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 Betreff des Beitrags: Ernährung im Heim bei Demenz u. Pflegest. 3
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Dez 2010, 14:44 
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schaut sich um

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Hallo,
ich fühle mich fast am Ende (gerade Gürtelrose) und denke, ich müßte meine Mutter irgendwann dauerhaft in ein Heim geben - aber wie soll ich das verantworten, denn es funktioniert dort nicht mit der Ernährung und das bedeutet, erst wird sie dort rote Flecken bekommen, dann Dekubitus und dann lebendigen Leibs verfaulen ...
Ich kümmere mich seit ca. 10 Jahren um meine Mutter - in einem Monat wird sie 90. Seit einer Hüftop. (Sturz) 2002 und längerem Krankenhausaufenthalt bis Ostern dachte ich sie wird Pfingsten nicht mehr erleben, da gabs den ersten Dekubitus und sie kam nicht mehr richtig auf die Beine. Heute weiß ich nach weiteren ähnlichen Erlebnissen, es liegt an der Ernährung - ich habe sie immer wieder aufgepäppelt. Meine Mutter hatte nie großes Interesse an Essen und Trinken und man braucht jetzt 4x täglich eine Stunde um ihr das Nötige einzugeben (Gewicht 50kg) - mit sanfter Gewalt (sie wehrt sich nicht und spuckt nichts aus, aber sie hat Kontraktionen) und dann kommt auch alles wieder adaequat heraus. Wenn ich sie wegen Krankheit meinerseits oder Urlaub 14 Tage ins Heim gebe, kann ich die Mängel anschließend wieder in den Griff kriegen. Es gibt rote Flecken, 10 Tage keinen Stuhlgang, aber nach 4 Wochen ist sie wieder o.k.. Ich habe mit der Heimleitung über diese Zusammenhänge gesprochen, es hat sich nichts oder kaum etwas verändert und ich bin ziemlich sicher, daß es in anderen Heimen nicht anders ist. Ich habe mal in einem gearbeitet und noch en Spruch einer Pflegerin im Ohr " was in 10 Minuten nicht drin ist, brauchen sie nicht".
Ich bin fassungslos und denke, die sollen sich ihre blöde Hygiene und daß es bloß nicht nach Urin riecht in den A stecken, wenn sie so unsensibel für Ernährungszusammenhänge sind.
Aber mein Problem bleibt - wer weiß Rat ?


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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung im Heim bei Demenz u. Pflegest. 3
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Dez 2010, 15:22 
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Hallo Candyline,
deine Sorge kann ich gut verstehen. Ich fürchte mit dir, dass in einer Pflegeeinrichtung kaum die Zeit und Geduld aufgebracht wird, um regelmäßig eine solch zeitintensive Betreuung beim Essen zu gewährleisten.

Ist es allein dieser Zeitaufwand, der dich neben deiner eigenen Gesundheit derzeit so ins Grübeln bringt? Ich nehme mal an, deine Mutter hat auch noch andere altersgemäße Baustellen?

Magst du dich bei uns registrieren und im Landeplatz (klick hier) vorstellen? Von dort aus geht es in geschütze Bereiche und du würdest sicherlich noch wesentlich mehr Echo bekommen als hier im öffentlichen Bereich.
Ich würde mich freuen.

_________________
Liebe Grüße
- Ingeborg -


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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährung im Heim bei Demenz u. Pflegest. 3
#3Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Dez 2010, 15:25 
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Treffpunkt Meister
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Wohnort: Dortmund
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Geschlecht: männlich
Hallo Candyline,

ist sicher nicht einfach ein gutes passendes Heim zu finden. Da kann man nur ausprobieren und sich vorher die Einrichtungen angucken, evtl. mit Bewohnern und oder Angehörigen sprechen.

Ich würde Dich bitten dich HIER zu registrieren.

Im nicht öffentlichen Bereich können wir sicher besser diskussieren.

Grüsse
Ingo

_________________
Ingo ( 02/68 ) pflege meine Frau Christine ( 06/69 ), Hirnblutung, Hirnstammkompression, Hirngewebeentfernung und Hemicraniektomie nach Schlaganfall im Juni 2008, mit anschliessendem Wachkoma, Aphasie, Tetraplegie, Dysphagie, LP-Shunt, PEG, Pflegestufe 3+, pflege seit Mai 2009 zu Hause (kein Pflegedienst)
Mein Baby gehört zu mir, ist das klar ?
--------------------------
Versuche nicht Dinge zu ändern die Du nicht ändern kannst
sondern ändere lieber die die Du ändern kannst.


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