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 Betreff des Beitrags: Re: Im Osten billiger - Zur Pflege ins polnische Altersheim
#61Ungelesener BeitragVerfasst: 3. Feb 2016, 21:04 
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Moni (JG 1954) pflegte Ehemann Hermann (JG 1936) Z.n.Schlaganfall 2004 nach absoluter Arrhythmie, von dem er sich aber gut erholte. Später kamen schwere Arthrose + extreme Schwerhörigkeit dazu. Ab Ende 2014 wurde er immer schwächer. Anf. Jan. 2015 TIA , als Folge PS 2. Am 22.03.15 wurde mir die Diagnose meines Mannes "inoperables Bronchialkarzinom" eröffnet, am 26.03.15 hab ich ihn vom Krankenhaus heimgeholt und am 27.03.15 ist er in seinem Bett friedlich eingeschlafen für immer.


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 Betreff des Beitrags: Re: Im Osten billiger - Zur Pflege ins polnische Altersheim
#62Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Feb 2016, 00:39 
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Moni, Du hast soooo recht.
Edda

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pflegte meinen Mann Axel, 57 J., Krebs, Pflegestufe II, verstorben am 22.7.2009,
selber Brustkrebs im "grünen" Bereich, 50% Schwerbehinderung wegen Bandscheibenvorfall.


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 Betreff des Beitrags: Re: Im Osten billiger - Zur Pflege ins polnische Altersheim
#63Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Feb 2016, 06:45 
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Liebe Moni -
ich bin ganz deiner Meinung - schade um die Zeit, die man in diesem Thread vertut!

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Barbara (69), pflegte meinen Mann(76), schwere angeborene Kyphoskoliose, 26 J. insulinpflichtiger Diabetes, St.p. OP/Hüftprothese nach Splitterbruch/Bein (2009) nicht lange belastbar, Normaldruck-Hydrocephalus/ohne Shunt, Neuropathie, Netzhaut-Membranen und Makula-Ödeme & - Degeneration, Alzheimer mit vasculärer Komponente/mittlere Stufe (Pflegestufe 4/Österreich), Schwindel unklarer Genese, Harninkontinenz, rechtes Knie dzt. mit Cortison behandelt, evtl. OP geplant (Implantat), Oktober 2016 Sturz/Hüftbruch/OP/Pneumonie, verstorben in Begleitung durch die Familie am 27.10.2016

Motti: "Humor ist, wenn man trotzdem lacht!" & "Prinzip: Hoffnung!"


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 Betreff des Beitrags: Re: Im Osten billiger - Zur Pflege ins polnische Altersheim
#64Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Feb 2016, 16:24 
Wenn man es nicht zahlen kann übernimmt der Staat die ungedeckten Kosten.
Kein Grund deshalb jemanden abzuschieben.

Zitat:
Hallo,
gut zu wissen.
Nun aber, warum suchen so viele Menschen trotzdem nach Alternativen in dem Nachbarland?
Gruss


Vielleicht weil sie es nicht wissen und denken sie müssten den Heimplatz selbst finanzieren.

Grüsse
Ingo



Hallo Ingo,

ich glaube du kannst jetzt so reden weil du nicht davon betroffen bist.
Wir haben auch einen Angehörigen in einem Pflegeheim auf der Wachkomastation und die kosten sind sehr hoch, 5.000,00 € im Monat.
Das Sozialamt bezahlt nur ein Teil davon, die Krankenkasse zahlt nach Pflegestufe dazu. Der Patient muss seine Rente als Eigenanteil minus 107,- bezahlen, von den 107,-€ werden persönliche Dinge, wie Körperflegemittel, Kleidung usw. gekauft.
Ich selbst bekomme Hartz4 und kann auch nicht die Rechnungen zahlen.
Von diesem Geld müssen aber noch die Privatrezepte (Medikamente von der Ärztin ausgestellt) bezahlt werden weil die Krankenkasse diese nicht zahlen da es keine Krankenkassenleistung ist. Alles von den 107,- € im Monat wie soll das gehen! Die Krankenkasse will nicht zahlen und das Sozialamt auch nicht. Deshalb kann ich gut verstehen, dass man die Kosten für die teure Pflegeheimleistung in Deutschland, lieber ins Ausland verlegen möchte!
Sogar wenn der Patient im Krankenhaus den ganzen Monat ist, wird die Plegeleistung fast voll berechnet, und so kommen wir auf 4500,00 im Monat!

Nun weiß ich warum diese Pflegeheime so leer sind...Wer kann das denn alles bezahlen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Im Osten billiger - Zur Pflege ins polnische Altersheim
#65Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Feb 2016, 19:07 
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der Barbetrag für den persönlichen Bedarf beträgt 107€
alle Bewohner die Unterstütung durch den zuständigen Kreis bekommen
erhalten diesen Betrag

wir gehören mit zu den teuersten Einrichtungen im Umkreis
wir sind voll bis unter das Dach und haben eine Warteliste..


ja wenn jemand seinen Heimplatz nicht aus Vermögen bezahlen kann
setzt sich die Finanzierung genau so zusammen

Rente
Pflegegeld
ggfs Pflegewohngeld (wie bei uns in NRW) wenn Barvermögen unter 10.000€
und der Rest über das SA

gut 65% unserer BW sind Sozialhilfeempfänger
und alle kommen bei Vollversorgung mit den 107€ gut aus.

Ja, es gibt Medikament die selbst bezahlt werden müssen, aber die fallen sicher nicht
regelmäßig an und manche sind mit bestimmten Diagnosen auch wieder
verordnungfähig

Bekleidung kann ein Heimbewohner zusätzlich beim SA beantragen

jeder BW der Sozialhilfeempfänger ist muss bei KH Einweisung umgehend dem SA
gemeldet werden und ab dem 3. Abwesenheitstag werdem die Leistungen gekürzt
dazu gibt es ein gestaffeltes System
ist ja privat auch so, wenn ich in KH muss läuft Miete, Strom usw.. auch weiter


und lieber Gast, meinst Du das Ingo die ambulante Versorgung geschenkt bekommt?
Ich bin mir fast sicher das eine Rundumversorgung zuhause teurer ist...

und nun... auch ins Ausland bringen, weils dort billiger ist??

_________________
in diesem Sinne

Susanne

Neben meiner Tätigkeit als Pflegedienstleitung in einem Pflegeheim war ich
der "Kümmerer" von Mac PS2 bds. Beinamputiert und und und...
den ich 2007 über dieses Forum kennengelernt habe. Mac ist am 14.1.2016 auf seine letzte Reise gegangen


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 Betreff des Beitrags: Re: Im Osten billiger - Zur Pflege ins polnische Altersheim
#66Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Feb 2016, 19:27 
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Ich kann eigentlich nur wiederholen, was ich schon mal -natürlich ohne Antwort - gefragt und worum ich gebeten habe:


eines interessiert mich wirklich: Gibt es bei den Anbietern von Pflegeplätzen in polnischen Pflegeheimen eigentlich eine Liste mit möglichen Interessenten, die man in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder mit Werbung beglückt? :floet2:

Falls du zu einem Dienstleister gehörst, der solche "Angebote" einstellt, dann streiche uns ruhig von der Liste. Was wir davon halten, kannst du in etlichen Beiträgen davor gern nachlesen.

Grüße

Maria


Lasst uns bitte mit Werbung endlich in Ruhe!

_________________
Ich (08/50) kümmerte mich um meine Tochter (01/72, verstorben 05/14, MS, Pflegestufe 3), die mit 24 Stunden-Assistenz finanziert durch ein persönlichen Budget nach dem Arbeitgebermodell in ihrer eigenen Wohnung lebte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Im Osten billiger - Zur Pflege ins polnische Altersheim
#67Ungelesener BeitragVerfasst: 3. Sep 2016, 09:49 
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scheint sich hier wohl zu fühlen
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Ich kann nicht verstehen dass man ernsthaft darüber nachdenkt seinen Angehoerigen nach Polen in ein Pflegeheim zu geben.
Die Aussage der Tochter im Video "Das ist das einzige was wir uns leisten können" ist mal wieder völliger Quatsch und ich finde es eine Katastrophe dass öffentlich rechtliche Sender so etwas kommentarlos senden.

Jeder kann hier in Deutschland in einem Pflegeheim leben, sollte sein eigenes Einkommen nicht reichen übernimmt den Rest der Staat.

Grüsse
Ingo

Hallo Ingo,
ich habe als HWL fast 30 Jahre in verschiedenen Pflegeheimen gearbeitet, auch bei einem Pflegedienst und eins kann ich nur sagen;
Kein Pflegeheim würde ich für meine Eltern wählen! Egal ob Karitative oder Private Einrichtung. Alle sind in meinen Augen nur Gewinnorientiert und überall habe ich nicht die notwendige Pflege erlebt. Alles nur Massenabfertigung und das alles nur aus einem Grund uns zwar Personalmangel.
Personalsparmaßnahmen überlasten sehr stark die Pfleger die nicht in der Lage sind alle Bewohner nach Plan zu versorgen. Dauerstress und die schwere Arbeit macht alle Pflegekräfte krank, sehr oft aggressiv so das die Pfleger bei den Dementen Bewohnern fast immer die Geduld verlieren.
In Polen ist auch nicht alles rosa, aber es gibt Heime die auf deutsche spezialisiert sind und die kosten nur die Hälfte was für viele arme Rentner von Interesse ist. Die Häuser haben mehr Personal Therapeuten und einen Arzt vor Ort. Die Zimmer sind mit Kameras ausgestattet was für eine hohe Sicherheit für die Bewohner sorgt.
Wenn so ein Heim in Flughaffen nähe ist kann man es auch schnell erreichen. Große Anzahl unserer Bewohner hier in Deutschland haben oft vergebens auf Besuch gewartet obwohl die Angehörigen um die Ecke wohnten.
Ich denke das muss jeder für sich entscheiden da alles von der Pflegebedürftigkeit abhängig ist.
Gruß Regina


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