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 Betreff des Beitrags: bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Mai 2010, 07:36 
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Im Bundestag notiert:

Vereinbarkeit von Familie und Beruf während der Pflege kranker und älterer Familienmitglieder
Familie/Kleine Anfrage

Berlin: Für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf während der Pflege kranker und älterer Familienmitglieder interessiert sich die SPD-Fraktion in einer Kleinen Anfrage
(http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701449.pdf ).

Sie möchte von der Bundesregierung unter anderem wissen, welches Gesamtkonzept diese verfolgt, um das Thema umfassend aufzugreifen. Außerdem fragen die Abgeordneten danach, inwieweit die Bundesregierung die Beibehaltung, Weiterentwicklung oder Abschaffung des in der 16. Legislaturperiode eingeführten Pflegezeitgesetzes plant.

Quelle: Pressemitteilung vom 30.04.2010
Deutscher Bundestag

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Herzliche Grüße Elke

Gerd (07/56) Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

Elke (10/44) "wer über seine Kräfte hinaus pflgegt wird selbst zum Pflegefall" .... ich habe Krebs, vermutlich zu spät auf mich selbst geachtet.~~~~~~~~

Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
Gebe ich Tipps, dann muss denen keiner Folge leisten wenn er sie nicht für richtig hält oder andere Ansichten hat.
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 Betreff des Beitrags: Neues Pflegezeitgesetz
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Jun 2010, 10:07 
Hallo,
was haltet Ihr denn zu dem Vorschlag von Frau Schröder zum neuen Pflegezeitengesetz? Ähnlich wie in der Elterzeit kann man für die Pflege 1 Jahr im Beruf aussetzen. Das Gehalt wird zu 75% weiter gezahlt und muss in der Nachpflegezeit nachgearbeitet werden durch weitere Bezahlung von nur 75%.


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 Betreff des Beitrags: Zweijährige Familienpflegezeit gefordert
#3Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Jun 2010, 10:41 
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Netter Versuch, m. E. stimmt an Frau Schröders Vorschlag so gut wie nichts.

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 Betreff des Beitrags:
#4Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Jul 2010, 16:43 
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Schröder will ihr Modell noch in diesem Jahr durchsetzen

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder will Angehörige von Pflegebedürftigen besser unterstützen - und ihr Modell noch in diesem Jahr durchsetzen. In der sogenannten Familienpflegezeit sollen Arbeitnehmer ihre Angehörigen bei halber Arbeitszeit pflegen können und dabei drei Viertel ihres Gehalts beziehen.

mehr ....
www.stern.de

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 Betreff des Beitrags: Kabinett billigt schlechten Gesetzentwurf
#6Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Mär 2011, 07:36 
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Kabinett billigt Familienpflegezeit
Berlin - Fuer Arbeitnehmer soll es leichter werden, die Pflege von Angehoerigen mit dem Beruf unter einen Hut zu bringen.
AERZTEBLATT.DE 23.03.11
http://www.Aerzteblatt.de//v4/news/news.asp?id=45198



Familienpflegezeit: Kabinett billigt schlechten Gesetzentwurf

Das Bundeskabinett hat gestern den Gesetzentwurf von Familienministerin Kristina Schröder für eine „Familienpflegezeit“ gebilligt. Danach erhalten Arbeitnehmerinnen und –nehmer jedoch keinen Rechtsanspruch auf die Familienpflegezeit. Dazu erklärt Elisabeth Scharfenberg, Sprecherin für Pflege- und Altenpolitik:

Das Bundeskabinett hat die Chance verpasst, den schlechten Gesetzentwurf der Familienministerin auf Wiedervorlage zu legen. Die Kabinettsmitglieder hätten ihrer Kollegin Frau Schröder raten müssen, ihren Entwurf nochmals sehr gründlich zu überarbeiten.

Dieses Gesetz hilft den meisten erwerbstätigen pflegenden Angehörigen überhaupt nichts. Das Konzept für die Familienpflegezeit ist an sich schon nicht gut. Ein schlechter Witz aber ist es, dass die Beschäftigten nicht einmal einen Rechtsanspruch auf dieses Angebot erhalten. Damit läuft das Gesetz völlig ins Leere.

Nebenbei schanzt Frau Schröder der privaten Versicherungsindustrie noch ein nettes Zusatzgeschäft zu. Beschäftigte, die die Familienpflegezeit in Anspruch nehmen können und wollen, müssen eine eigens dafür konzipierte Versicherung abschließen. Die Versicherungsprämien müssen sie selbst zahlen. Wie hoch die Prämien maximal sein dürfen und wie sie überhaupt berechnet werden, wird in dem Gesetz nicht geregelt. Ebenso wenig soll überprüft werden, ob die Versicherungsverträge wirtschaftlich tragfähig und die Vertragsbedingungen zivilrechtlich wirksam sind. Das ist völlig inakzeptabel.

Somit wird das gesamte Risiko auf die Betroffenen abgeladen. Man kann daher allen Beschäftigen nur raten, sich sehr gut zu überlegen, ob sie die Familienpflegezeit wirklich in Anspruch nehmen wollen. In den meisten Fällen dürfte das aber Makulatur sein. Da die Einführung der Familienpflegezeit für die Unternehmen freiwillig bleibt, werden die allermeisten sie sowieso nicht anbieten.

Quelle: Pressemitteilung vom 24.03.2011
Elisabeth Scharfenberg, MdB
Bündnis 90/DIE GRÜNEN


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 Betreff des Beitrags: Re: bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie
#7Ungelesener BeitragVerfasst: 30. Okt 2012, 16:28 
Hier gibt es auch einen sehr interessanten Fachartikel zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf - Wie familienpflegefreundlich ist Deutschland? http://www.pflegemarkt.com/de/fachartikel/eldercare/


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