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Die letzten Beiträge des Themas - Wie wach sind Wachkoma-Patienten? 26.08. - 20.15 h
AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Wie wach sind Wachkoma-Patienten? 17.3.11 10.15h Mit Zitat antworten
Wiederholung

Fr 26.08.2011 20:15 bis 21:00 (3sat)


Gefangen im eigenen Körper
Wie wach sind Koma-Patienten?

Deutschland
Autor: Johannes Backes, Kira Mühlen,

In Belgien erwacht ein Mann nach 23 Jahren aus dem Koma und sagt seinen Ärzten, dass er die ganze Zeit bei Bewusstsein war. Diese Nachricht schockierte und lenkte das öffentliche Interesse auf einen Bereich der Medizin, der weitgehend im Dunklen liegt. Meistens gibt es dabei kein Happy End. Nach einem Schlaganfall liegt Barbara Nickel in einem Dortmunder Altersheim im Koma. Seit zehn Jahren starrt sie auf kahle weiße Wände. Keiner weiß, was in ihr vorgeht, kein Angehöriger besucht sie. Das Pflegepersonal hat wenig Zeit. Nur Petra Strößner, eine engagierte Helferin, die ein kleines Unternehmen für besondere Pflegeleistungen führt, kümmert sich um Frau Nickel. Petra Strößner kämpft für mindestens 10.000 weitere Patienten, die in deutschen Heimen und Krankenhäusern im Wachkoma liegen. Sie will ihnen ein menschenwürdiges Dasein ermöglichen. Aber es geht auch um eine wissenschaftliche Herausforderung: Wie lässt sich erkunden, was ein Patient wahrnimmt und fühlt, der keinerlei Reaktion zeigt? Wie muss eine Behandlung aussehen, damit ein Koma-Patient optimale Chancen hat, ins Leben zurückzukehren? Erfolge zeigen therapeutische Gemeinschaften mit Rundumbetreuung. Aber dort kostet die Behandlung mindestens 10.000 bis 15.000 Euro im Monat. Dagegen sperren sich die Krankenkassen. Der Versuch, Frau Nickel in einer solchen Gemeinschaft unterzubringen, scheitert. Doch Frau Strößner lässt nicht locker. Sie hat erfahren, dass eine Intensivpflegestation in Olpe Hilfe anbietet. Bis geklärt ist, ob eine solche Behandlung infrage kommt, besucht Frau Strößner die Patientin weiterhin regelmäßig, redet mit ihr, berührt sie, spielt ihr Musik vor. Und hofft, dass irgendetwas davon bei Frau Nickel ankommt. Der Film 'Gefangen im eigenen Körper' erzählt die Geschichte der Koma-Patientin Frau Nickel.
mehr ...
http://www.3sat.de/page/?source=/ard/se ... index.html

"Wachkoma-Patient" 23 Jahre bei Bewusstsein
Entdeckung seines Zustands sei eine zweite Geburt
In Belgien ist ein Mann, der seit einem Autounfall gelähmt ist, 23 Jahre lang als Wachkoma-Patient behandelt worden. Erst der Neurologe Steven Laureys aus Lüttich befreite ihn aus dem Fehldiagnose-Zustand.
Mittels eines Computers kann der Patient immer noch in den vier Sprachen kommunizieren, die er vor seinem Verkehrsunfall im Jahr 1983 gelernt hatte.
mehr ...
http://www.3sat.de/page/?source=/nano/b ... index.html
BeitragVerfasst: 24. Aug 2011, 14:46
 Betreff des Beitrags: Re: Wie wach sind Wachkoma-Patienten? 16.3.11 15.30 Mit Zitat antworten
Ist beim WDR schon in der Mediathek.

http://www.wdr.de/mediathek/html/region ... chkoma.xml

Grüsse
Ingo
BeitragVerfasst: 13. Mär 2011, 22:38
 Betreff des Beitrags: Wie wach sind Wachkoma-Patienten? 26.08. - 20.15 h Mit Zitat antworten
Mi 16.03.2011 15:30 bis 16:15 (1festival)
Do 17.03.2011 05:15 bis 06:00 (1festival)
Do 17.03.2011 10:15 bis 11:00 (1festival)


Gefangen im eigenen Körper
Wie wach sind Wachkoma-Patienten?
Deutschland
Buch: Johannes Backes und Kira Mühlen

In Belgien erwacht ein Mann nach 23 Jahren aus dem Koma. Und sagt seinen Ärzten, dass er die ganze Zeit bei Bewusstsein war. Diese Nachricht schockierte und lenkte das öffentliche Interesse auf einen Bereich der Medizin, der weitgehend im Dunklen liegt. Meistens gibt es dabei kein Happyend: Nach einem Schlaganfall liegt die 49-jährige Barbara Nickel in einem Dortmunder Altersheim im Koma. Seit zehn Jahren starrt sie auf kahle weiße Wände. Seit zehn Jahren kein Wort, keiner weiß, was in ihr vorgeht, kein Angehöriger besucht sie. Das Pflegepersonal hat wenig Zeit.Nur Petra Strößner, eine engagierte Helferin, kümmert sich um Frau Nickel. Petra Strö ßner kämpft auch für mindestens zehntausend andere Patienten, die in deutschen Heimen und Krankenhäusern im Wachkoma liegen. Petra Strößner will Patienten wie Frau Nickel ein menschenwürdiges Dasein ermöglichen.Der Film erzählt die Geschichte von Frau Nickel. An ihrem Beispiel werden bürokratische Hindernisse greifbar, die eine bessere Versorgung verhindern. Aber es geht auch um eine wissenschaftliche Herausforderung: wie lässt sich erkunden, was ein Patient wahrnimmt und fühlt, der keinerlei Reaktion zeigt? Wie muss eine Behandlung aussehen, damit ein Patient optimale Chancen hat, ins Leben zurück zu kehren? Erfolge zeigen therapeutische Gemeinschaften mit Rundumbetreuung. Aber dort kostet die Behandlung mindestens 10.000 - 15.000 Euro im Monat. Dagegen sperren sich die Krankenkassen.Der Versuch, Frau Nickel in einer solchen Gemeinschaft unterzubringen, scheitert. Doch Frau Strößner lässt nicht locker. Sie hat erfahren, dass eine Intensivpflegestation in Olpe Hilfe anbietet. Bis geklärt ist, ob eine solche Behandlung infrage kommt, besucht Frau Strößner die Patientin weiterhin regelmäßig. Redet mit ihr, berührt sie, spielt ihr Musik vor. Und hofft, dass irgendetwas davon bei ihr ankommt.
BeitragVerfasst: 13. Mär 2011, 20:19

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


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