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 Betreff des Beitrags: Finanzierung der persönlichen Assistenz bei Klinikaufenhalt
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 7. Jun 2012, 08:18 
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Unterstützung der Petition Hilfe für Behinderte -
Finanzierung der persönlichen Assistenz bei Klinikaufenhalt


Auf der Homepage des Deutschen Bundestags ist die Petition zum Thema "persönliche Assistenz bei einem Klinikaufenthalt" eingestellt. Diese kann bis 29. Juni 2012 unter folgendem Link aufgerufen und nach einer Registrierung der Person online mitgezeichnet werden: https://epetitionen.bundestag.de/index. ... tion=24616
Der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband und der DBfK bitten, diese Petition zu unterstützen und in E-Mail-Verteilern, in Foren, auf Internetseiten bzw. in Ihren Publikationen auf diese Petition hinzuweisen.

Worum geht es?
Menschen mit Behinderungen, die im Alltag auf umfangreiche Hilfe (= persönliche Assistenz) angewiesen sind, benötigen diese Unterstützung auch dann, wenn sie in einer Klinik sind. Das Klinikpersonal ist zum einen aufgrund der personellen Situation nicht in der Lage, die Versorgung in dem Umfang zu gewährleisten, wie es erforderlich ist. Zum anderen bedarf es in vielen Fällen Hilfskräfte bzw. Assistenten/Assistentinnen, die mit den Bedürfnissen der behinderten Person vertraut sind. Zum Beispiel wissen nur sie, wie sie die behinderte Person anfassen müssen, ohne ihr wehzutun.
Bei Kommunikationsbeeinträchtigungen sind sie oft die einzigen, mit der sich die behinderte Person verständigen kann.
Im Jahre 2009 wurde für einen ganz kleinen Teil assistenzbedürftiger Menschen geregelt, dass persönliche Assistenz während eines Krankenhausaufenthalts weiterfinanziert wird - nämlich für diejenigen, die ihre persönlichen Assistenzkräfte im sogenannten Arbeitgebermodell bei sich angestellt haben. Dies ist sachlich völlig absurd, da es ja darauf ankommt, wie groß der individuelle Unterstützungsbedarf einer behinderten Person ist, und nicht darauf, ob die Assistenzkraft bei der behinderten Person oder bei einem ambulanten Dienst angestellt ist.
Die Petition zielt darauf ab, dass der Deutsche Bundestag eine gesetzliche Regelung beschließen soll, welche die Weiterfinanzierung der persönlichen Assistenz im Falle eines Klinikaufenthalts für ALLE Menschen mit Behinderung gewährleistet. Das Wort "Klinikaufenthalt" ist bewusst gewählt, da hiermit neben Akutkrankenhäusern auch Reha-Kliniken gemeint sind.

Weitergehende Informationen:
* in der Dokumentation der Kampagne "Ich muss ins Krankenhaus … und nun?", die das Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen e. V. schwerpunktmäßig in den Jahren 2006/2007 durchgeführt hat, sind im Internet abrufbar, unter: http://www.forsea.de/projekte/Krankenha ... enhaus.pdf
* in der Dokumentation der Fachtagung "Assistenz im Krankenhaus. Zur Problematik einer Notwendigkeit, die niemand finanzieren will", die am 04.12.2007 in Berlin stattgefunden hat, sind im Internet abrufbar, unter http://www.adberlin.com/Dokumentation_F ... 122007.pdf.

Quelle: Mitteilung vom 06.06.2012
Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - Bundesverband e.V.
http://www.dbfk.de | Alt-Moabit 91 | 10559 Berlin | Fon 030-219157-0 |

_________________
Herzliche Grüße Elke

Gerd (07/56) Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

Elke (10/44) "wer über seine Kräfte hinaus pflgegt wird selbst zum Pflegefall" .... ich habe Krebs, vermutlich zu spät auf mich selbst geachtet.~~~~~~~~

Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
Gebe ich Tipps, dann muss denen keiner Folge leisten wenn er sie nicht für richtig hält oder andere Ansichten hat.
Meine Beiträge sind als Anregung gedacht, haben aber keinen Anspruch auf Rechtsgültigkeit
.


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 Betreff des Beitrags: Re: Finanzierung der persönlichen Assistenz bei Klinikaufenhalt
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Okt 2012, 16:43 
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Bundesärztekammer lobt Gesetzentwurf zum Assistenz­pflegebedarf
Die Bundesärztekammer (BÄK) hat begrüßt, dass behinderte pflegebedürftige Menschen künftig die sie pflegenden und
bei ihnen angestellten Personen in stationäre Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen mitnehmen dürfen sollen. ... »
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/52165

Behinderte Pflegebedürftige sollen ihre Pfleger auch zur Reha mitnehmen dürfen

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51107


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