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 Betreff des Beitrags: Hilfsmittel im Heim: Wer was zahlt
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Jan 2011, 15:33 
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Hilfsmittel im Heim: Wer was zahlt

Allgemein übliche Hilfsmittel, wie Schiebe-, Dusch- und Toilettenrollstühle oder Matratzenauflagen zur Verhinderung von Dekubiti (Druckgeschwüren), aber auch Pflegehilfsmittel, wie Bettschutzauflagen und Einmalhandschuhe, muss das Pflegeheim stellen. Die Kosten hierfür sind im Pflegesatz, also im Heimentgelt, berücksichtigt. Für die Bewohner fallen dafür keine zusätzlichen Kosten an.

Die Krankenkasse trägt die Kosten nur, wenn das Hilfsmittel
* einer medizinischen Behandlung dient,
* eine Krankheit verhindert (zum Beispiel durch eine Spezial-Matratze),
* individuell angepasst wird und grundsätzlich nur für die betroffene Person verwendet wird (beispielsweise Hörgeräte, Prothesen, Brillen und dann auch Rollstühle),
* ein allgemeines Grundbedürfnis (etwa Mobilität, Kommunikation) außerhalb des Heimgeländes stillt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hilfsmittel im Heim: Wer was zahlt
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Jan 2011, 17:43 
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hilfsmittel-in-pflegeheimen-t910.html

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Herzliche Grüße Elke
Elke (10/44) und Gerd (07/56)
Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, hirnorganisches Psychosyndrom , Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, Pflegestufe 3, pflege zu Hause.

Wir haben Gute Tage, Sehr Gute Tage und alle andern sind die Anderen Tage.

~~~~~~~~
Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
Gebe ich Tipps, dann muss denen keiner Folge leisten wenn er sie nicht für richtig hält oder andere Ansichten hat.
Meine Beiträge sind als Anregung gedacht, haben aber keinen Anspruch auf Rechtsgültigkeit
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 Betreff des Beitrags: Re: Hilfsmittel im Heim: Wer was zahlt
#3Ungelesener BeitragVerfasst: 10. Mär 2013, 09:24 
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KarinW hat geschrieben:
Das mit den ablehnen der Hilfmitteln kennen wir auch im Pflegeheim. Ist schon schlimm wa für Argumente die manchmal haben.
Wenn wir s.b Antidekubimadratze wollen heißt es oft, die gibt es erst wenn schon ein Dekubitus vorhanden ist. So ein Quatsch..heißt doch anti oder?
Oder sie sagen das Heim muss alles stellen. Spezielle Duschstühle gibt es auch nicht. Müssen die Bewohner immer selber bezahlen. Furchtbar.
Und wenn etwas kaputt ist immer erst Rezept für Reparatur.
Zum Glück haben wir seit kurzen ein neues Sanitätshaus, die einmal die Woche kommen und alles nachschauen und bei bedarf reparieren und warten. Bei der Vorherigen mussten wir manchmal länger warten bis die kommen.


Ein wirklich leidiges/trauriges Thema ..... in den Heimen versuchen m. E. die Kassen noch mehr abzulehnen als in der Häuslichkeit. Denn der vorrangige Leistungsanspruch ergibt u.a. aus § 78 SGB XI. Es wird geprüft und geprüft
und nur wenn eine medizinische Indikation vor, ist die Krankenkasse der zuständige Leistungsträger.
Dient das Hilfsmittel ausschließlich/primär der Pflegeerleichterung, ist das Pflegeheim bzw. die Pflegeversicherung für die Kostenübernahme zuständig.

Eine spezielle (hochwertige) Antidekubitusmatratze gibt es auch in der Häuslichkeit erst bei Vorliegen eine Dekubitus.

Wenn der Bewohner keinen guten Betreuer hat, der für ihn kämpft wird er kaum so viele gute Hilfsmittel haben wir unsere Angehörigen in der Häuslichkeit.

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