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 Betreff des Beitrags: Schulung in der eigenen Häuslichkeit
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Apr 2010, 19:35 
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Registriert: 06.2008
Beiträge: 29093
Wohnort: Berlin
Geschlecht: weiblich
Auch nach Inkraftreten des Pflegeversicherungsgesetzes tragen immer noch die Angehörigen die Hauptlast bei der Versorgung und Pflege. Viele Pflegepersonen fühlen sich alleingelassen und isoliert und geraten dabei in einen Zustand der körperlichen und seelischen Erschöpfung.

Oftmals können einfache pflegerische Fähigkeiten und Fertigkeiten dazu beitragen, diese Belastungssituation zu verringern. Um die Qualität der häuslichen Pflege zu optimieren und analog dem Grundsatz "ambulant" vor "stationär" einen Verbleib in der eigenen Häuslichkeit möglichst lange zu sichern, bietet ambulante Pflegedienste Schulungen zu Hause an.


Der Nutzen

• Verbesserung der Pflegequalität durch Einbeziehung der Fähigkeiten des Pflegebedürftigen und der Pflegeperson
• Reduzierung der Pflegebelastung durch Erlernen von professionellem Arbeiten
• Erlernen eines effektiven Einsatzes von Pflegehilfsmitteln
• Einbeziehung der Angehörigen in den Pflegeprozess
• Gemeinsames Erarbeiten von Zielen für den Pflegebedürftigen
• Berührungsängste mit dem Pflegedienst werden reduziert
• Pflegebedürftige können länger zuhause betreut werden

Praktische Umsetzung

Für die Beratung in der eigenen Häuslichkeit steht Ihnen eine speziell ausgebildete examinierte Fachkraft für zwei Stunden zur Verfügung. Schwerpunkt dieser Beratung ist die Wissensvermittlung für die spezielle Pflegesituation vor Ort und die praktische Anleitung in pflegerische Situationen sowie der richtige Umgang mit den zur Verfügung stehenden Hilfsmitteln.


Und die Kosten?

Gemaß § 45 SGB XI Abs. 1 übernimmt Ihre Pflegekasse die Schulung in der eigenen Häuslichkeit (insgesamt 2 Stunden). Es entstehen Ihnen also keinerlei Kosten. In Einzelfällen ist auch auf Antrag eine Nachschulung möglich.


Voraussetzungen:

• Es muss eine Pflegestufe oder nachgewiesene Demenz vorliegen
• Vorherige Kontaktaufnahme mit Ihrer Pflegekasse
• Genehmigung der Beratung durch die Pflegekasse abwarten
• Terminvereinbarung mit dem ambulanten Pflegedienst

_________________
Herzliche Grüße Elke
Elke (10/44) und Gerd (07/56)
Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, hirnorganisches Psychosyndrom , Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

~~~~~~~~

Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
Gebe ich Tipps, dann muss denen keiner Folge leisten wenn er sie nicht für richtig hält oder andere Ansichten hat.
Meine Beiträge sind als Anregung gedacht, haben aber keinen Anspruch auf Rechtsgültigkeit
.


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