Aktuelle Zeit: 15. Dez 2017, 03:37

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


 

  Navigation

  Suche



Erweiterte Suche


Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 2 Beiträge ] 
AbonnentenAbonnenten: 0
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 257

AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Handlungsempfehlungen zum Persönlichen Budget
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 10. Dez 2008, 21:51 
Offline
Treffpunkt Legende
Benutzeravatar

Registriert: 06.2008
Beiträge: 29330
Wohnort: Berlin
Danke gegeben: 1142
Danke bekommen: 1613x in 1288 Posts
Geschlecht: weiblich
Hessen veröffentlicht Handlungsempfehlungen zum Persönlichen Budget

In Hessen haben die kommunalen Spitzenverbände Handlungsempfehlungen zum Persönlichen Budget veröffentlicht. Dazu gehören auch Muster für die Bedarfsfeststellung, eine Anleitung, wie das Gesamtbudget festgestellt werden soll (mit einer "Festlegung von Obergrenzen für Leistungen") sowie ein ausführliches Muster für die Zielvereinbarung.

Der Hessische Städtetag und der Hessische Landkreistag haben die "Handlungsempfehlungen zur Umsetzung von § 17 SDB IX Ausführung von Leistungen, Persönliches Budget" als Rundschreiben veröffentlicht. Angestrebt wird dadurch u. a. zumindest für das Bundesland Hessen einheitliche Rahmenbedingungen zu schaffen für Menschen, die ihre Eingliederungshilfe als Persönliches Budget erhalten wollen. So empfehlen die kommunalen Spitzenverbände "Obergrenzen für Leistungen", die von 8,- Euro Stundensatz für "selbstbeschaffte Leistungen zu Weiterführung des Haushalts oder der Begleitung zur Sicherung der Mobilität" reichen bis zu 29,14 Euro für pädagogische Familienhilfen.

Die 23-seitige Handlungsempfehlung aus Hessen kann hier als PDF-Dokument kostenlos heruntergeladen werden.

Dateien:
Handlungsempfehlungen_Hessen_2008.pdf
http://www.budget.paritaet.org/uploads/ ... n_2008.pdf

Quelle: Mitteilung vom 4.12.2008
Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband
- Gesamtverband e. V.

Oranienburger Str. 13-14
D-10178 Berlin

_________________
Herzliche Grüße Elke

Gerd (07/56) Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

Elke (10/44) "wer über seine Kräfte hinaus pflgegt wird selbst zum Pflegefall" .... ich habe Krebs, vermutlich zu spät auf mich selbst geachtet.~~~~~~~~

Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
Gebe ich Tipps, dann muss denen keiner Folge leisten wenn er sie nicht für richtig hält oder andere Ansichten hat.
Meine Beiträge sind als Anregung gedacht, haben aber keinen Anspruch auf Rechtsgültigkeit
.


Diesen Beitrag melden
Nach oben
 Profil Besuche Website Persönliches Album  
Mit Zitat antworten 
 Betreff des Beitrags:
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Jul 2009, 04:52 
Offline
Administrator

Registriert: 05.2007
Beiträge: 6629
Wohnort: Berlin
Danke gegeben: 3938
Danke bekommen: 645x in 431 Posts
Geschlecht: weiblich
Highscores: 26
§ 17 Ausführung von Leistungen, Persönliches Budget

(1) Der zuständige Rehabilitationsträger kann Leistungen zur Teilhabe

1.
allein oder gemeinsam mit anderen Leistungsträgern,
2.
durch andere Leistungsträger oder
3.
unter Inanspruchnahme von geeigneten, insbesondere auch freien und gemeinnützigen oder privaten Rehabilitationsdiensten und -einrichtungen (§ 19)

ausführen. Er bleibt für die Ausführung der Leistungen verantwortlich. Satz 1 gilt insbesondere dann, wenn der Rehabilitationsträger die Leistung dadurch wirksamer oder wirtschaftlicher erbringen kann.
(2) Auf Antrag können Leistungen zur Teilhabe auch durch ein Persönliches Budget ausgeführt werden, um den Leistungsberechtigten in eigener Verantwortung ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Bei der Ausführung des Persönlichen Budgets sind nach Maßgabe des individuell festgestellten Bedarfs die Rehabilitationsträger, die Pflegekassen und die Integrationsämter beteiligt. Das Persönliche Budget wird von den beteiligten Leistungsträgern trägerübergreifend als Komplexleistung erbracht. Budgetfähig sind auch die neben den Leistungen nach Satz 1 erforderlichen Leistungen der Krankenkassen und der Pflegekassen, Leistungen der Träger der Unfallversicherung bei Pflegebedürftigkeit sowie Hilfe zur Pflege der Sozialhilfe, die sich auf alltägliche und regelmäßig wiederkehrende Bedarfe beziehen und als Geldleistungen oder durch Gutscheine erbracht werden können. An die Entscheidung ist der Antragsteller für die Dauer von sechs Monaten gebunden.
(3) Persönliche Budgets werden in der Regel als Geldleistung ausgeführt, bei laufenden Leistungen monatlich. In begründeten Fällen sind Gutscheine auszugeben. Persönliche Budgets werden auf der Grundlage der nach § 10 Abs. 1 getroffenen Feststellungen so bemessen, dass der individuell festgestellte Bedarf gedeckt wird und die erforderliche Beratung und Unterstützung erfolgen kann. Dabei soll die Höhe des Persönlichen Budgets die Kosten aller bisher individuell festgestellten, ohne das Persönliche Budget zu erbringenden Leistungen nicht überschreiten.
(4) Enthält das Persönliche Budget Leistungen mehrerer Leistungsträger, erlässt der nach § 14 zuständige der beteiligten Leistungsträger im Auftrag und im Namen der anderen beteiligten Leistungsträger den Verwaltungsakt und führt das weitere Verfahren durch. Ein anderer der beteiligten Leistungsträger kann mit den Aufgaben nach Satz 1 beauftragt werden, wenn die beteiligten Leistungsträger dies in Abstimmung mit den Leistungsberechtigten vereinbaren; in diesem Fall gilt § 93 des Zehnten Buches entsprechend. Die für den handelnden Leistungsträger zuständige Widerspruchsstelle erlässt auch den Widerspruchsbescheid.
(5) § 17 Abs. 3 in der am 30. Juni 2004 geltenden Fassung findet auf Modellvorhaben zur Erprobung der Einführung Persönlicher Budgets weiter Anwendung, die vor Inkrafttreten dieses Gesetzes begonnen haben.
(6) In der Zeit vom 1. Juli 2004 bis zum 31. Dezember 2007 werden Persönliche Budgets erprobt. Dabei sollen insbesondere modellhaft Verfahren zur Bemessung von budgetfähigen Leistungen in Geld und die Weiterentwicklung von Versorgungsstrukturen unter wissenschaftlicher Begleitung und Auswertung erprobt werden.

Quelle:
http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_9/__17.html

_________________
Herzliche Grüße
Der Admin


Diesen Beitrag melden
Nach oben
 Profil Persönliches Album  
Mit Zitat antworten 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 2 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst neue Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
cron
© phpBB® Forum Software | phpBB3 Forum von phpBB8.de Archiv | Kontakt & Rechtliches free forum hosting
web tracker