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 Betreff des Beitrags: Gibt es Veränderungen bei der Verhinderungspflege?
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Sep 2013, 19:11 
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Hallo alle zusammen.
Hat jemand mitbekommen, ob sich bei der Stundenweise Verhinderungspflege was verändert hat?
Bisher hatte ich immer die stundenweise Verhinderungspflege beantragt, die Zeiten in der die Ersatzperson ( Privat, weitgehend verwandt)
mit Datum und Uhrzeit dokumentiert und am Schluss eingereicht. Danach wurde, problemlos die aufgeführten Stunden a) 8,00 Euro von der Kasse überwiesen.
Bedingt durch die letzten Vorkommnisse und die dadurch nervenaufreibende Zeit habe ich nun wieder einen Antrag (der 1. dieses Jahr) gestellt. Dies soll zur Erholung und auch weil ich dringend Sachen am Haus erledigen muss dienen.
Nun bekam ich aber einen Brief auf dem stand: "Erstattet wird nur die Zeit des pflegerischen Aufwandes, die Bewilligung gilt nicht bei Abwesendheit durch Urlaub und eine Abrechnung über DGG ist nicht möglich."
Die Ersatzpflege kommt von ca. 20 Km Entfernung. Soll ich ihr jetzt sagen dass sie nach Toilettengang, Essenhilfe usw. zwischendurch heimfahren soll, da sie in der Zeit nichts dafür bekommt? und was um Himmels Willen ist eigentlich DGG?
Oder ist da mal wieder jemand an den Schreibtisch gesetzt worden, der noch keine Ahnung hat?
Ich hatte mal einen Auszug, auf dem stand, dass die komplette Zeit in der eine private Ersatzpflege anwesend ist übernommen wird, finde es aber leider nicht mehr. Hat zufällig jemand von euch den Link? wäre super.

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3/2006 (1. Apoplex) kompletter Media Infarkt (2. Apoplex) kompletter Anterior-Infarkt,
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 Betreff des Beitrags: Re: Gibt es Veränderungen bei der Verhinderungspflege?
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 29. Sep 2013, 10:30 
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Die offizielle Bezeichnung für "Verhinderungspflege" lautet „Häusliche Pflege bei Verhinderung der Pflegeperson“.

Stundenweise Abrechnung der Verhinderungspflege hat sich m. W. nichts geändert.
Für die Ersatzleistungen können insgesamt 1.550,00 Euro jährlich in Anspruch genommen werden
und sind nicht auf 28 Tage im Jahr beschränkt. Wichtig ist lediglich, dass die Verhinderungspflege täglich unter 8 Stunden stattfindet, damit das Pflegegeld weiter gezahlt wird.

Bei einer Verhinderungspflege über 8 Stunden ist die Verhinderungspflege auf 1550 Euro und/oder bis zu 28 Tage jährlich beschränkt und es wird kein Pflegegeld gezahlt,

wobei jedoch

Neu!

Seit dem 01. Januar 2013 das Pflegegeld während einer Verhinderungspflege bis zu vier Wochen jährlich zur Hälfte weiter ausgezahlt werden. Eine weitere Änderung betrifft vor allem Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, also Demenzkranke, die nur in der sogenannten Pflegestufe 0 sind, denn sie haben nun auch einen Anspruch auf bis zu vier Wochen Verhinderungspflege im Jahr.

Nochmals zusammengefasst:
Verhinderungspflege unter 8 Stunden täglich wird volles Pflegegeld nebenher gezahlt, bei
Verhinderungspflege über 8 Stunden täglich wird seit dem 1.1.13 bis zu 28 Tage im Jahr das Pflegegeld zur Hälfte weiter gezahlt.

hafaube hat geschrieben:
Nun bekam ich aber einen Brief auf dem stand: "Erstattet wird nur die Zeit des pflegerischen Aufwandes, die Bewilligung gilt nicht bei Abwesendheit durch Urlaub und eine Abrechnung über DGG ist nicht möglich."


Der Ausgestaltung der Verhinderungspflege sind kaum Grenzen gesetzt:
Es kann ein ambulanter Pflegedienst oder auch Privatpersonen engagiert werden.
Die Verhinderungspflege ist durch § 39 Sozialgesetzbuch XI geregelt. Darin heißt es, dass eine Person, die sich seit mindestens sechs Monaten in der häuslichen Pflege befindet, durch einen Angehörigen gepflegt wird und dafür Pflegegeld aus der Pflegeversicherung erhält, Anspruch auf einen Pflegeersatz hat, wenn es zur Verhinderung der Pflegeperson kommt. Dies kann aufgrund von Krankheit, aber auch zum Zweck der Erholung (beispielsweise Urlaub, Freizeitgestaltung) geschehen.

Du solltest umgehend Widerspruch mit meinen obigen Hinweisen einlegen.

Leider kann ich dir bezüglich DGG nicht weiter helfen.
Solltest du direkt bei dem SB deiner Pflegekasse nachfragen und darauf hinweisen,
dass Gesetzestexte für Bürger verständlich geschrieben sein sollten.

Viel Erfolg! :girlies_0382:

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 Betreff des Beitrags: Re: Gibt es Veränderungen bei der Verhinderungspflege?
#3Ungelesener BeitragVerfasst: 29. Sep 2013, 10:32 
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Hallo Herbert,

beim nochmaligen Lesen deine Beitrages fällt mir auf,
dass du schreibst, Verwandte übernehmen die Verhinderungspflege, ist das so?
Wird die Verhinderungspflege durch bis zum 2. Grad Verwandte des Pflegebedürftigen durchgeführt gelten andere Regeln.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gibt es Veränderungen bei der Verhinderungspflege?
#4Ungelesener BeitragVerfasst: 29. Sep 2013, 12:00 
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Hallo Elke
Vielen Dank für deine Hilfe
Die Ersatzpflege wird, wie jedes Jahr von der Großcousine meiner Frau übernommen, da sie die einzigste ist, die meine Frau näher an sich ran lässt. Also keine 2.Grad Verwandtschaft.
Bisher gab es auch keine Probleme und die Zeiten wurden ab Eintreffen bis Verlassen der Ersatzpflege übernommen.
So hatte ich es auch einmal im Internet auf einer Seite eines Pflegedienstes gelesen.
Hätte ja sein können, dass zufällig jemand den entspr. Link gehabt hätte.
Werde mir mal keinen Kopf machen und abwarten. Wenn ich die Zeiten später einreiche und die Kasse was kürzt, werde ich mich dann auf die Hinterfüße stellen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gibt es Veränderungen bei der Verhinderungspflege?
#5Ungelesener BeitragVerfasst: 29. Sep 2013, 12:24 
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hafaube hat geschrieben:
Bisher gab es auch keine Probleme und die Zeiten wurden ab Eintreffen bis Verlassen der Ersatzpflege übernommen.

So muss es auch sein.
Ich hatte vor längerer Zeit ein Musterschreiben entworfen
musterschreiben/antrag-auf-verhinderungspflege-unter-std-taglich-t14810.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Gibt es Veränderungen bei der Verhinderungspflege?
#6Ungelesener BeitragVerfasst: 29. Sep 2013, 14:03 
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Nochmals vielen Dank, Elke
Nach Stundenlangem Googeln habe ich den link sogar wieder gefunden. Dort steht unter anderem:

Notwendigkeit der Verhinderungspflege

Die Verhinderungspflege ist notwendig.
Die Notwendigkeit ist dabei nicht auf die Verrichtungen des § 14 Abs. 4 SGB XI (Körperpflege,
Ernährung, Mobilität und Hauswirtschaft) beschränkt, sondern umfasst auch den allgemeinen
sozialen Betreuungsaufwand (es soll die „faktisch aufgerissene Betreuungslücke“ aufgefangen werden).

Wen es interessiert, der link ist von der Caritas.

http://www.caritas-ac.de/clearingstelle/info_1_08.pdf

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#7Ungelesener BeitragVerfasst: 30. Sep 2013, 21:07 
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Hallo zusammen,

DGG kann ich vlt. erklären (ich mach bei uns im Altenheim ja die Abrechnungen ;-)
DGG ist die Abrechnungsstelle der Barmer Ersatzkasse z.B.
Kenn ich noch aus der ambulanten Pflege, da hat die DGG die ganzen Module abgerechnet, und wenn was nicht gestimmt hat, oder warum auch immer, haben die geschrieben das sie das und das im Namen der Barmer gekürzt haben.
Jetzt stationär geht Pflegegeld und § 87 b Abrechnung direkt über die Barmer.
Auch KZP und VH rechnen wir mit der Barmer direkt ab.
Vielleicht konnte ich hiermit weiterhelfen.... :hallo3:

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Herzliche Grüße
Sabine

***Zusammen schaffen wir das!***

Sabine (Jg. 1968) berufstätig, Sohn Timo (Jg.2001) Schüler 6. Klasse und
Ehemann und Papa Jürgen (Jg. 1967) z.N. Hirnblutung, Schlaganfall (linksseitig gelähmt), Dysphagie, Apraxie, kpl. Magenresektion, PEG, sup. FK, z.Zt. in einem Alten-und Pflegeheim (ab und an am WE zu Hause)


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 Betreff des Beitrags: Re: Gibt es Veränderungen bei der Verhinderungspflege?
#8Ungelesener BeitragVerfasst: 30. Sep 2013, 21:39 
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:handshake: Sabine,
wieder ein wenig schlauer geworden -> DDG -> Deutsches Dienstleistungszentrum für das Gesundheitswesen

Die DDG GmbH ist für viele Krankenkassen die direkte Datenannahmestelle für die Abrechnungsdaten nach §§ 301a und 302 SGB V sowie 105 SGB XI. Gemäß § 300 SGB V nimmt die DDG GmbH die TA4-Daten direkt und die TA3-Daten gegenwärtig über die Spitzenverbände an.

http://www.ddg-online.de

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 Betreff des Beitrags: Re: Gibt es Veränderungen bei der Verhinderungspflege?
#9Ungelesener BeitragVerfasst: 6. Nov 2014, 16:40 
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Änderungen bei der Verhinderungspflege ab 2015

Für alle Pflegestufen einheitlich --> 1.612 Euro für Kosten
einer notwendigen Ersatzpflege bis zu 6 Wochen (bis 2014 waren es maximal 4 Wochen)

Ab dem 1. Januar 2015 ist eine Ersatzpflege bis zu 6 Wochen pro Kalenderjahr möglich. Außerdem kann bis zu 50% des Leistungsbetrags für Kurzzeitpflege (das sind bis zu 806 Euro) künftig zusätzlich für Verhinderungspflege ausgegeben werden. Verhinderungspflege kann dadurch auf max. 150% des bisherigen
Betrages ausgeweitet werden. Der für die Verhinderungspflege in Anspruch genommene Erhöhungsbetrag wird auf den Leistungsbetrag für eine Kurzzeitpflege angerechnet.

Bei einer Ersatzpflege durch nahe Angehörige wird die Verhinderungspflege auch ab 1. Januar 2015 auf bis zu 6 Wochen im Kalenderjahr ausgedehnt. Die Aufwendungen sind grundsätzlich auf den 1,5fachen
Betrag des Pflegegeldes der festgestellten Pflegestufe beschränkt.

_________________
Herzliche Grüße Elke

Gerd (07/56) Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

Elke (10/44) "wer über seine Kräfte hinaus pflgegt wird selbst zum Pflegefall" .... ich habe Krebs, vermutlich zu spät auf mich selbst geachtet.~~~~~~~~

Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
Gebe ich Tipps, dann muss denen keiner Folge leisten wenn er sie nicht für richtig hält oder andere Ansichten hat.
Meine Beiträge sind als Anregung gedacht, haben aber keinen Anspruch auf Rechtsgültigkeit
.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gibt es Veränderungen bei der Verhinderungspflege?
#10Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Mär 2015, 21:32 
Zitat:
Bei einer Ersatzpflege durch nahe Angehörige wird die Verhinderungspflege auch ab 1. Januar 2015 auf bis zu 6 Wochen im Kalenderjahr ausgedehnt. Die Aufwendungen sind grundsätzlich auf den 1,5fachen Betrag des Pflegegeldes der festgestellten Pflegestufe beschränkt.


Was soll das genau bedeuten (1,5fachen Betrag des Pflegegeldes)?
Zum Beispiel Pflegestufe 1? Was bekommt in diesem Fall nahe Angehörige?


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 Betreff des Beitrags: Re: Gibt es Veränderungen bei der Verhinderungspflege?
#11Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Mär 2015, 08:32 
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Guten Morgen Gast!
Herzlich willkommen im Treffpunkt für pflegende Angehörige.
Wir sind ein Laienforum, eine interaktive Selbsthilfegruppe und versuchen, uns gegenseitig
zu unterstützen, uns Mut zu machen und Trost zu spenden und unsere Erfahrungen miteinander austauschen.

Wird die Ersatzpflege durch einen nahen Angehörigen nicht erwerbsmäßig durchgeführt,

dürfen die Aufwendungen der Pflegekasse den 1,5fachen Betrag des Pflegegeldes der festgestellten Pflegestufe nicht überschreiten. Wenn in diesem Fall notwendige Aufwendungen der Pflegeperson (zum Beispiel Fahrkosten oder Verdienstausfall) nachgewiesen werden, kann die Leistung auf bis zu insgesamt 1.612 Euro aufgestockt werden. Insgesamt dürfen die Aufwendungen der Pflegekasse den Betrag von 1.612 Euro nicht übersteigen.

Das Pflegegeld bei Pflegestufe I beträgt 244 Euro.

Menschen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz – das sind vor allem an Demenz erkrankte Menschen – erhalten in der sogenannten Pflegestufe 0 Pflegegeld oder Pflegesachleistungen. Das Pflegegeld beträgt 123 Euro im Monat. In den Pflegestufen I und II wird für diese Mensch der bisherige Betrag des Pflegegeldes aufgestockt. Hier liegt er bei monatlich 316 Euro in Pflegestufe I und bei 545 Euro in Pflegestufe II.

Während der Verhinderungs- und Kurzzeitpflege
wird bis zu vier Wochen je Kalenderjahr die Hälfte des bisher bezogenen Pflegegeldes weitergezahlt.

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