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 Betreff des Beitrags: Häuslich pflegen oder doch lieber „ab ins Heim“
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Mai 2012, 15:27 
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Ich möchte mal an alle eine Frage stellen. Der Fall ist folgender. Ein Bekannter hat durch einen Arbeitsunfall eine Schädelbasisbruch bekommen, der operiert wurde. Jetzt wacht der Bekannte nicht aus dem Koma auf. Alle Apparate wurden entfernt. Er atmet selbständig. Die Frau des Bekannten soll sich um einen Pflegeplatz bemühen, weil der Bekannte nur noch 2 Monate in der Klinik sein kann. Nach welchen Kriterien wird so ein geeigneter Heimplatz gesucht. Sie hat mich angesprochen, weil sie dachte, ich habe mit Hirnerkrankung etwas mehr Ahnung durch Claudios Erkrankung. Selber kennen sich beide im Internet nicht aus.Ich habe ihr versprochen, mich bei Euch mal umzuhören, wie es bei Euch nach der Akuterkrankung war.

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Liebe Grüße von Karin
(11/61) mit Claudio(6/61) angeborener Hydrocephalus bei kongenitaler Toxoplasmose,Symptomatische Epilepsie, Art.Hypertonie,koknitive Einschränkung bei organischem Psychosyndrom,Demenz,Gangataxie, Tetrasymptomatik, Verkalktes chronisches subdurales Hämatom über der re. Hemisphäre 2012 SAB Hunt- und Hess Grad II , Coiling eines R.communicabs anterio Aneurysmas, Nov. 2012 Shuntrevision Entfernung des Hakim Ventils und Implantation eines pro GAV Ventils[/size] Komplikationslose Shuntrevision: Verlängerung und erneute Anlage des Bauch-Katheters, Lösen intraabdomineller Verwachsungen am 17.02.2017


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 Betreff des Beitrags: Häuslich pflegen oder doch lieber „ab ins Heim“
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Mai 2012, 17:22 
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Hallo Karin,

nach der Klinik sollte er erstmal in eine Frühreha und nicht sofort in ein Heim abgeschoben werden.
Auf jeden Fall sollte sie auf eine Reha bestehen und das auch mit den Ärzten besprechen.
Wenn dann die Frühreha beendet ist kann man weitere Entscheidungen treffen.

Grüsse
Ingo

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Ingo ( 02/68 ) pflege meine Frau Christine ( 06/69 ), Hirnblutung, Hirnstammkompression, Hirngewebeentfernung und Hemicraniektomie nach Schlaganfall im Juni 2008, mit anschliessendem Wachkoma, Aphasie, Tetraplegie, Dysphagie, LP-Shunt, PEG, Pflegestufe 3+, pflege seit Mai 2009 zu Hause (kein Pflegedienst)
Mein Baby gehört zu mir, ist das klar ?
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 Betreff des Beitrags: Re: Omameilke - Frage wegen eines Bekannten im Koma
#3Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Mai 2012, 17:34 
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Lieber Ingo, der bekannte ist bereits in einer Frühreha. Er zeigt keinerlei Reaktionen weder auf Temperatur, noch auf Körperkontakt und nicht auf Ansprache. Die Frühreha sei in 2 Monaten beendet.

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 Betreff des Beitrags: Häuslich pflegen oder doch lieber „ab ins Heim“
#4Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Mai 2012, 18:22 
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Hallo Karin,

also die Frühreha ist ja erst beendet, wenn er dort "austherapiert" ist, bzw. wenn der Krankenkasse das alles zu langsam geht, er keine Fortschritte mehr macht. So war es bei uns. Aber bei einem Arbeitsunfall ist der Kostenträger ja die Berufsgenossenschaft. Wenn die dann wirklich sagen die Frühreha wird beendet- ist somit auch der "Krankenhausstatus" beendet- und er muss in einem Heim untergebracht werden. Da soll sie sich am besten nach einer "Phase F- Einrichtung" umsehen, das gehört zu der ganzen "Reha-Kette" -ist speziell für Menschen mit neurologischen Schäden, Menschen im Wachkoma, mit Beatmung, usw...... -dort bekommen sie ähnliche Therapien -(auf jeden Fall mehr Therapien wie im "normalen" Heim) -wie auf der Frühreha.
Die Kosten dieser Phase-F Einrichtungen übernehmen dann auch die BG`s- wir haben auf unserer Station einige " Arbeitsunfälle" liegen. Musste mal im Netz hier schauen wo es diese Phase-F Einrichtungen gibt.

Viele Grüße
Sabine

_________________
Herzliche Grüße
Sabine

***Zusammen schaffen wir das!***

Sabine (Jg. 1968) berufstätig, Sohn Timo (Jg.2001) Schüler 6. Klasse und
Ehemann und Papa Jürgen (Jg. 1967) z.N. Hirnblutung, Schlaganfall (linksseitig gelähmt), Dysphagie, Apraxie, kpl. Magenresektion, PEG, sup. FK, z.Zt. in einem Alten-und Pflegeheim (ab und an am WE zu Hause)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ar
#5Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Mai 2012, 18:34 
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Sabine0810 hat geschrieben:
und er muss in einem Heim untergebracht werden.


Völliger Quatsch...... Niemand MUSS in ein Heim.
Selbstverständlich kann er auch nach Hause und dort versorgt werden.

Grüsse
Ingo

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Ingo ( 02/68 ) pflege meine Frau Christine ( 06/69 ), Hirnblutung, Hirnstammkompression, Hirngewebeentfernung und Hemicraniektomie nach Schlaganfall im Juni 2008, mit anschliessendem Wachkoma, Aphasie, Tetraplegie, Dysphagie, LP-Shunt, PEG, Pflegestufe 3+, pflege seit Mai 2009 zu Hause (kein Pflegedienst)
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 Betreff des Beitrags: Re: Omameilke - Frage wegen eines Bekannten im Koma
#6Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Mai 2012, 19:38 
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Ich habe von Euch und Euren so tollen Entscheidungen berichtet, sie fühlt sich mit der Situation total überfordert. Ich würde meinen Mann sofort zu mir holen, wenn ich vor dieser Entscheidung stehen würde. Aber ich muss die Entscheidung respektieren. Ich will mit ihr nochmals ein Gespräch aufsuchen und ihr Mut machen, dass sei ihren Mann zu sich nach hause holen soll. Es gibt einfach nichts besseres als das eigene Heim.
@ Ingo, war Christine in einer Einrichtung, bevor Du sie nach Hause geholt hast?

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 Betreff des Beitrags: Re: Omameilke - Frage wegen eines Bekannten im Koma
#7Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Mai 2012, 19:47 
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omameilke hat geschrieben:
@ Ingo, war Christine in einer Einrichtung, bevor Du sie nach Hause geholt hast?


Ja, während des Umzugs und Umbaus der neuen Wohnung.
Sie wollte mir nicht beim tapezieren helfen. :boys_lol:

Grüsse
Ingo

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 Betreff des Beitrags: Re: Omameilke - Frage wegen eines Bekannten im Koma
#8Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Mai 2012, 19:50 
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Hallo Karin!

Wenn die Frau von dem Bekannten Internet hat, gibt ihr doch mal den Link vom Forum. Vielleicht schafft sie, dass sie sich hier anmeldet. So kann sie direkt Kontakt zu anderen aufnehmen.

Gruß Ramona

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GESTERN ist vorbei,
MORGEN ist noch nicht da
und HEUTE hilft der Herr.

Hermann Bezzel


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 Betreff des Beitrags: Re: Omameilke - Frage wegen eines Bekannten im Koma
#9Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Mai 2012, 20:19 
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omameilke hat geschrieben:
Selber kennen sich beide im Internet nicht aus.


Hallo Karin,
beim Arbeitsunfall ist die BG zuständig, wie es Sabine geschrieben hat.
Ich lese immer wieder, das BG ein Glückstreffer im Unglücksfall ist. Wegen der Kosten müsste sich deine Bekannte darum keine Sorgen machen.
Aber nicht jeder ist dazu bereit sein eigenes Leben für die Pflege zurückzustellen, gewisse Einschränkungen in Kauf zu nehmen ...... und ich denke, dann ist für den Betroffenen ein Heim die bessere Wahl.

_________________
Herzliche Grüße Elke

Gerd (07/56) Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

Elke (10/44) "wer über seine Kräfte hinaus pflgegt wird selbst zum Pflegefall" .... ich habe Krebs, vermutlich zu spät auf mich selbst geachtet.~~~~~~~~

Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
Gebe ich Tipps, dann muss denen keiner Folge leisten wenn er sie nicht für richtig hält oder andere Ansichten hat.
Meine Beiträge sind als Anregung gedacht, haben aber keinen Anspruch auf Rechtsgültigkeit
.


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 Betreff des Beitrags: Re: Omameilke - Frage wegen eines Bekannten im Koma
#10Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Mai 2012, 02:32 
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Hallo Karin,
Ist der Bekannte im Wachkoma du schreibst, der ist aus dem Koma noch nicht aufgewacht. Es muss nicht Zwangsläufig Wachkoma sein. Wie schon gesagt wurden die BG ist gefordert. Bei unserm Paddy war das so die Rhea, die wurde auch früh beendet die fortschritte kamen nicht schnell die Krankenschwester sagte mir daraufhin das BG fälle länger bleiben. Paddy Unfall wurde nicht von der BG anerkannt, obwohl es auf der Arbeit Passiert war. Ich wollte Paddy nach Hause haben so fort aber unser Sohn ist dann in eine Wachkoma Einrichtung gekommen .Mein Mann tat sich schwer , man bekam keine Hilfen ,keine Infos es ist passiert und du standst da warst betäubt hilflos usw. wir dachten Paddy würde wieder Gesund werden und bekommt Therapien ( war falsch gedacht) Ich war zu diese Zeit Gesundheitlich angeschlagen bin ich allerding immer noch und mein Mann hat sich das nicht zugetraut. Aber es hat sich gezeigt dass der Angehörige nach Hause gehört.
Wenn man es kann, oder seine Leute dafür hat. Heute kann man doch mehr Hilfe bekommen vor allen braucht und Sie braucht viel Beratung von allen die Richtungen. Wir haben festgestellt das die Einrichtungen :ahhh: die Paddy durchlaufen nicht gut waren die haben die Sache noch verschlimmert. Außer eine Einrichtung vor Ort ist die war besser ;) .Meine Mutter hatte auch Schädelbasisbruch bekommen, der operiert wurde sie noch nicht Verheiratet, und ist ganz normal wieder hergestellt. Beim
Schädelbasisbruch hat man immer besser Chancen wie Sauerstoffmangel.

_________________
Liebe Grüße
Christel (Luande1)
Die Liebe zeigt sich, immer für unsern Sohn da zu sein.
Pflegen unseren Sohn, (04/80), 3 Härtefall nach Unfall 1997, Dyspallisches Syndrom bei hypoxischen Hirnschaden primäreren Kammerflimmern z.n, Herzstillstand, Kardiopulmonaler 2x Reanimation Coma vigile und Wachkoma beim unklare Genese, Cererbrale Ischämie bds. occipital, Hüftkopfresektion r. und l . . ., PEG, SFK Nierenbeckenausgustein op , Keime in den Bronchien Herzstillstand Erstickt noch 1 Reanimation, Tracheotoma nicht zugewachsen,…. Künstlich ernährt, usw. Massiver Teraspastik, Kontrakturen usw.
Christel 09/58) 2 Op usw., (mein Mann (12/48) Schlaganfall, Knie, Rücken usw. (kein Pflegedienst)


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#11Ungelesener BeitragVerfasst: 21. Mai 2012, 05:40 
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Bei uns bezahlt ja auch die BG, es ist wirklich sehr gut, denn die Finanzen machen mir keine Sorgen. Grundsätzlich ist es auf der Frühreha nun einmal so, das dort Indizes angesetzt werden durch die ein "Wachkomapatient" schnell durchfällt. Egal ob BG, GKV oder PKV. Ich kann deinen Bekannten nur empfehlen sich viele Einrichtungen anzuschauen und dann zu entscheiden. Mir blieben leider nur 1 1/2 Woche aber ich bin mit meiner Entscheidung recht zufrieden. Ingo hat mal geschrieben das man immer kritischer wird, da hat er Recht! Ich denke auch das zu Hause zu sein das aller Beste ist, aber auch ich hab das bisher noch nicht geschafft. Noch nicht! Ich kann dir gerne Unterlagen schicken, damit deine Bekannten mal einen Eindruck von einer Phase F-Einrichtung bekommen. Anrufen kann man in Neuerburg auch, die beraten auch echt super und nehmen einem die Angst, zumindest war es bei mir so.
Ich bin auch gerade in einer Phase, in der ich alles in Frage stelle und der Wunsch in mir steigt, meinen Christian bei mir zu haben, aber die Angst wird nicht weniger. Vielleicht schreibe ich euch bald mal was los ist, fällt mir gerade einfach etwas schwer.
Heimatnah muss auch nicht immer das Beste sein, für uns ja, aber ich denke, wenn man sich für eine Phase oder ein Heim entscheidet sollte die Qualität im Vordergrund stehen und nicht die Kilometer die wir überwinden müssen um bei unseren Lieben zu sein.
Viel Glück und meld dich, wenn ich weiterhelfen kann.

_________________
LG
Tina

Tina (Jg.77), kümmer mich um meinen Freund Christian (Jg.76), nach Arbeitsunfall, SHT, Schlaganfall im Prozess Wachkoma, endlich zu Hause 26.10.15

Glück ist ein Weg, kein Ziel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Omameilke - Frage wegen eines Bekannten im Koma
#12Ungelesener BeitragVerfasst: 21. Mai 2012, 06:11 
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TinaN. hat geschrieben:
ich denke, wenn man sich für eine Phase oder ein Heim entscheidet sollte die Qualität im Vordergrund stehen und nicht die Kilometer die wir überwinden müssen um bei unseren Lieben zu sein.


Ich würde ein Heim um die Ecke vorziehen auch wenn es nicht so einen guten Ruf hat wie das 100km entfernte.
Denn im Heim um die Ecke wäre ich jeden Tag anwesend und würde denen auf die Finger hauen. :-)

Grüsse
Ingo

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