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 Betreff des Beitrags: stationäre Pflege - was ist das?
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 21. Apr 2010, 22:16 
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Unter stationärer Pflege versteht man die Aufnahme in ein Altersheim, wenn Hilfe- und Unterstützungsangebote für die Versorgung zu Hause nicht (mehr) ausreichen.

Die Pflegekasse kann die Notwendigkeit der vollstationären Pflege vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) prüfen lassen. Bei Pflegebedürftigen mit der Pflegestufe III ist die Überprüfung nicht erforderlich, da hier die Notwendigkeit der vollstationären Pflege vorausgesetzt wird. Entsprechend der Pflegestufe zahlt die Pflegekasse einen pauschalen Sachleistungsbetrag an das Pflegeheim (Pflegesatz). Die Sachleistung ist nur für den Pflegeaufwand, die medizinische Behandlungspflege und die soziale Betreuung im Heim bestimmt.

Grundsätzlich können Pflegebedürftige frei entscheiden, ob ihre Pflege zu Hause oder in einer stationären Pflegeeinrichtung sichergestellt werden soll. Wer sich allerdings für die stationäre Pflege entscheidet, obwohl dies nicht erforderlich ist, kann nur die Leistungen der Pflegeversicherung beanspruchen, die ihm auch bei häuslicher Pflege zuständen.

Quelle http://www.bmg.bund.de/SharedDocs/Stand ... flege.html

_________________
Herzliche Grüße Elke

Gerd (07/56) Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

Elke (10/44) "wer über seine Kräfte hinaus pflgegt wird selbst zum Pflegefall" .... ich habe Krebs, vermutlich zu spät auf mich selbst geachtet.~~~~~~~~

Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
Gebe ich Tipps, dann muss denen keiner Folge leisten wenn er sie nicht für richtig hält oder andere Ansichten hat.
Meine Beiträge sind als Anregung gedacht, haben aber keinen Anspruch auf Rechtsgültigkeit
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 Betreff des Beitrags:
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 22. Apr 2010, 05:49 
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Gute Gründe für das Pflegeheim

Für allein lebende pflegebedürftige Menschen kann es zu schwierig und zu einsam, aber auch zu gefährlich werden, weiter in ihrem vertrauten Zuhause zu leben - auch wenn sie ambulante Unterstützung bekommen. Die Versorgung rund um die Uhr im Heim kann von täglichen Sorgen befreien, denn pflegerische und medizinische Betreuung sind ständig verfügbar. Der Umzug in ein gutes Pflegeheim kann aus einer isolierten Situation heraus helfen.

Gegen Alten- und Pflegeheime bestehen viele Vorurteile. Viele Menschen fürchten sich darum davor, einmal ins Heim ziehen zu müssen. Doch in vielen Heimen gute, engagierte Arbeit geleistet. Entgegen aller Vorurteile bieten gute Heime viele Chancen, den Lebensabend in Würde zu verbringen und manchmal sogar ein Stückchen Lebensqualität wiederzugewinnen.

Es ist nicht immer so, dass Pflegebedürftige in ihrer Familie besser aufgehoben sind als im Heim. Wenn vom Elend in den Pflegeheimen die Rede ist, wird das Elend in den Familien, die die Pflege nicht bewältigen können, allzu leicht vergessen - und auch das Elend alleinstehender pflegebedürftiger Menschen, die immer hilfloser werden und oftmals schließlich vereinsamen und verwahrlosen.

Ob sich die Angst vieler Pflegebedürftiger, ins Heim "abgeschoben" zu werden, als berechtigt erweist, liegt nicht zuletzt an den Angehörigen. Niemand hindert sie daran, ihre pflegebedürftigen Nächsten im Pflegeheim so oft wie möglich zu besuchen und weiterhin für sie da zu sein und sie persönlich zu betreuen.

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Herzliche Grüße Elke

Gerd (07/56) Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

Elke (10/44) "wer über seine Kräfte hinaus pflgegt wird selbst zum Pflegefall" .... ich habe Krebs, vermutlich zu spät auf mich selbst geachtet.~~~~~~~~

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