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sondern ändere lieber die die Du ändern kannst.


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#7Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Jun 2009, 21:16 
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Ingo, ich denke das Problem liegt darin, dass Stephans Mutter noch gar nicht begutachtet wurde und somit noch kein Geld von der Pflegekasse kommt, Stephan und Bruder jedoch in Vorleistung getreten sind!

Sorry Stephan, kenne mich da leider nicht aus, versuche aber mal was rauszufinden!

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Herzliche Grüße Sandra
Sandra 03/71 und Max 06/70 mit Nina, geb. 20.01.2001 (schwer körperlich und geistig behindert nach Frühgeburt, 530g; starke Sehbehinderung, keine Sprache, autistische Züge, infektgekoppelte Anfälle und viele andere "Baustellen") und Lukas geb. 19.06.08

Auch wer nicht zählen kann, zählt mit!
Auch wer nicht sprechen kann, hat was zu sagen! Auch wer nicht laufen kann, geht seinen Weg!


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#8Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Jun 2009, 21:44 
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Hallo Stephan herzlich willkommen.

Also wenn das Heim Pflegestufe 1 abrechnet,dann müsste das Heim ja vom MDK bescheid bekommen haben.
Vielleicht Telefonisch!?
Ich wundere mich so wie so. Du hast im April die Pflegestufe beantragt,normalerweise geht das in den Heimen sehr schnell das der MDK kommt.Weill das wichtig ist wegen der Heimkosten.
Hast du dich im Heim einmal informiert warum sie mit Pflegestufe 1abrechnen.
Ich muß Ingo zustimmen. Um so höher die Pflegestufe und so höher auch die Heimkosten.

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Liebe herzliche Grüße
Gigi (06/63)
pflegte die Mutter vom Partner (01/27) Herz- und Niereninsuffizienz, Diabetes, Schlaganfall, Demenz, Magensonde (verstorben am 1.1.2011)


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#9Ungelesener BeitragVerfasst: 9. Jun 2009, 17:55 
Hallo.
Vielen Dank für Eure Beiträge.

@Gigi: Der MDK hat heute agerufen, dass er am 16.06. meine Mutter begutachten möchte. Meine Mutter ist aber heute nach Gau-Algesheim verlegt worden. Daraufhin hat sich die Krankenkasse gemeldet und mitgeteilt, dass wir das Schreiben vernichten können, da der MDK am 16.06. nicht nach Gau-Algesheim kommt. Man wird uns zu gegebener Zeit wieder informieren.

@Sandra: Vielen Dank.

@Ingo: Da gebe ich Dir Recht. Aber das Heim in Gau-Algeseim hat schon gesagt, dass meine Mutter Stufe 3 ist. as mache ich, wenn die mir jetzt Stufe 3 abrechnen und der MDK noch nicht da war?

Beurteilung nach Aktenlage? Das heißt aber, dass die Pflegeversicherung auch eventuell 3 im Nachhinein ablehnt und wir auf den Kosten sitzen bleiben, oder?

Herzliche Grüße
Stephan


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#10Ungelesener BeitragVerfasst: 9. Jun 2009, 19:34 
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Anonymous hat geschrieben:
@Ingo: Da gebe ich Dir Recht. Aber das Heim in Gau-Algeseim hat schon gesagt, dass meine Mutter Stufe 3 ist. as mache ich, wenn die mir jetzt Stufe 3 abrechnen und der MDK noch nicht da war?


Soweit ich weiss können die nur die PS abrechnen die auch aktuell zugeteilt ist.
Christine ist auch mit PS1 zur überleitung ins Heim verlegt worden. Die haben auch die ganze Zeit mir nur PS1 berechnet.
Jetzt wo sie rückwirkend PS3 bekommen hat werden die Rechnungen geändert.

Grüsse
Ingo

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Ingo ( 02/68 ) pflege meine Frau Christine ( 06/69 ), Hirnblutung, Hirnstammkompression, Hirngewebeentfernung und Hemicraniektomie nach Schlaganfall im Juni 2008, mit anschliessendem Wachkoma, Aphasie, Tetraplegie, Dysphagie, LP-Shunt, PEG, Pflegestufe 3+, pflege seit Mai 2009 zu Hause (kein Pflegedienst)
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#11Ungelesener BeitragVerfasst: 10. Jun 2009, 14:22 
Danke, Ingo. Naja, es ist ja noch keine Begutachtung erfolgt. Wer bestimmt denn nun bis zur Begutachtung welche PS in Rechnung gestellt wird?

Gruß
Stephan


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#12Ungelesener BeitragVerfasst: 10. Jun 2009, 14:57 
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Anonymous hat geschrieben:
Wer bestimmt denn nun bis zur Begutachtung welche PS in Rechnung gestellt wird?

Gruß
Stephan



Hallo Stephan,

vor Heimaufnahme wurde doch vermutlich ein Heimvertrag geschlossen
und den solltest du dir schon vor der Unterschrift genauesten durchlesen.

Zur Zeit hat deine Mutter die Pflegestufe 0

und hier in dem Mustervertrag kannst du mal ein Beispiel nachlesen.

http://www.brk-seniorenzentrum-zeltners ... ertrag.pdf


Was wurde dir als Rosi in dem anderen Forum geraten?

Du kannst mir auch den Vertrag als Mail schicken, damit ich ihn für dich prüfe.

http://www.pflegendeangehoerige_berlin@web.de

_________________
Herzliche Grüße Elke
Elke (10/44) und Gerd (07/56)
Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, hirnorganisches Psychosyndrom , Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

~~~~~~~~

Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
Gebe ich Tipps, dann muss denen keiner Folge leisten wenn er sie nicht für richtig hält oder andere Ansichten hat.
Meine Beiträge sind als Anregung gedacht, haben aber keinen Anspruch auf Rechtsgültigkeit
.


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