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 Betreff des Beitrags: Absicherung der Pflegekosten
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Okt 2009, 15:09 
Guten Tag liebes Forum,

zunächst möchte ich Euch allen ein Riesenkompliment machen. Ich habe viele Beiträge gelesen und kaum die Tränen zurückhalten können. Ich finde Euer Engagement bewundernswert und ein Vorbild für unsere Gesellschaft.

Zu meiner Person: männlich, 37 Jahre, glücklich verheiratet, Vater zweier Kleinkinder - und zum Glück zur Zeit alle gesund. Daher schreibe ich auch "nur" im Gästebereich. Für mich ist das Thema Absicherung der Gesundheit sehr wichtig. Daher beschäftige ich mich intensiv mit dem Bereich der Pflegezusatzversicherungen und bitte dazu um Eure Meinung, denn wer könnte das besser beurteilen. :!:

Ich habe vor einigen Jahren für meine Frau und für mich jeweils eine Pflegezusatzversicherung bei der HUK (Tagegeld 40€) abgeschlossen, die bei PS III 1.200 € und bei PS II € 720 zahlt. Die Summen steigen durch die Dynamik über die Jahre an. Es wird kein Unterschied zwischen häuslicher und stationärer Pflege vorgenommen. Auf die PS I haben wir verzichtet, da wir hoffen, die Zusatzkosten über die gesetzliche PV und der der Rente abzudecken.
Für die Kinder habe ich bei der DKV ein Pflegetagegeld von 2.400 € bei vollstationärer Pflege (unabhängig von der PS) sowie bei häuslicher Pflege 600 € bei PS I, 1.200 € bei PS II und 1.800 € bei PS III vereinbart. In Extremfällen wird auch bei häuslicher Pflege 2.400 € gezahlt.

Nun fühle ich mich mit beiden Entscheidungen nicht richtig wohl. Bei den Kindern frage ich mich, ob die Unterteilung in häusliche und stationäre Pflege nicht falsch ist. Wer gibt seine Kinder schon in ein Pflegeheim, solange die eigene Kraft noch reicht?

Für meine Frau und mich bin ist nicht sicher, ob eine Leistung von z.B. 350 € für Stufe I nötig ist. Wenn die Rente reicht, müsste es doch erträglich sein, weil andere Zahlungen (z.B. für Kultur und Sport) entfallen.? Andererseits ist Demenz nicht versichert, weil die Leistung auf die Einstufung der gesetzlichen Pflegeversicherung abstellt. Um das Problem zu lösen, müsste ich zu einem Versicherer wechseln, der auch bei Demenz leistet. Aber das ist teurer und ich habe ein höheres Eintrittsalter.

Dann frage ich mich, ob eine Pflegekostenversicherung sinnvoll ist. Diese Variante leistet in der vereinbarten Höhe für nachgewiesene Sachkosten – also nicht zur freien Verfügung.

Ich bin sehr dankbar über Eure Meinung. Dabei geht es mir in erster Linie um eine Information, wie ihr die finanzielle Seite empfindet und welche Schwerpunkte Ihr als wichtig erachtet (auch bezüglich Demenz).

Vielen lieben Dank!


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#2Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Okt 2009, 17:19 
Hallo Charly,

wenn Du nicht registriert bist, kann Du doch gar keine Beiträge lesen, die Dich zum Weinen bringen könnten :shocked:

Beglückwünsche Dich zu Deiner Entscheidung.


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#3Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Okt 2009, 17:22 
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Hallo Charlie
Wow, das nenne ich gute Vorsorge. Die ist sicher sehr teuer.
Handelt es sich um Pflegetaggeld? Mein Mann hätte 30 Euro pro Tag bekommen. Da er aber von mir gepflegt wird und nicht durch den Pflegedienst, zahlt die Versicherung auch nur 15 Euro pro Tag.Ich würde also mit PD besser da stehen.Nur mein Mann möchte das nicht.Ich auch nicht.
Schau mal ob das bei euch auch eine Klausel ist.

Viele pflegen selbst. Es kann auch sein das ein Kind doch sehr intensiv betreut werden muß. Das schafft nicht jeder. Sicher kann man das zu Hause selbst machen aber wie gesagt, dann braucht man schon Hilfe oder man weicht auf spezielle Heime für Kinder aus. Das ist ganz individuell.

Nun zu Stufe 1. Die Gesetze ändern sich. Das noch mehr gespart wird zeichnet sich ab. Wenn zum Beispiel das Inkontinenzmaterial mal keine Leistung der Krankenkasse mehr ist oder Medikamente immer mehr zur Eigenleistung werden, dann zählt jeder Cent den man mehr hat. Die Rente wird ja auf Dauer auch nicht reich machen.
Das ist meine Meinung.

_________________
Liebe Grüße Grizi


Grizi und Harald 60J. + 62 J.- Harald hatte eine Hirnblutung 07 erlitten, Hemiplegie rechts, Aphasie, Pflegestufe 3 ,hat gute Fortschritte in den letzten Jahren gemacht.


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#4Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Okt 2009, 19:11 
Ich habe im öffentlichen Bereich und in der Vorstellung des Teams sowie im Vorgängerforum einige Beiträge lesen können, die mich sehr bewegt haben.

@grizabella: Ja, es handelt sich jeweils um ein Pflegetagegeld. Hmm, teuer ist relativ - ich muss als (zur Zeit) Alleinverdiener schon schauen, dass alles aufgeht. Andererseits dinde ich die Absicherung unglaublich wichtig. Es ist m.e. auch nicht so teuer, weil wir mit Anfang 30 angefangen haben. Mein Vertrag (PS II+III) kostet pro Monat 6,32 €, der meiner Frau 6,68 €. Je Kind zahlen wir 3,04 € pro Monat. Das ist gut angelegtes Geld.

Der Hinweis auf die Reduzierungen im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung ist hilfreich. Daran hatte ich noch nicht gedacht.

Ich habe meine Versicherungsbedingungen geprüft. Die HUK nimmt keine Unterscheidung in stationäre, teilstationäre und häusliche Pflege vor. Das Pflegegeld wird auch gezahlt, wenn die Pflege durch Bekannte oder Angehörige erfolgt. Eine gute Sache.

Auch die DKV zahlt bei privaten Pflegepersonen unterscheidet aber zwischen stationärer und teilstationärer / häuslicher Pflege. Also ist die DKV wohl unpassender, weil die Pflege soweit möglich zu Hause erfolgt…


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#5Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Okt 2009, 21:36 
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Nicht schlecht. Leider denken mit 30 nur wenige an Vorsorge. Das geht schnell mal an die Reserven im Notfall.
Der Tarif ist schon recht günstig. Es gibt ja auch Vergleiche bei diversen Zeitschriften. Man muß sich eben das passende raussuchen.

_________________
Liebe Grüße Grizi


Grizi und Harald 60J. + 62 J.- Harald hatte eine Hirnblutung 07 erlitten, Hemiplegie rechts, Aphasie, Pflegestufe 3 ,hat gute Fortschritte in den letzten Jahren gemacht.


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