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 Betreff des Beitrags: Pflegeversicherung zahlt Rente für pflegende Ehefrau--------
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 13. Jul 2013, 16:34 
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Ich pflege ja meinen Ehemann (Pflegestufe 1--seit Nov. 2012), bin nicht berufstätig und 55 Jahre alt.
Die Pflegeversicherung zahlt ja nunmehr für mich monatlich in meine Rentenversicherung diesen Mindestbeitrag ein.
Wieviele Rentenpunkte sind das eigentlich pro Jahr? Denn ich selbst will mit 60 + 11 in Rente gehen-(habe 60 % Schwerbehinderung plus G)
dann könnte ich mir die kommenden 5 Jahre mal meine Rentenpunkte ausrechnen.

Mein Ehemann ist schon Rentner, ist zwar erst 45 Jahre -schwerbehindert, und bekommt Pflegestufe 1. (Rheuma,Deppressionen ,Zöliakie , und noch mehr)

Bedanke mich beim Ratgeber.

_________________
Ingeburg, Jahrgang 1957, Hausfrau, (GDB60% + G wegen Apoplex 2005),
pflege meinen Ehemann, Jahrgang 1969.
der hat Pflegestufe 1 mit eingeschränkter Alltagskompetenz, Fibromyalgie (Weichteilrheumatismus) , Depressionen,Zöliakie,
GdB 100% plus G,aG, plus B, seit 03/15 wurde MS diagnostiziert---
und wir leben mit einem Rehpinscher in Wuppertal.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pflegeversicherung zahlt Rente für pflegende Ehefrau--------
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Jul 2013, 16:13 
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Hallo Ingeburg,

wir können keine Rechtsberatung geben, dafür müsstest du dich an einen Rechtsanwalt wenden
oder einen Berater der Rentenversicherung.

Nach meinem Wissen
erhält man einen vollen Rentenpunkt man immer dann, wenn man in einem Jahr soviel verdient hat,
wie ein deutscher Durchschnittsverdiener (ein Mittelwert der Verdienste alle Einzahler in
Deutschland).

Die Rentenhöhe ist davon abhängig wie lange und wieviel man in die Rentenkasse einzahlt.
Je mehr man einzahlt und je länger man dies tut, umso mehr Rente bekommt man später einmal.
Die Formel zur Berechnung der Rente lautet wie folgt:

monatliche Rente= Entgeldpunkte x Zugangsfaktor x Rentenartfaktor x Rentenwert Rentenpunkte:

Für jedes Jahr das man voll gearbeitet hat bekommt man von den Trägern der gesetzlichen
Rentenversicherung einen sogenannten Rentenpunkt gutgeschrieben. Je mehr Rentenpunkte man
sammeln kann, umso üppiger fällt die Altersrente einmal aus.

Verdient man in einem Jahr z.B. nur die Hälfte des Durchschnittseinkommens, so erhält man nur einen halben
Rentenpunkt, hat man mehr Einkommen so erhält man entsprechend mehr Rentenpunkte für dieses Jahr.

Aber nicht nur Jahre in denen man Erwerbstätig war fliessen mit in die Rechnung ein und steigern so die Rente.
Auch für bestimmte beitragsfreie Zeiten erhält man Renten bzw. Entgeltpunkte gutgeschrieben.

Zu diesen Zeiten zählen vor allem Zeiten für die Kindererziehung.

Für ab dem 1.2.1992 geborene Kinder bekommt man 3 Entgeltpunkte gutgeschrieben. Für vorherige
Geburtenjahrgänge gibt es einen Punkt. Des weiteren werden die Rentenbeiträge des Erziehenden zwischen
dem 3. und dem 10. Lebensjahr des Kindes höher bewertet. Wer mehr als ein Kind hat, bekommt weitere Zuschläge.

Pflegt man einen Angehörigen der in eine der 3 gesetzlichen Pflegestufen eingeordnet ist und die Zeit in der man
pflegt 14 Stunden pro Woche oder mehr beträgt, so zahlt die Pflegeversicherung für den Pflegenden über diese Zeit Beiträge in die Rentenkasse ein. Bei meiner Pflegekasse war es so, dass ich jährlich eine Abrechnung über die geleisteten Zahlungen bekam.

Bei einer Erwerbsminderung zahlt die Pflegekasse Rentenbeiträge,
wenn die Altersrente gezahlt wird, enden diese Zahlungen.

_________________
Herzliche Grüße Elke

Gerd (07/56) Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

Elke (10/44) "wer über seine Kräfte hinaus pflgegt wird selbst zum Pflegefall" .... ich habe Krebs, vermutlich zu spät auf mich selbst geachtet.~~~~~~~~

Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
Gebe ich Tipps, dann muss denen keiner Folge leisten wenn er sie nicht für richtig hält oder andere Ansichten hat.
Meine Beiträge sind als Anregung gedacht, haben aber keinen Anspruch auf Rechtsgültigkeit
.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pflegeversicherung zahlt Rente für pflegende Ehefrau--------
#3Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Jul 2013, 21:27 
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Hallo Elke,

bedanke mich für Deine nette Antwort.
Hatte auch schon im Netz herumgeblättert,....
Deine Antwort ist richtig.
Nun, noch bin ich 55 , will aber mit 60 plus 11 in Rente gehen.
Dann bekomme ich durch meinen Schwerbeschädigtenausweis 60% plus G
meine Rente .
Selbst wenn ich ein bissel Abschlag hätte,-- nun,
ich muss mich um meinen Ehemann kümmern, was ich nur zu gerne tue.

Nochmals lieben Dank, das Du die Zeit hattest mir zu antworten.

Ich hoffe es geht Dir/Euch momentan gut.....
wenn man es so benennen darf.
Euch eine gut verlaufende Restwoche, ich bin Dir dankbar.

L.G
Ingeburg

_________________
Ingeburg, Jahrgang 1957, Hausfrau, (GDB60% + G wegen Apoplex 2005),
pflege meinen Ehemann, Jahrgang 1969.
der hat Pflegestufe 1 mit eingeschränkter Alltagskompetenz, Fibromyalgie (Weichteilrheumatismus) , Depressionen,Zöliakie,
GdB 100% plus G,aG, plus B, seit 03/15 wurde MS diagnostiziert---
und wir leben mit einem Rehpinscher in Wuppertal.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pflegeversicherung zahlt Rente für pflegende Ehefrau--------
#4Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Feb 2014, 09:32 
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Das Pflegegeld ist ja sozusagen ein Anerkennungsbetrag, den der zu Pflegende an den Pfleger weitergeben kann.
Wird in Zusammenhang mit den Rentenbeiträgen, die die Kasse einzahlt, für den Pfleger irgendwie nachgeprüft, wieviel Zeit er/sie für den Pflegling einsetzt?

Ich selber bin als Beamtin ja nicht gesetzlich rentenversichert.
Daher soll als Pfleger meiner Mutter jemand anders eingetragen werden, damit diese Beiträge nicht verloren gehen.

Mein Bruder, der in Düsseldorf wohnt, ist Pfleger für meinen Vater in Bonn.

_________________
Claudia (02/67) und kranke Eltern:
Mama Renate (08/43) - SAB Stufe V (04.10.2013), Zustand somnolent (schläft viel), Hemiparese, Cerebralshunt, PEG, seit 24.03.14 bei mir zu Hause, Betreuung 20 h täglich durch einen Intensivpflegedienst (wegen der absaugpflichtigen TK hat sie Anspruch auf Krankenbetreuung), 4 h täglich Pflege und Betreuung durch mich (wir warten auf die Pflegeeinstufung)
Vater Hans-Theo (07/35), Morbus Parkinson Stadium 2, PS I, zuhause (Bonn) 24-h-Betreuung durch Urszula aus Polen

Ich, Claudia, alleinverantwortlich für drei Teenies (Der Vater der Kinder ist mein bester Kumpel), 30 h berufstätig (Kommunalbeamtin), drei Katzen und kleiner Hund, ebenerdiges Haus, Garten


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