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 Betreff des Beitrags: Frage
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Nov 2009, 21:36 
Hallo,

ich hätte eine Frage zum Betreuungsrecht. Falls jemand sich damit auskennt und mir antworten möchte werde ich ausführlich beschreiben.

Gruß, Dieter


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 Betreff des Beitrags:
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Nov 2009, 23:27 
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Hallo Dieter,

frag doch mal einfach irgendjemand hat bestimmt eine Antwort für dich.
Mit Betreuungsrecht kennen sich einige hier aus.

Grüsse
Ingo

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Ingo ( 02/68 ) pflege meine Frau Christine ( 06/69 ), Hirnblutung, Hirnstammkompression, Hirngewebeentfernung und Hemicraniektomie nach Schlaganfall im Juni 2008, mit anschliessendem Wachkoma, Aphasie, Tetraplegie, Dysphagie, LP-Shunt, PEG, Pflegestufe 3+, pflege seit Mai 2009 zu Hause (kein Pflegedienst)
Mein Baby gehört zu mir, ist das klar ?
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 Betreff des Beitrags: Betreuung
#3Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Nov 2009, 09:03 
Also,

mir wurde vor zwei Wochen ein Schreiben vom Amtsgericht zugestellt um zu überprüfen ob die Betreuung weiterhin (für 7 Jahre) erforderlich ist. Ich sollte ein Attest vorlegen das der Arzt ausfüllen sollte. Habe ich alles gemacht. Darin wurde u.a. gefragt "ob eine sinnvolle Verständigung mit der Betreuten über die Betreuung noch möglich ist". Die Ärztin hatte geschrieben das dieses nicht mehr möglich sei.
Nun kommt ein Schreiben, das am Donnerstag eine Anhörung bei uns stattfindet, wobei "verhandelt werden soll, ob und in welchem Umfang die Hilfe durch einen Betreuer weiterhin erforderlich ist".

Da ich glaube das der "SKFM" seine Finger mit im Spiel hat, befürchte ich das der Richter die Betreuung in andere Hände geben will.
Sollte ich mich schon mal mit einem Anwalt in Verbindung setzen?
Kann ein Richter mir einfach so die Betreuung entziehen?
Ich mache mir ziemlich große Sorgen, meiner Frau geht es natürlich auch nicht anders.

Gruß, Dieter


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 Betreff des Beitrags:
#4Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Nov 2009, 09:13 
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Hallo Dieter,

eine Betreuung wird immer für einen begrenzten Zeitraum eingerichtet und die Notwendigkeit der Fortdauer einer Betreuung spätestens alle 7 Jahre überprüft.


Betreuungen werden vorrangig von Familienangehörigen geführt, wenn sie geeignet sind, die Betreuung zu führen.

Bei der Auswahl des Betreuers muss das Gericht in erster Linie den Wunsch der betroffenen Person berücksichtigen.


Ich denke ihr müsst euch keine unnötigen Sorgen machen und kann auch keinen Grund erkennen, warum ein Anwalt eingeschaltet werden soll.

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Herzliche Grüße Elke

Gerd (07/56) Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

Elke (10/44) "wer über seine Kräfte hinaus pflgegt wird selbst zum Pflegefall" .... ich habe Krebs, vermutlich zu spät auf mich selbst geachtet.~~~~~~~~

Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
Gebe ich Tipps, dann muss denen keiner Folge leisten wenn er sie nicht für richtig hält oder andere Ansichten hat.
Meine Beiträge sind als Anregung gedacht, haben aber keinen Anspruch auf Rechtsgültigkeit
.


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 Betreff des Beitrags: Betreuung
#5Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Nov 2009, 10:29 
Hallo Elke,

vielen Dank für die Antwort. Man malt sich ja alle möglichen Schreckenszenarien aus wenn man keine Ahnung hat. Auf jeden Fall sind wir jetzt beruhigt. Melde mich nochmal um mitzuteilen ob alles gut gelaufen ist und hoffe das ich mich auch bei anderen Fragen nochmal melden darf.

Gruß, Dieter


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#6Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Nov 2009, 11:14 
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Hallo Dieter,

ich denke auch dass Du dir da keine Sorgen machen musst. Bei uns kam der Richter auch ins KH zu Besuch um sich ein Bild von der Situation zu machen obwohl meine Frau laut Gutachten nicht kontaktfähig war.

Dieter II hat geschrieben:
Kann ein Richter mir einfach so die Betreuung entziehen?

Ja, kann er. Wird er aber nur tun wenn es Gründe dafür gibt.

Grüsse
Ingo

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#7Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Nov 2009, 20:09 
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Hallo Dieter,

so wie Du schreibst handelt es sich um eine normale Überprüfung nach Zeitablauf, könnte ja sein das Deine Frau nun wieder selbst tätig werden könnte. Wenn Du bei der Anhörung dabei bist (deine Frau kann Dich als Vertrauensperson dabei haben wenn Sie "angehört" werden soll) und darauf achtest das alles richtig läuft dürfte es keine Probleme geben. Sollte jemand von der Betreuungsbehörde dabei sein oder ganz und gar eine dritte Person außer dem Richter und der Behörde dann könnte es sich um eine mögliche Fremdbetreuung handeln. Dann widersprichst Du dieser und sagst Deine Frau hat immer gewollt das Du Sie betreust.Wenn der Richter dem Wunsch nicht nachkommen will solltest Du einen Anwalt einschalten! Wenn Du als naher Angehöriger Betreuer bist hast Du das Recht von der Rechnungslegungspflicht befreit zu werden.Mußt dann nur die jährliche Vermögensaufstellung auf Verlangen machen.
Denke aber es wird nur einfach mit den erforderlichen Aufgabenkreisen verlängert werden! :wink:

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Liebe Grüße von Regina

(50 J.) pflegte 14 Jahre meine Schwiegermutter HB, Pflegestufe III, verstorben am 21.03.2010

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und alles im Leben hat seinen Sinn........


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 Betreff des Beitrags: Frage
#8Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Nov 2009, 21:55 
Hallo Regina,

danke für die ausführliche Antwort. Irgendwie habe ich immer noch das Gefühl das es um eine Fremdbetreuung gehen soll. Aber mal abwarten. Lasse mal alles auf uns zukommen.

Gruß, Dieter


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 Betreff des Beitrags:
#9Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Nov 2009, 23:08 
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Wir haben so was leider schon mal durch. Du merkst es an den Akteuren die zur Anhörung kommen! :roll:

Drücke Dir die Daumen das es nicht so ist. :wink:

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 Betreff des Beitrags:
#10Ungelesener BeitragVerfasst: 24. Nov 2009, 08:38 
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Ich denke auch, daß das einfach nur eine Anhörung und Begutachtung sein wird, ob die Betreuung weiterhin von Nöten ist, oder nicht. Kann ja auch gut sein, daß Deine Frau eine Betreuung nicht mehr braucht.

Das wird nur eine Formalität sein. Eine Fremdbetreuung wird nur dann in Erwägung gezogen, wenn es wirklich triftige Gründe dafür gibt. Wenn z. B der jetzige Betreuer, in diesem Falle Du, grob fahrlässig gehandelt hat.

Würde mir da jetzt nicht so einen Kopf machen.

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 Betreff des Beitrags: Anhörung
#11Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Nov 2009, 15:23 
Hallo zusammen,

heute war die Anhörung. Alles was ich mir ausgemalt hatte mußte ich revidieren.
Es kam eine sehr nette Richterin, alleine, war sehr freundlich und stellte nur kurz einige Fragen. Wenn es viel war, waren es 10 Minuten.
Die Betreuung wird für weitere 7 Jahre fortgesetzt.

Vielen Dank an alle die mir bei meinen Fragen weitergeholfen haben.

Viele Grüße, Dieter


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#12Ungelesener BeitragVerfasst: 29. Nov 2009, 21:42 
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Hallo Dieter,

na, dann ist ja alles prima verlaufen, das freut mich für euch! Euch weiterhin alles Gute!

Liebe Grüße
Sandra

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Herzliche Grüße Sandra
Sandra 03/71 und Max 06/70 mit Nina, geb. 20.01.2001 (schwer körperlich und geistig behindert nach Frühgeburt, 530g; starke Sehbehinderung, keine Sprache, autistische Züge, infektgekoppelte Anfälle und viele andere "Baustellen") und Lukas geb. 19.06.08

Auch wer nicht zählen kann, zählt mit!
Auch wer nicht sprechen kann, hat was zu sagen! Auch wer nicht laufen kann, geht seinen Weg!


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