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 Betreff des Beitrags: stationäre Pflege - wie kann sie finanziert werden?
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 22. Apr 2010, 05:55 
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Pflegeheim-Kosten

Zur Aufnahme in ein Pflegeheim muss ein schriftlicher Antrag gestellt werden, dem Personaldokumente des Pflegebedürftigen und Unterlagen über die Pflegebedürftigkeit (zum Beispiel ärztliche Atteste) und über seine finanziellen Verhältnisse beigelegt werden sollten. Empfehlenswert ist, sich über alle notwendigen Schritte rechtzeitig bei der jeweiligen Heimverwaltung zu erkundigen. Die Höhe der Heimkosten ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. Sie hängt zum Beispiel auch davon ab, ob es sich um eine öffentliche oder privat geführte Einrichtung handelt. In vielen Heimen setzen sich die Gebühren aus einem Grundbetrag und einem Betrag, der dem Umfang der Pflegebedürftigkeit entspricht, zusammen.

Neben dem Pflegegeld wird das gesamte Einkommen, Pension oder Rente sowie Vermögenswerte zur Deckung der Heimkosten herangezogen. Wenn Einkommen und Vermögen des Pflegebedürftigen nicht ausreichen, kommt meist die Sozialhilfe für den Restbetrag auf. An manchen Orten werden die noch offenen Heimkosten jedoch nicht von der Sozialhilfe getragen, sondern von nahen Verwandten eingefordert.

Eine Heimpflege wird in der Regel bewilligt, wenn

*
der Pflegebedürftige alleinstehend und auch mit ambulanter Unterstützung nicht mehr in der Lage ist, sich selbst zu versorgen

*
das häusliche Umfeld Hinweise auf Verwahrlosung oder Selbst- und Fremdgefährdung gibt

*
eine häusliche Pflege nicht möglich ist, weil die Wohnung des Pflegebedürftigen nicht geeignet ist

*
eine häusliche Pflege von der betreuenden Pflegeperson nicht mehr weitergeführt werden kann.

Quelle http://www.apotheken-umschau.de/Pflege/ ... 13732.html

_________________
Herzliche Grüße Elke

Gerd (07/56) Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

Elke (10/44) "wer über seine Kräfte hinaus pflgegt wird selbst zum Pflegefall" .... ich habe Krebs, vermutlich zu spät auf mich selbst geachtet.~~~~~~~~

Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
Gebe ich Tipps, dann muss denen keiner Folge leisten wenn er sie nicht für richtig hält oder andere Ansichten hat.
Meine Beiträge sind als Anregung gedacht, haben aber keinen Anspruch auf Rechtsgültigkeit
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 Betreff des Beitrags:
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 22. Apr 2010, 06:00 
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Die Pflegekasse

übernimmt für die pflegebedingten Aufwendungen, die Aufwendungen der sozialen Betreuung sowie für die Aufwendungen für Leistungen der medizinischen Behandlungspflege

· in der Pflegestufe I von 1.023 €,
· in der Pflegestufe II von 1.279 €,
· in der Pflegestufe III von 1.510 € und (1.550 € ab Januar 2012) und
· in Härtefällen der Pflegestufe III von 1.825 € (1.918€ ab Januar 2012).

Insgesamt sind es jedoch höchstens 75 Prozent des vereinbarten Heimentgeltes.

_________________
Herzliche Grüße Elke

Gerd (07/56) Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

Elke (10/44) "wer über seine Kräfte hinaus pflgegt wird selbst zum Pflegefall" .... ich habe Krebs, vermutlich zu spät auf mich selbst geachtet.~~~~~~~~

Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
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