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 Betreff des Beitrags: Re: kombinierter Effekt kleiner Schlaganfall und "Demenzschub"
#37Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Nov 2016, 19:26 
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Ein Punkt der hier noch nicht behandelt wurde, weil wir zu weit abgedriftet sind : was ist wenn sich tatsächlich eine Fehldiagnose bewahrheiten würde ; ist dies bei einer mittleren Demenz dann überhaupt noch von Relevanz ?

Ich habe ehrlich gesagt den Eindruck, dass bei Pflegestufe 2 die medikamentöse Behandlung primär die "innere Unruhe" bekämpfen soll, was offenkundig auch funktioniert. Die meisten Demenzkranke der Pflegestufe 2 sitzen im Heim als wären sie deutlich sediert worden.

Bisher habe ich nur mitgelesen und mich zunehmend gewundert. Aber, lieber Kreutzberg. jetzt wird es doch wirklich affig!
Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: kombinierter Effekt kleiner Schlaganfall und "Demenzschub"
#38Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Nov 2016, 20:46 
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Kreutzberg hat geschrieben:
Ein Punkt der hier noch nicht behandelt wurde, weil wir zu weit abgedriftet sind : was ist wenn sich tatsächlich eine Fehldiagnose bewahrheiten würde ; ist dies bei einer mittleren Demenz dann überhaupt noch von Relevanz ?


ähmm.. just a moment

"wir" sidn abgedriftet.. wovon
"du" bist nicht in der Lage auf irgendeine Frage zu reagieren!
du wirfst etwas in den Raum.. und das wars dann..
du schreibst Pn.. bekommst eien Antwort, die aber auch schon im betreffenden Beitrag zu finden war...
und?? keine Reaktion

nun tauchst du wieder auf, haust was raus wo du absolut keine Ahnung von hast

Kreutzberg hat geschrieben:
Nach meinem Eindruck soll in der Pflegestufe 2 mit der Medikation primär die "innere Unruhe" bekämpft werden, was offenkundig auch funktioniert. Die meisten Demenzkranke der Pflegestufe 2 sitzen nämlich im Heim als wären sie deutlich sediert worden.


schmückst es blumig aus.. und weißt ja eigentlich sowieso besser,
dass die Ärzte nihct die richtige Diagnose stellen..

ich für mein Teil, halte jeden weiteren Beitrag für verschwendete Energie..

ind diesem Sinne
:servus:

_________________
in diesem Sinne

Susanne

Neben meiner Tätigkeit als Pflegedienstleitung in einem Pflegeheim war ich
der "Kümmerer" von Mac PS2 bds. Beinamputiert und und und...
den ich 2007 über dieses Forum kennengelernt habe. Mac ist am 14.1.2016 auf seine letzte Reise gegangen


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 Betreff des Beitrags: Re: kombinierter Effekt kleiner Schlaganfall und "Demenzschub"
#39Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Nov 2016, 21:22 
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Kreutzberg hat geschrieben:
Ein Punkt der hier noch nicht behandelt wurde, weil wir zu weit abgedriftet sind : was ist wenn sich tatsächlich eine Fehldiagnose bewahrheiten würde ; ist dies bei einer mittleren Demenz dann überhaupt noch von Relevanz ?

ähmm.. just a moment

"wir" sidn abgedriftet.. wovon
"du" bist nicht in der Lage auf irgendeine Frage zu reagieren!
du wirfst etwas in den Raum.. und das wars dann..
...
ich für mein Teil, halte jeden weiteren Beitrag für verschwendete Energie..


Ich kann Susanne sehr gut verstehen - mir geht's nicht viel anders.

Trotzdem antworte ich dir noch einmal, denn es kann ja immerhin sein, dass du an einer Art Autismus leidest (nicht ironisch gemeint, sondern als ernsthafte Frage an dich) und wirklich nicht verstehst, dass deine Art zu schreiben nichts mit einem Dialog zu tun hat.

Wenn eine Person von heute auf morgen in Pflegestufe 2 hineinrutscht muss von der Logik her ein Krankheitsschub statt gefunden haben.

Wenn jemand Pflegestufe eins überspringt und gleich mit zwei anfängt, dann kann es auch sein, dass eine Pflegestufe (zu) spät beantragt wurde. Auch meine Tochter hat - bei einem chronischen Krankheitsverlauf - gleich mit Pflegestufe zwei angefangen.

Nach meinem Eindruck soll in der Pflegestufe 2 mit der Medikation primär die "innere Unruhe" bekämpft werden, was offenkundig auch funktioniert. Die meisten Demenzkranke der Pflegestufe 2 sitzen nämlich im Heim als wären sie deutlich sediert worden.


Wie willst du das beurteilen, wenn du nach eigener Aussage höchstens einmal die Woche bei deiner Mutter bist? Ich finde es ziemlich anmaßend, nach kurzem Augenschein - quasi im Vorübergehen - einer Heimleitung medikamentöse Ruhigstellung der Bewohner zu unterstellen. Und mit einer bestimmten Pflegestufe hat das schon mal gar nichts zu tun.

Ein Punkt der hier noch nicht behandelt wurde, weil wir zu weit abgedriftet sind : was ist wenn sich tatsächlich eine Fehldiagnose bewahrheiten würde ; ist dies bei einer mittleren Demenz dann überhaupt noch von Relevanz ?


Du bist allerhöchstens abgedriftet. Noch mal: für medizinische Gutachten sind wir hier nicht zuständig.

Und ebenfalls nochmal: Wir können höchstens aus unserer Erfahrung Rat geben, wenn du dich endlich mal mit dem Befinden deiner Mutter und nicht nur mit den Buchstaben ihrer Diagnose auseinandersetzen willst.

Deine Mutter braucht keine Logik, sie bräuchte einen Menschen - ihren Sohn.

_________________
Ich (08/50) kümmerte mich um meine Tochter (01/72, verstorben 05/14, MS, Pflegestufe 3), die mit 24 Stunden-Assistenz finanziert durch ein persönlichen Budget nach dem Arbeitgebermodell in ihrer eigenen Wohnung lebte.


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 Betreff des Beitrags: Re: kombinierter Effekt kleiner Schlaganfall und "Demenzschub"
#40Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Nov 2016, 21:30 
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Außerdem was heißt eigentlich mehr preisgeben. Es ist ausgesprochen unkorrekt so abstrakt zu kritisieren.
Der Ball liegt eigentlich nicht bei mir. Was wer sich nicht versteht kann man so gar nicht erkennen. So macht
das Gespräch keinen Sinn.

Du hast recht, ein Gespräch mit Dir hat keinen Sinn......
Meldest zwischendurch, wirfst wieder unsinnige Brocken in den Raum, gehst auf keine Fragen ein und verschwindest wieder.
Scheinbar glaubst Du, das nicht die Ärzte, sondern Du der Fachmann bei Demenz bist. Allerdings wüsstest Du dann auch, das es sehr unterschiedliche Arten von Demenz gibt.
Bisher habe ich nur mitgelesen und mich zunehmend gewundert. Aber, lieber Kreutzberg. jetzt wird es doch wirklich affig!

Womit Klaus recht hat.....
ich für mein Teil, halte jeden weiteren Beitrag für verschwendete Energie..

Da schließe ich mich an, wir brauchen unsere Energie für die Menschen, die wirklich Hilfe und Unterstützung brauchen.
:servus:

_________________
pflegte meinen Mann Axel, 57 J., Krebs, Pflegestufe II, verstorben am 22.7.2009,
selber Brustkrebs im "grünen" Bereich, 50% Schwerbehinderung wegen Bandscheibenvorfall.


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 Betreff des Beitrags: Re: kombinierter Effekt kleiner Schlaganfall und "Demenzschub"
#41Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Nov 2016, 21:50 
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schade, dass sich die Menschen auch hier nicht verständigen können, da das gemeinsame Leiden doch eher verbinden sollte

_________________
Liebe Grüße,
Amarella


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 Betreff des Beitrags: Re: kombinierter Effekt kleiner Schlaganfall und "Demenzschub"
#42Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Mär 2017, 02:24 
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Hallo,
vielleicht ist es vermessen, mich hier so schnell einzumischen, da ich mich selbst erst vor kuzem hier angemeldet habe, um Hilfe oder Unterstützung zu bekommen. Aber mit Demenz habe ich bei meinem Schwiegervater einige Erfahrungen gemacht und ich möchte die Meinung von Edda unterstützen. Bei Demenz fallen diverse Fähigkeiten einfach weg, oft auch von heute auf morgen, da hilft auch keine Überzeugungsarbeit mehr. Im Gegenteil, es ruft vielfach nur Frust und manchmal auch Aggression hervor, wenn man die Betroffenen mit den Defiziten konfrontiert bzw. von ihnen verlangt, sich anzustrengen, damit etwas nicht mehr passiert. Der Demente kann nichts, aber auch gar nichts für die Ausfälle seines Gehirns und am allerwenigstens kann er es bewusst trainieren, denn ihm fehlt ja schon das Bewusstsein für diese Ausfälle.

Dass es alters- und krankheitsbedingt "Schübe" gibt, ist völlig normal. Deshalb kommen manchmal Patienten von 0 auf 2 oder 3 in die Pflegestufe. Aber grundsätzlich bei Demenz ist, was weg ist, ist weg und da hilft ein Training nur in Einzelfällen, denn die Demenz ist grundsätzlich ein degenerativer Prozess des Gehirns, der irreparabel ist und auch nur sehr selten hinausgezögert werden kann.

Viele Grüsse, Oona


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 Betreff des Beitrags: Re: kombinierter Effekt kleiner Schlaganfall und "Demenzschub"
#43Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Apr 2017, 11:01 
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Ich kann das deshalb auch sagen weil ich den anfänglichen Schub auch intensiv wahrgenommen habe und man kann doch nicht sagen, dass dies ein ganz normaler Verlauf ist. Es ist natürlich auch die Frage ob das therapeutisch noch wichtig ist. Ein Schlaganfall steckt ein 80er Jähriger sicherlich nicht einfach weg. Es wäre schön wenn da noch Regenerationspotential vorhanden wäre.

Man sollte nicht einfach meinen nur wer häufig einen besucht hat den klareren Durchblick. Dann kann man auch sagen wer viel liest muss ja auch wesentlich Intelligenter sein. Das ist keine gute Diskussionsgrundlage und missfällt mir ehrlich gesagt nicht zu unrecht.

übrigens war ich gerade in der Anfangsphase mehr als einmal wöchentlich vor Ort. Daher ist das kein gutes Beurteilungskriterium ob jemand eine richtige Wahrnehmung hat oder nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: kombinierter Effekt kleiner Schlaganfall und "Demenzschub"
#44Ungelesener BeitragVerfasst: 12. Apr 2017, 00:09 
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Hallo Kreuzberg,

was bitte ist in altersbedingten Krankheitsverläufen "normal"? Hast du das Gefühl, dass alles nach Schema F oder Lehrbuch ablaufen muss oder suchst du einen Schuldigen für die vergrösserte Demenz deiner Mutter? Jede Ortsveränderung, z. Einweisung ins Krankenhaus, kann einen massiven Demenzschub verursachen, jeder Wechsel einer langjährigen und vertrauten Betreuungsperson ebenso. Veränderte Gewohnheiten, z.B. die Anpassung an andere Tagesabläufe z.B. mit dem Waschen, Essen etc. kann ebenfalls einen Schub hervorrufen. Alte Menschen können durch kleinste veränderungen in ihren Gewohnheiten derart irritiert werden, dass sie sich von heute auf morgen nicht mehr alleine zurechtfinden können und nicht zu vergessen ist bei all dem, dass niemand, auch kein Arzt, den Verlauf einer Demenz vorhersagen kann.
Für mich persönlich ist ausschlaggebend, dass ich die fortschreitende und immer grösser werdende Behinderung meiner Eltern möglichst so annehme, wie sie kommt und möglichst schnell mit entsprechenden Hilfeänderungen darauf reagiere.
Mein Vater kam Sylvester nach einer relativ harmlosen kontrolle im Krankenhaus mit einem Noro-Virus zurück, der ihn so dermassen geschwächt hat, dass er das nicht mehr aufholen kann. Aber auch wenn ich wütend darüber bin, ich kann das Krankenhaus weder anklagen noch verantwortlich dafür machen. Ein Restrisiko bleibt auch dort und ebenso ist es mit Demenzkranken, die kurzzeitig ins Krankenhaus umsiedeln müssen. Meist ist hier die Frage, was ist das kleinere Übel? Das gesundheitliche Risiko, wegen dem sie eingewiesen wurden oder eben das Risiko, dass die bestehende Demenz wieder einen neuen Schub erhält?

>Ein Schlaganfall steckt ein 80er Jähriger sicherlich nicht einfach weg. Es wäre schön wenn da noch Regenerationspotential vorhanden wäre.

Und wenn dem nicht so ist? Weder eine Demenz noch ein Schlaganfall verläuft lehrbuchmässig! Mein Vater hatte nun einen 2. Schlaganfall, Regenerationspotential ist da nicht mehr viel vorhanden, zumal die Ärzte nun auch mit Untersuchungen und Behandlungen im Alter von 95 sehr vorsichtig sind und auch abwägen, was ist gesundheitsmässig noch zumutbar und was nicht. Ich muss das annehmen, so wie es ist, auch wenn es manchmal sehr schwer fällt!

Du solltest auch nicht vergessen, dass eine versuchte Regeneration viel Kraft, einen stabilen Kreislauf und allgemein guten Gesundheitszustand und vor allem noch genug gesunde kognitive Fähigkeiten erfordern! Wenn nur eines dieser Elemente fehlt, macht eine versuchte Regeneration keinen Sinn mehr, sondern verunsichert und belastet den Kranken mehr, als dass es hilft!

Vielleicht hilft dir das ein bisschen, dich damit abzufinden, dass es auf Dauer keine wirkliche Hilfe für deine Mutter gibt?

Und bevor du mir entgegnest, dass deine Mutter "erst" 80" ist, auch das ist schon ein sehr respektables Alter, indem für Ärzte nicht mehr alles machbar ist.
Der Mensch kann nun mal nicht ewig leben, vielleicht ist es manchmal besser, sich darauf vorzubereiten, dass jedes Leben einmal ein Ende hat, das eine früher, das andere später.

Viele Grüsse, Oona


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 Betreff des Beitrags: Nahrungsverweigerung + drohende Zwangseingriffe ...
#45Ungelesener BeitragVerfasst: 12. Jan 2018, 13:12 
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Guten Tag,

... meine demenzkranke Mutter isst nur unregelmäßig seit Ihrer Einlieferung im Krankenhaus (anläßlich einer Lungenentzündung). Die Folge einer Gewichtsabnahme von immerhin 20 Kilogramm. Zwar liegt hier noch kein Untergewicht vor, aber das Problem könnte sich ja schleichend verschärfen.

Ich denke hier ist Geschick gefragt : aber wie überzeugt man einen Demenzkranken mit Pflegegrad 4, dass er entsprechend vernünftig sich ernähren muss um "gesund" zu bleiben ?!

Das Ziel Astronautenkost oder Sonden-Legung zu vermeiden ist durchaus da in meiner Family, aber das erweist sich als sehr schwierig. Mein Vater vertritt die These dass hier eine gewisse Lebensmüdigkeit möglicherweise vorliegt. Als Erklärung wäre das für mich hierzu zumindest durchaus plausibel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nahrungsverweigerung + drohende Zwangseingriffe ...
#46Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Jan 2018, 19:05 
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Da das Wohlbefinden wohl hier von ausschlaggebender Bedeutung ist
könnte, dieses Verhalten mit der schweren Erkrankung und die unvertraute
Umgebung des Krankenhauses zusammen hängen.

Da sie nun im Heim wieder anfängt selbständig zu essen, wäre das für mich
die einzig-plausible Erklärung.

Schade, dass die Resonanz auf diesen Beitrag bisher so schlecht war !!!


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 Betreff des Beitrags: Re: kombinierter Effekt kleiner Schlaganfall und "Demenzschub"
#47Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Jan 2018, 21:28 
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Kreutzberg 12.01.2018 hat geschrieben:
Guten Tag,

... meine demenzkranke Mutter isst nur unregelmäßig seit Ihrer Einlieferung im Krankenhaus (anläßlich einer Lungenentzündung). Die Folge einer Gewichtsabnahme von immerhin 20 Kilogramm. Zwar liegt hier noch kein Untergewicht vor, aber das Problem könnte sich ja schleichend verschärfen.

Ich denke hier ist Geschick gefragt : aber wie überzeugt man einen Demenzkranken mit Pflegegrad 4, dass er entsprechend vernünftig sich ernähren muss um "gesund" zu bleiben ?!

Das Ziel Astronautenkost oder Sonden-Legung zu vermeiden ist durchaus da in meiner Family, aber das erweist sich als sehr schwierig. Mein Vater vertritt die These dass hier eine gewisse Lebensmüdigkeit möglicherweise vorliegt. Als Erklärung wäre das für mich hierzu zumindest durchaus plausibel.


Kreutzberg 19.01.2018 hat geschrieben:
Da das Wohlbefinden wohl hier von ausschlaggebender Bedeutung ist
könnte, dieses Verhalten mit der schweren Erkrankung und die unvertraute
Umgebung des Krankenhauses zusammen hängen.

Da sie nun im Heim wieder anfängt selbständig zu essen, wäre das für mich
die einzig-plausible Erklärung.

Schade, dass die Resonanz auf diesen Beitrag bisher so schlecht war !!!


Hallo Kreutzberg,

ich habe deine Beiträge mal aus dem öffentlichen Bereich in deinen eigenen internen Bereich kopiert.

Auch du bist als Mitglied wichtig, deshalb möchte ich dich auch nicht ohne Antwort lassen. :girlverbeug:

Allerdings hatten wir ja in der Vergangenheit einige Probleme, eine ähnliche "Wellenlänge" zur Verständigung zu finden. Und so ist mir auch jetzt nicht wirklich klar, worin dein Antwortwunsch besteht. Eigentlich hast du deine Beobachtungen und Feststellungen beschrieben. Du kennst deine Mutter und ihre gesamte Situation ja sehr viel besser als jeder es hier könnte. Ich kann dir für den speziellen Fall deiner Mutter also weder zustimmen noch widersprechen - höchstens allgemeine Gedanken beisteuern, wenn du Zweifel formulieren würdest.

Ich entnehme deiner Beschreibung, dass ihr euch als Familie offensichtlich darauf geeinigt habt, deine Mutter weiter in einer Einrichtung versorgen zu lassen. Es freut mich, wenn ihr gemeinsam einen Weg finden konntet. Es ist nicht einfach, einen Angehörigen durch Demenz langsam "entschwinden" zu sehen. Trotzdem wird deine Mutter eure Begleitung sicher spüren.

Grüße

Maria

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 Betreff des Beitrags: Re: kombinierter Effekt kleiner Schlaganfall und "Demenzschub"
#48Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Jan 2018, 21:40 
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Hallo, Herr Kreutzberg!

Diese Mail erhielt heute von Ihnen


Zitat:
Mein unten bestätigtes Thema erhielt bisher keine Rückantwort.
Für mich ist es bei dieser Sachlage natürlich schwer zu verstehen weshalb dies so ist.
> ich bitte um ein aufklärendes Wort.

Gruss (Kreutzberg)


Wir sind ein Laienforum, überwiegend Langzeitpflegende und finden nicht immer die Zeit, jedem Mitglied sofort eine Antwort zu schreiben.

_________________
Wir wollen uns alle respektieren, einander zuhören, uns gegenseitig unterstützen, motivieren – eine Gemeinschaft sein.

Herzliche Grüße
Elke


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