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 Betreff des Beitrags: Entgelt für Pflege
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 21. Jan 2016, 20:10 
Hallo,
meine Frau hatte 1995 einen Verkehrsunfall.
Diagnode: SHT 3. Grades und Pflegestufe 3.
Habe sie seit dem Unfall selbst gepflegt. Habe sie 2011 in stationäre Pflege abgeben müssen, weil ich es nicht mehr geschafft habe alles unter einen hut zu bringen.
Durch negative Beeinflussung im Pflegeheim will sie sich nun scheiden lassen.

Ich soll jetzt meinen Pflegeaufwand, den ich zwischen 1995 und 2011 erbracht habe als Geldwert auflisten. Was ist denn eine 24h Pflege über so viele Jahre wert.

Bitte um Antworten.

Freundlichen Grüße
Wolfgang


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 Betreff des Beitrags: Re: Entgelt für Pflege
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 22. Jan 2016, 09:23 
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Guten Morgen Wolfgang,

gerne würde ich dir eine passende Antwort geben, was mir leider nicht möglich ist.
Wir sind ein Laienforum, ein Treffpunkt für pflegende Angehörigen
und können keine Rechtsberatung geben.

Und die Erfahrung in Scheidungsangelegenheit fehlt uns.
Ich denke, da solltest du unbedingt einen Rechtsanwalt hinzu ziehen.

Ein Anhaltspunkt wären eventuell
die Rentenwerte für pflegende Angehörige
http://www.deutsche-rentenversicherung. ... _node.html

_________________
Herzliche Grüße Elke

Gerd (07/56) Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

Elke (10/44) "wer über seine Kräfte hinaus pflgegt wird selbst zum Pflegefall" .... ich habe Krebs, vermutlich zu spät auf mich selbst geachtet.~~~~~~~~

Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
Gebe ich Tipps, dann muss denen keiner Folge leisten wenn er sie nicht für richtig hält oder andere Ansichten hat.
Meine Beiträge sind als Anregung gedacht, haben aber keinen Anspruch auf Rechtsgültigkeit
.


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 Betreff des Beitrags: Re: Entgelt für Pflege
#3Ungelesener BeitragVerfasst: 24. Jan 2016, 12:33 
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Hallo Wolfgang,

24h-Pflege durch Angehoerige ist UNBEZAHLBAR.

Grüsse
Ingo

_________________
Ingo ( 02/68 ) pflege meine Frau Christine ( 06/69 ), Hirnblutung, Hirnstammkompression, Hirngewebeentfernung und Hemicraniektomie nach Schlaganfall im Juni 2008, mit anschliessendem Wachkoma, Aphasie, Tetraplegie, Dysphagie, LP-Shunt, PEG, Pflegestufe 3+, pflege seit Mai 2009 zu Hause (kein Pflegedienst)
Mein Baby gehört zu mir, ist das klar ?
--------------------------
Versuche nicht Dinge zu ändern die Du nicht ändern kannst
sondern ändere lieber die die Du ändern kannst.


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 Betreff des Beitrags: Re: Entgelt für Pflege
#4Ungelesener BeitragVerfasst: 24. Jan 2016, 17:22 
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Hallo Wolfgang !

... wie sollte so etwas "hochgerechnet werden" ?

Mit dem Mindestlohn x 24 Stunden ?

Oder mit einem Acht-Stunden-Dienst eines gelernten
Altenpflegehelfers plus zusätzlich die sonstigen Stunden
als Überstunden mit einem entsprechenden Zuschlag ?

Also ich wüsste nicht, wie man so etwas kalkulieren sollte.

Und warum auch ?

Als Angehöriger "darf" man ja von dem zu pflegenden, falls
man mit der Pflegekasse eine Kombi-Leistung vereinbart hat
den "übriggebliebenen Rest-Betrag" aus der Pflegeleistung
behalten.

Zusätzlich findet eine Anrechnung auf die später zu erwartende
Rente statt .... was zwar nicht viel ist .... aber nunja.

Also was sollte bitte wie auch immer in Rechnung gestellt werden ?

Wäre schon interessant, was bei der End-Abrechnung herauskommt.

Würdest Du uns bitte im Nachhinein informieren ?

Wäre nett.

:handshake: viele Grüße Harald

_________________
Papa Jahrgang 1926, seit 2009 Dialysepatient, seit 2011 Diagnose Alzheimer (Pflegestufe 1) am 20.Mai 2014 verstorben
Mama Jahrgang 1924, seit 1980 künstliche Herzklappe, seit 2010 Schrittmacher, Ende 2012 Diagnose altersbedingte Makuladegeneration (Pflege-Einstufung abgelehnt, da unser Staat der Meinung ist, eine Sehbehinderung oder Erblindung bzw. gesundheitliche Einschränkungen durch Herzerkrankung wären keine nachvollziehbaren Einstufungs-Gründe)am 1.März 2016 verstorben

Wenn Kinder zu Pflegern und Eltern zu Gepflegten werden kehrt sich alles um .... ist nichts mehr so wie es einmal war!!!

Wenn ich so über alles nachdenke kann ich nur noch traurig sein - traurig und wütend auf die Ungerechtigkeiten in unserem Land
....enttäuscht über einen Staat, der eigentlich die Schwachen schützen sollte !


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 Betreff des Beitrags: Re: Entgelt für Pflege
#5Ungelesener BeitragVerfasst: 24. Jan 2016, 23:23 
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Es geht doch um Scheidung, Unterhalt und Übertragung von Rentenanwartschaften. Also wird man das irgendwie ausrechnen müssen.

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Kümmerte mich um Schwiegermutter (*1929-2015) mit Demenz und arbeite Teilzeit in einem kleinen Pflegeheim.


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 Betreff des Beitrags: Re: Entgelt für Pflege
#6Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Jan 2016, 19:32 
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Es geht doch um Scheidung, Unterhalt und Übertragung von Rentenanwartschaften. Also wird man das irgendwie ausrechnen müssen.

Die Rentenanwartschaften ergeben sich doch aus dem was die Pflegekasse an die Rentenversicherung gezahlt hat, oder?
:girlgruebeln:

_________________
Liebe Grüße
Gabi
Pflegte meine Mutter (09/39), Pflegestufe 3 (Aphasie, Hemiplegie rechts nach Schlaganfall und komplette Therapieverweigerung);
sie konnte nicht sprechen, sich auch sonst nicht äußern und nur noch den Kopf bewegen. Am 10.03.2016 starb Mama in meinen Armen. Habe auch meinen Vater (01/33) begleitet. Im April 2011 wurde Asbestose festgestellt. Mein geliebter Papa starb am 09.02.2012. Auch ihn durfte ich auf seinem letzten Weg im Arm halten.

Du darfst deine Träume nicht entlassen, du schuldest ihnen noch dein Leben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Entgelt für Pflege
#7Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Jan 2016, 23:30 
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Das nehme ich auch an. Aber seit wann zahlen die Pflegekassen ein? Vor 15 Jahren bestimmt noch nicht. Oder?

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Kümmerte mich um Schwiegermutter (*1929-2015) mit Demenz und arbeite Teilzeit in einem kleinen Pflegeheim.


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 Betreff des Beitrags: Re: Entgelt für Pflege
#8Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Jan 2016, 15:48 
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gipsyking hat geschrieben:
Aber seit wann zahlen die Pflegekassen ein?
Seit Einführung der Pflegeversicherung 1995.

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Herzliche Grüße Elke

Gerd (07/56) Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

Elke (10/44) "wer über seine Kräfte hinaus pflgegt wird selbst zum Pflegefall" .... ich habe Krebs, vermutlich zu spät auf mich selbst geachtet.~~~~~~~~

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