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 Betreff des Beitrags: Pflege­versicherung: Das ändert sich ab 2017
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Jul 2015, 09:43 
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Pflege­versicherung: Das ändert sich ab 2017
https://www.test.de/Pflegeversicherung- ... 4876898-0/

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 Betreff des Beitrags: Re: Pflege­versicherung: Das ändert sich ab 2017
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Apr 2016, 19:35 
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Nachdem ich mir heute morgen das Pflegestärkungsgesetz II mal in Ruhe durchgelesen habe fiel mir auf dass die "zusätzlichen Betreuungsleistungen" dort nicht mehr erwähnt werden. Im Internet habe ich dazu wenig Informationen gefunden.
Habe dann beim Gesundheitsministerium angerufen und dort wurde mir gesagt dass die "zusätzlichen Betreuungsleistungen" ab 1.1.2017 komplett wegfallen und das nun im Pflegegeld integriert ist. Die Dame klang etwas verunsichert und irgendwie konnte ich das nicht glauben.

Dann mal bei der Pflegekasse angerufen und dort wusste man von gar nix und stöhnte nur über die ganze Arbeit die durch die Umstellung anfallen wird. :-(

Habe dann bei der Landesregierung jemanden erreicht der kompetent war und mir das kurz erklärt hat.

Tatsächlich werden die "zusätzlichen Betreuungsleistungen" abgeschafft.
Allerdings gibt es dafür als Ersatz eine "Entlastungsleistung" i.H. von 125 Euro monatlich und zwar unabhängig davon ob man vorher 104 oder 208 Euro bekommen hat. Diese Entlastungsleistung kann auch nur über Pflege- oder Betreuungsdienste abgerechnet werden.

Auf dieser Seite steht es ganz unten kurz erklärt.
http://www.kv-media.de/betreuungsleistungen.php

Grüsse
Ingo

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Ingo ( 02/68 ) pflege meine Frau Christine ( 06/69 ), Hirnblutung, Hirnstammkompression, Hirngewebeentfernung und Hemicraniektomie nach Schlaganfall im Juni 2008, mit anschliessendem Wachkoma, Aphasie, Tetraplegie, Dysphagie, LP-Shunt, PEG, Pflegestufe 3+, pflege seit Mai 2009 zu Hause (kein Pflegedienst)
Mein Baby gehört zu mir, ist das klar ?
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sondern ändere lieber die die Du ändern kannst.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pflege­versicherung: Das ändert sich ab 2017
#3Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Apr 2016, 19:53 
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Danke für die Info!



Gruß
Heidi

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Heidi (1/56), vollzeit berufstätig,
pflege meinen Ehemann Bernd (8/41) mit Unterstützung seit 06/11 nach unfallbedingtem schwerem SHT bifrontal rechts, VP-Shunt, PS II mit eingeschränkter Alltagskompetenz, SPK;
Vertrau' dem guten Fluss des Lebens


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 Betreff des Beitrags: Re: Pflege­versicherung: Das ändert sich ab 2017
#4Ungelesener BeitragVerfasst: 13. Apr 2016, 07:34 
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Hallo Ingo,

danke für die Erklärung! Da kommt also mal wieder eine Kürzung auf uns zu, denn wir konnten bislang den monatlichen Betrag von 208 Euro nutzen. :5154685:

Liebe Grüße
Sandra

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Herzliche Grüße Sandra
Sandra 03/71 und Max 06/70 mit Nina, geb. 20.01.2001 (schwer körperlich und geistig behindert nach Frühgeburt, 530g; starke Sehbehinderung, keine Sprache, autistische Züge, infektgekoppelte Anfälle und viele andere "Baustellen") und Lukas geb. 19.06.08

Auch wer nicht zählen kann, zählt mit!
Auch wer nicht sprechen kann, hat was zu sagen! Auch wer nicht laufen kann, geht seinen Weg!


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 Betreff des Beitrags: Re: Pflege­versicherung: Das ändert sich ab 2017
#5Ungelesener BeitragVerfasst: 13. Apr 2016, 08:38 
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Liebe Sandra keine Angst, Du hast Besitzstandschutz. Christoph

http://www.kv-media.de/pflegereform-2016-2017.php

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Um Füße bat ich, und er gab mir Flügel! v. Dorothy C. Wilson, Biographie d. ind. Ärztin Mary Verghese, d. n. Autounfall querschnittsgelähmt bleibt. Sie geht durch tiefe Verzweiflung u. v. Anfechtungen, bis sie Spezialchirurgin u. FÄ f. Rehabilitation ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pflege­versicherung: Das ändert sich ab 2017
#6Ungelesener BeitragVerfasst: 13. Apr 2016, 09:10 
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Wenn ich richtig verstehe ........ bezieht sich der Besitzstand auf die Pflegegrade / Pflegestufe
jedoch nicht
auf den Entlastungsbetrag nach § 45b SGB XI

 ! "pflegendeAngehoerige":
Pflegebedürftige, die bis zum 31.12.2016 den erhöhten Betrag von 208 Euro monatlich erhalten, werden in der Regel ab 2017 nur noch einen Betrag von monatlich 125 Euro erhalten (Ausnahme: anerkannte Härtefälle der Pflegestufe III). Hintergrund hierfür ist, dass die Differenz von 83 Euro (208 - 125) sowohl mit dem dann höheren Pflegegeld als auch aus Mitteln der Sachleistung bzw. Tagespflege finanziert werden kann. Die Pflegebedürftigen haben daher keinerlei Einbußen.


Ausnahme die 3 + (Härtefall)

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Elke
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 Betreff des Beitrags: Re: Pflege­versicherung: Das ändert sich ab 2017
#7Ungelesener BeitragVerfasst: 13. Apr 2016, 10:36 
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Ingo hat geschrieben:
Tatsächlich werden die "zusätzlichen Betreuungsleistungen" abgeschafft.
Allerdings gibt es dafür als Ersatz eine "Entlastungsleistung" i.H. von 125 Euro monatlich und zwar unabhängig davon ob man vorher 104 oder 208 Euro bekommen hat. Diese Entlastungsleistung kann auch nur über Pflege- oder Betreuungsdienste abgerechnet werden.


Für mich wieder ein Beispiel
mit der einen Hand geben, mit der anderen wieder weg nehmen.

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Elke (10/44) und Gerd (07/56)
Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, hirnorganisches Psychosyndrom , Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, Pflegestufe 3, pflege zu Hause.

~~~~~~~~

Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
Gebe ich Tipps, dann muss denen keiner Folge leisten wenn er sie nicht für richtig hält oder andere Ansichten hat.
Meine Beiträge sind als Anregung gedacht, haben aber keinen Anspruch auf Rechtsgültigkeit
.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pflege­versicherung: Das ändert sich ab 2017
#8Ungelesener BeitragVerfasst: 7. Okt 2016, 18:40 
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Liebe Fories,

nun rückt das neue Pflegestärkungsgesetz näher. Ich war gestern zu einem Vortrag, in dem auf recht kurzweilige Weise von einem Fachanwalt für Sozialrecht dazu berichtet wurde.

Dass es nun Pflegegrade statt Pflegestufen gibt, dass sich die Beträge ändern/erhöhen, wie die Pflegegrade ermittelt werden und so manch anderes steht ja hier schon irgendwo im Forum und lässt sich auch überall nachlesen.

Ich möchte auf einiges hinweisen, was uns gestern erzählt wurde, und was nicht überall so offensichtlich zu finden ist:

- in diesem Jahr (schon seit dem 1.7.) und bis zum 1. Januar 2019 dürfen keine Wiederholungsbegutachtungen mehr durchgeführt werden, auch dann nicht, wenn sie schon lange empfohlen und angekündigt sind. Ihr könnt jegliche Begutachtung ablehnen!

- wer jetzt schon eine Pflegestufe hat, wird automatisch übergeleitet in einen Pflegegrad, der um 1 Grad oder 2 Grade (bei eingeschränkter Alltagskompetenz) höher liegt als die jetzige Pflegestufe

- wer jetzt schon eine Pflegestufe hat und in einen Pflegegrad übergeleitet wird, für den ist §140, Abs. 3 besonders interessant:
Zitat:
(3) Die Zuordnung zu dem Pflegegrad, in den der Versicherte gemäß Absatz 2 übergeleitet worden ist, bleibt auch bei einer Begutachtung nach dem ab dem 1. Januar 2017 geltenden Recht erhalten, es sei denn, die Begutachtung führt zu einer Anhebung des Pflegegrades oder zu der Feststellung, dass keine Pflegebedürftigkeit im Sinne der §§ 14 und 15 in der ab dem 1. Januar 2017 geltenden Fassung mehr vorliegt.

Das heißt: es ist keine Rückstufung mehr vorgesehen, solange überhaupt noch eine Pflegebedürftigkeit besteht!

- die neuen Begutachtungskriterien orientieren sie an dem, was der Pflegebedürfte selbstständig/überwiegend selbstständig/überwiegend nur mit Hilfe/überhaupt nicht kann, die Minutenzählerei ist damit vom Tisch. Bei dem Kriterium der Selbstständigkeit zählt allein, ob er es kann, nicht wie. Wenn also jemand mit seinem Rollstuhl Dinge selbstständig erledigt, sich von A nach B bewegen kann, dann hat er in dem Punkt keinen Hilfebedarf, bekommt also 0 Punkte! Ebenso das Beispiel gestern Abend: wer einen elektrischen Badlifter hat, sich alleine in den begeben, diesen bedienen und in die Wanne lassen kann, hat keinen Pflegebedarf beim Baden! Anmerkung dazu: bei elektrischen Hilfsmitteln sollte man dennoch sehen, ein "nicht selbstständig" zuerkannt zu bekommen, weil z.B. aus Sicherheitsgründen immer eine Pflegeperson anwesend sein muss.

- die Tages- und Nachtpflege gibt es jetzt zusätzlich zu den Pflegeleistungen.

- die Verrichtungen der Behandlungspflege (einmalkathetern, absaugen, Wundversorgung, Sondenernährung ... ) werden nun auch bei der Begutachtung berücksichtigt

- 40% der Pflegesachleistung können auch für niedrigschwellige Betreuung eingesetzt werden.

- Verhinderungs- und Kurzzeitpflege erhöhen sich auf 6 bzw. 8 Wochen

- Richtlinien für die Begutachtung und weitere Infos gibt es z.B. hier:
https://www.mds-ev.de/themen/pflegebedu ... griff.html

Diese meine Aufzählug ist natürlich nicht vollständig, gibt aber vielleicht einige Anregungen.

Liebe Grüße
Kirsten

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Ich assistiere meiner Tochter (*1990) bei allem, was sie nicht selber kann. Sie ist Rollstuhlfahrerin (spina bifida, shunt-versorgter Hydrocephylus, Arnold-Chiary-Malformation, Skoliose, versorgt mit Tracheostoma und PEG) und wohnt seit September 2015 in einer eigenen, kleinen Wohnung mit ambulantem Pflegedienst.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pflege­versicherung: Das ändert sich ab 2017
#9Ungelesener BeitragVerfasst: 13. Okt 2016, 21:05 
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Da soll die schwerbehinderte und demente Mutter Anfang Nov. wieder begutachtet werden, ob sich nicht was gebessert habe...
LG von Moni

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Moni (JG 1954) pflegte Ehemann Hermann (JG 1936) Z.n.Schlaganfall 2004 nach absoluter Arrhythmie, von dem er sich aber gut erholte. Später kamen schwere Arthrose + extreme Schwerhörigkeit dazu. Ab Ende 2014 wurde er immer schwächer. Anf. Jan. 2015 TIA , als Folge PS 2. Am 22.03.15 wurde mir die Diagnose meines Mannes "inoperables Bronchialkarzinom" eröffnet, am 26.03.15 hab ich ihn vom Krankenhaus heimgeholt und am 27.03.15 ist er in seinem Bett friedlich eingeschlafen für immer.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pflege­versicherung: Das ändert sich ab 2017
#10Ungelesener BeitragVerfasst: 13. Okt 2016, 21:22 
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wenns nach hinten los gehen könnte ... in diesem Jahr (schon seit dem 1.7.) und bis zum 1. Januar 2019 dürfen keine Wiederholungsbegutachtungen mehr durchgeführt werden, auch dann nicht, wenn sie schon lange empfohlen und angekündigt sind. Ihr könnt jegliche Begutachtung ablehnen! s.o. Liebe Grüße Christoph

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 Betreff des Beitrags: Re: Pflege­versicherung: Das ändert sich ab 2017
#11Ungelesener BeitragVerfasst: 13. Okt 2016, 21:36 
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nenene seit dem 1.7. gibts keine Nachbegutachtungen mehr

Wiederholungsbegutachtung und neue Anträge

Vom 1. Juli 2016 bis zum 31. Dezember 2016 finden keine Wiederholungbegutachtungen mehr statt, auch dann nicht, wenn der MDK oder andere Gutachter diese empfohlen haben. Ausnahme: Wiederholungsbegutachtungen sind möglich, wenn sich der Hilfebedarf deutlich verringert, zum Beispiel aufgrund von erfolgten Eingriffen oder Rehabilitationsmaßnahmen.

Vom 1. Januar 2017 bis 1. Januar 2019 erfolgen bei Pflegebedürftigen, die am 1. Januar 2017 in einen Pflegegrad übergeleitet wurden, keine Wiederholungsbegutachtungen. Dies gilt auch dann, wenn der MDK oder der von der Pflegekasse beauftragte Gutachter eine Wiederholungsbegutachtung in diesem Zeitraum empfohlen hat.

Wegen der Umstellung auf das neue Begutachtungssystem gelten vom 1. November 2016 bis 31. Dezember 2017 für die gestellten Anträge auf Pflegeleistungen andere Rückmeldefristen. Nur beim besonders dringlichen Bedarf müssen Pflegekassen spätestens 25 Arbeitstage nach Eingang des Antrags ihre Entscheidung dem Antragsteller mitteilen. Wann ein besonders dringlicher Entscheidungsbedarf vorliegt, legt der Spitzenverband Bund der Pflegekassen bundesweit einheitlich fest.


https://www.aok-gesundheitspartner.de/b ... gutachtung

_________________
in diesem Sinne

Susanne

Neben meiner Tätigkeit als Pflegedienstleitung in einem Pflegeheim war ich
der "Kümmerer" von Mac PS2 bds. Beinamputiert und und und...
den ich 2007 über dieses Forum kennengelernt habe. Mac ist am 14.1.2016 auf seine letzte Reise gegangen


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 Betreff des Beitrags: Re: Pflege­versicherung: Das ändert sich ab 2017
#12Ungelesener BeitragVerfasst: 13. Okt 2016, 22:19 
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Danke Kirsten für die Informationen. Ich habe mich schon gewundert,
dass die Wiederholungsbegutachtung, die laut dem letzten Pflegegutachten
im Mai sein sollte, nicht stattgefunden hat. Dann wird sie also jetzt auch
nicht mehr stattfinden. Und wenn sie sich doch melden sollten, weiß ich,
dass sie nicht kommen dürfen. Das ist sehr beruhigend. Danke

_________________

Liebe Grüße Claudia


Ich pflegte von 03/2002 bis 01/2005 meine Mutter. Pankreaskopfkarzinom, verstorben 01/2005
Pflege meinen Mann seit 10/2014. Schlaganfall. HB. Hemiparese rechts. Aphasie, Okulomotoriusparese, Dyslexie


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