Aktuelle Zeit: 17. Dez 2017, 16:51

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


 

  Navigation

  Suche



Erweiterte Suche


Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 57 Beiträge ] Gehe zu Seite  Vorherige  1, 2, 3, 4, 5  Nächste
AbonnentenAbonnenten: 0
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 1469

AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Omameilke - Frage wegen eines Bekannten im Koma
#13Ungelesener BeitragVerfasst: 21. Mai 2012, 06:22 
Offline
Treffpunkt Legende
Benutzeravatar

Registriert: 06.2008
Beiträge: 29345
Wohnort: Berlin
Danke gegeben: 1143
Danke bekommen: 1614x in 1289 Posts
Geschlecht: weiblich
Ich würde auch ein Heim um die Ecke wählen,
denn meines Erachtens ist nichts wichtiger für den Betroffenen als die tägliche und ständige Anwesenheit seines Angehörigen zu spüren,
ihm zu zeigen, ich bin an deiner Seite, ich bleibe an deiner Seite.

_________________
Herzliche Grüße Elke

Gerd (07/56) Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

Elke (10/44) "wer über seine Kräfte hinaus pflgegt wird selbst zum Pflegefall" .... ich habe Krebs, vermutlich zu spät auf mich selbst geachtet.~~~~~~~~

Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
Gebe ich Tipps, dann muss denen keiner Folge leisten wenn er sie nicht für richtig hält oder andere Ansichten hat.
Meine Beiträge sind als Anregung gedacht, haben aber keinen Anspruch auf Rechtsgültigkeit
.


Diesen Beitrag melden
Nach oben
 Profil Besuche Website Persönliches Album  
Mit Zitat antworten 
 Betreff des Beitrags: Re: Omameilke - Frage wegen eines Bekannten im Koma
#14Ungelesener BeitragVerfasst: 21. Mai 2012, 07:03 
Offline
Treffpunkt Profi
Benutzeravatar

Registriert: 11.2009
Beiträge: 5844
Wohnort: Owen
Danke gegeben: 187
Danke bekommen: 177x in 160 Posts
Geschlecht: weiblich
Liebe Elke und lieber Ingo, das ist auch der Wunsch von Roswitha, jeden Tag bei ihrem Mann zu sein. Sie ist voll Berufstätig und keine so sichere Autofahrerin.Da wäre eine Heimunterbringung in der Nähe bestimmt das richtige.Ich hoffen bloß, dass die Beziehung Stand hält. Im Moment habe ich so meine Bedenken.Ich kann mich aber auch täuschen

_________________
Liebe Grüße von Karin
(11/61) mit Claudio(6/61) angeborener Hydrocephalus bei kongenitaler Toxoplasmose,Symptomatische Epilepsie, Art.Hypertonie,koknitive Einschränkung bei organischem Psychosyndrom,Demenz,Gangataxie, Tetrasymptomatik, Verkalktes chronisches subdurales Hämatom über der re. Hemisphäre 2012 SAB Hunt- und Hess Grad II , Coiling eines R.communicabs anterio Aneurysmas, Nov. 2012 Shuntrevision Entfernung des Hakim Ventils und Implantation eines pro GAV Ventils[/size] Komplikationslose Shuntrevision: Verlängerung und erneute Anlage des Bauch-Katheters, Lösen intraabdomineller Verwachsungen am 17.02.2017


Diesen Beitrag melden
Nach oben
 Profil Persönliches Album  
Mit Zitat antworten 
 Betreff des Beitrags: Häuslich pflegen oder doch lieber „ab ins Heim“
#15Ungelesener BeitragVerfasst: 21. Mai 2012, 07:17 
Offline
Fortgeschrittenes Mitglied
Benutzeravatar

Registriert: 04.2012
Beiträge: 1927
Wohnort: Trier
Danke gegeben: 5
Danke bekommen: 52x in 49 Posts
Geschlecht: weiblich
mhhhhh, ich weiß nicht......ich finde das die Therapien schon eine große Rolle spielen und gute Therapeuten die Lust haben mit den Menschen zu arbeiten obwohl sie kein Feedback geben, ist wichtiger als meine persönliche Empfindlichkeit. Ich fahr egal wohin. Bei christian habe ich festgestellt, das, sobald ich anwesend bin, konzentriert er sich auf mich und nicht mehr so gut auf die Therapien. Ich versuche also dann für ihn da zu sein, wenn es passt. Ich bin mir sicher das er weiß das ich den Weg mit ihm zusammen gehe und das ich auf seiner Seite bin, auch wenn ich nicht jeden tag bei ihm sein kann. Echt schwieriges Thema, vielleicht kann man das einfach nicht pauschal beantworten. Jeder Mensch ist anders und entwickelt sich, passt sich an oder was auch immer. Als Christian noch auf der frühreha war, war er total körperbezogen, konnte nicht genug Körperkontakt und kuschelinheiten bekommen (da war ich jeden Tag viele viel Stunden) das hat sich jetzt verändert....ab und an mag er es, aber oft zeigt er mir sehr deutlich das es genug ist mit der Kuschelei :-) das wundert mich nicht, so war er schon immer :girlja:
Ich denke die Kernaussage bleibt: was man bereit ist auf sich zu nehemen, bzw. was man selber leisten kann, denn wenn einem selber auf dem Weg die Puste ausgeht, ist niemandem geholfen.

_________________
LG
Tina

Tina (Jg.77), kümmer mich um meinen Freund Christian (Jg.76), nach Arbeitsunfall, SHT, Schlaganfall im Prozess Wachkoma, endlich zu Hause 26.10.15

Glück ist ein Weg, kein Ziel.


Diesen Beitrag melden
Nach oben
 Profil Persönliches Album  
Mit Zitat antworten 
 Betreff des Beitrags: Re: Omameilke - Frage wegen eines Bekannten im Koma
#16Ungelesener BeitragVerfasst: 21. Mai 2012, 09:24 
Offline
Treffpunkt Meister
Benutzeravatar

Registriert: 03.2009
Beiträge: 8923
Wohnort: Dortmund
Danke gegeben: 43
Danke bekommen: 324x in 267 Posts
Geschlecht: männlich
Huhu,

Therapien haben doch nichts mit der Wahl der Einrichtung zu tun.
Es ist sowieso meistens viel besser sich die Therapeuten selbst zu suchen als die von der Einrichtung zu nehmen.

Und viel wichtiger als jede Therapie ist die regelmässige Anwesenheit des/der Angehorigen.

Grüsse
Ingo

_________________
Ingo ( 02/68 ) pflege meine Frau Christine ( 06/69 ), Hirnblutung, Hirnstammkompression, Hirngewebeentfernung und Hemicraniektomie nach Schlaganfall im Juni 2008, mit anschliessendem Wachkoma, Aphasie, Tetraplegie, Dysphagie, LP-Shunt, PEG, Pflegestufe 3+, pflege seit Mai 2009 zu Hause (kein Pflegedienst)
Mein Baby gehört zu mir, ist das klar ?
--------------------------
Versuche nicht Dinge zu ändern die Du nicht ändern kannst
sondern ändere lieber die die Du ändern kannst.


Diesen Beitrag melden
Nach oben
 Profil Besuche Website Persönliches Album  
Mit Zitat antworten 
 Betreff des Beitrags: Häuslich pflegen oder doch lieber „ab ins Heim“
#17Ungelesener BeitragVerfasst: 21. Mai 2012, 09:40 
Offline
aktives Mitglied
Benutzeravatar

Registriert: 05.2012
Beiträge: 557
Wohnort: Nähe Bitburg
Danke gegeben: 5
Danke bekommen: 37x in 33 Posts
Geschlecht: weiblich
Ingo hat geschrieben:
Und viel wichtiger als jede Therapie ist die regelmässige Anwesenheit des/der Angehorigen.



Hallo,
das kann ich so nicht sagen, als ich noch jeden Tag zu Jürgen gefahren -mit unserem Sohn -hat er uns fast ignoriert.
Er hat überhaupt keine Miene verzogen, war immer sehr müde (in der Woche- MO-FR- hat er ja auch den ganzen Tag seine Anwendungen). Man hat den Eindruck gehabt er war froh wenn wir wieder gefahren sind.
Jetzt -wo wir fast nur am WE hinfahren, bzw. unter der Woche 1-2 x, da reagiert er viel besser, zeigt auch Timo gegenüber das er froh ist ihn zu sehen. So ist es im Moment für uns alle das Beste.
Aber das muss jeder für sich entscheiden, jeder Fall ist anders.

_________________
Herzliche Grüße
Sabine

***Zusammen schaffen wir das!***

Sabine (Jg. 1968) berufstätig, Sohn Timo (Jg.2001) Schüler 6. Klasse und
Ehemann und Papa Jürgen (Jg. 1967) z.N. Hirnblutung, Schlaganfall (linksseitig gelähmt), Dysphagie, Apraxie, kpl. Magenresektion, PEG, sup. FK, z.Zt. in einem Alten-und Pflegeheim (ab und an am WE zu Hause)


Diesen Beitrag melden
Nach oben
 Profil Persönliches Album  
Mit Zitat antworten 
 Betreff des Beitrags: Re: Omameilke - Frage wegen eines Bekannten im Koma
#18Ungelesener BeitragVerfasst: 21. Mai 2012, 10:04 
Offline
Fortgeschrittenes Mitglied
Benutzeravatar

Registriert: 03.2012
Beiträge: 1375
Wohnort: Iserlohn NRW
Danke gegeben: 66
Danke bekommen: 25x in 24 Posts
Geschlecht: weiblich
Als Reiner noch in Iserlohn in der Einrichtung war, war ich jeden Tag von 10 Uhr bis 16 Uhr bei ihm. Habe bei der Pflege mit geholfen und bin viel mit ihm raus gegangen.Nach einiger Zeit merket ich das ich auf der Strecke blieb sprich kein eigenes Leben mehr hatte weil ich so auf Reiner fixiert war. Ich begann dann Samstag und Sonntags zu Hause zu bleiben anfangs mit schlechtem Gewissen. Dann als er nach Gelsenkirchen in die PhaseF kam bin ich alle zwei Tage mit Zug und BUss zu ihm gefahren. Was mich heute noch stört ist das ich nicht mit in die Pflege eingebunden werde wenn ich da an komme haben die schon alles fertig, und das fehlt mir es macht mich unzufrieden. Jetzt fahre ich zweimal in der Woche zu ihm weil ich nervlich im Moment nicht in der Lage bin ihn öfter zu besuchen. Ich sage ihm dann auch immer die tage wenn ich komme und am Wochenende bin ich auch zu Hause, das weiss er aber oft wenn ich dann nach dem Wochenende zu ihm komme zeigt er mir deutlich das er sauer ist. Das äussert sich dann so wenn ich ihm ein Kuss geben will dreht er den Kopf weg und wenn ich ihn in Ruhe lassen soll dann macht er die Augen zu. Aber meistens freut er sich wenn ich wider da bin. Wenn ich dann an sein Rolli komme und ihn begrüsse dreht er den Kopf zu mir hin und an seinen Augen kann ich erkennen das er mir zuhört. Er hat auch Tage wo er überhaupt nicht ansprechbar ist. Das erkenne ich daran, das er vermehrten Speichelfluss hat und die meiste zeit die Augen zu hat. Ich hoffe das es jetzt voran geht und er nach hause kommt. Dann geht es ihm besser und mir auch.


grüsse Mäggi

_________________
Liebe Grüße
Mäggi

Mein Mann Reiner liegt seid dem 17.10.2007 im Wachkoma.
Lungenembolie, Reanimation dadurch Wachkoma. Seid 15.11.2012 wieder zu Hause.


Diesen Beitrag melden
Nach oben
 Profil Persönliches Album  
Mit Zitat antworten 
 Betreff des Beitrags: Häuslich pflegen oder doch lieber „ab ins Heim“
#19Ungelesener BeitragVerfasst: 21. Mai 2012, 10:25 
Offline
Fortgeschrittenes Mitglied
Benutzeravatar

Registriert: 04.2012
Beiträge: 1927
Wohnort: Trier
Danke gegeben: 5
Danke bekommen: 52x in 49 Posts
Geschlecht: weiblich
Huhu zurück an dich Ingo :girlverbeug:
an was machst du denn eine gute Einrichtung fest? Ich finde die Therapien echt wichtig und Christian reagiert auch total darauf und es macht ihn wacher...und das ist es doch was wir wollen, oder schreiben wir gerade aneinander vorbei(?)
Ich bin eh so unsicher mit allem.....

_________________
LG
Tina

Tina (Jg.77), kümmer mich um meinen Freund Christian (Jg.76), nach Arbeitsunfall, SHT, Schlaganfall im Prozess Wachkoma, endlich zu Hause 26.10.15

Glück ist ein Weg, kein Ziel.


Diesen Beitrag melden
Nach oben
 Profil Persönliches Album  
Mit Zitat antworten 
 Betreff des Beitrags: Re: Omameilke - Frage wegen eines Bekannten im Koma
#20Ungelesener BeitragVerfasst: 21. Mai 2012, 10:54 
Offline
Treffpunkt Profi
Benutzeravatar

Registriert: 11.2009
Beiträge: 5844
Wohnort: Owen
Danke gegeben: 187
Danke bekommen: 177x in 160 Posts
Geschlecht: weiblich
Ich finde es so super,welch gute Erfahrungen ihr schon in der Reha gemacht habt. In dem Fall von Roswithas Mann ist es immer noch so, dass er nicht aus dem Bett geholt werden kann. Sein Zustand sei sehr ernst, so die Aussage der Ärzte.

_________________
Liebe Grüße von Karin
(11/61) mit Claudio(6/61) angeborener Hydrocephalus bei kongenitaler Toxoplasmose,Symptomatische Epilepsie, Art.Hypertonie,koknitive Einschränkung bei organischem Psychosyndrom,Demenz,Gangataxie, Tetrasymptomatik, Verkalktes chronisches subdurales Hämatom über der re. Hemisphäre 2012 SAB Hunt- und Hess Grad II , Coiling eines R.communicabs anterio Aneurysmas, Nov. 2012 Shuntrevision Entfernung des Hakim Ventils und Implantation eines pro GAV Ventils[/size] Komplikationslose Shuntrevision: Verlängerung und erneute Anlage des Bauch-Katheters, Lösen intraabdomineller Verwachsungen am 17.02.2017


Diesen Beitrag melden
Nach oben
 Profil Persönliches Album  
Mit Zitat antworten 
 Betreff des Beitrags: Häuslich pflegen oder doch lieber „ab ins Heim“
#21Ungelesener BeitragVerfasst: 21. Mai 2012, 11:02 
Offline
Treffpunkt Meister
Benutzeravatar

Registriert: 03.2009
Beiträge: 8923
Wohnort: Dortmund
Danke gegeben: 43
Danke bekommen: 324x in 267 Posts
Geschlecht: männlich
Bei einer Einrichtung ginge es mir hauptsächlich um die Versorgung und Pflege und vor allem um die Individualität die ja meistens auf der Strecke bleibt.

Was "für mich" wichtig ist..... (vernünftige Grundpflege setze ich mal voraus.)
Morgens Tageskleidung an und raus aus dem Bett, ein abwechslungsreiches Tagesprogramm mit Spaziergängen, Veranstaltungen, "essen" im Gemeinschaftsraum und viel persönliche Ansprache.

Therapeuten würde "ich" mir lieber extern suchen und, wenn ungeeignet, schnellstmöglich austauschen.

Dennoch bleibt eine Einrichtung, Heim, Phase-F oder wie man es auch nennen will immer nur eine NOTLÖSUNG für Menschen die niemand Zuhause pflegen möchte.

Grüsse
Ingo

_________________
Ingo ( 02/68 ) pflege meine Frau Christine ( 06/69 ), Hirnblutung, Hirnstammkompression, Hirngewebeentfernung und Hemicraniektomie nach Schlaganfall im Juni 2008, mit anschliessendem Wachkoma, Aphasie, Tetraplegie, Dysphagie, LP-Shunt, PEG, Pflegestufe 3+, pflege seit Mai 2009 zu Hause (kein Pflegedienst)
Mein Baby gehört zu mir, ist das klar ?
--------------------------
Versuche nicht Dinge zu ändern die Du nicht ändern kannst
sondern ändere lieber die die Du ändern kannst.


Diesen Beitrag melden
Nach oben
 Profil Besuche Website Persönliches Album  
Mit Zitat antworten 
 Betreff des Beitrags: Re: Häuslich pflegen oder doch lieber „ab ins Heim“
#22Ungelesener BeitragVerfasst: 21. Mai 2012, 13:12 
Offline
Treffpunkt As
Benutzeravatar

Registriert: 10.2008
Beiträge: 2318
Wohnort: NRW
Danke gegeben: 14
Danke bekommen: 192x in 152 Posts
Geschlecht: weiblich
Ich lese immer Heim!
Mir hat damals niemand gesagt, dass es die Möglichkeit der 24 Std Intensivpflege gibt zu Hause. Bei BG Unfällen ist es sogar so , dass die Betroffenen sogar ohne Tk eine 24 Std Pflege bekommen können.
Erkundigen kann sie sich z.B. Be der GIP oder anderen 24 Std intensivpflegediensten. Leider bekommt man diese Info in den Rehakliniken oft nicht.
LG Ilka
PS
Mein Mann war auch erst im Heim das war auch eine "Facheinrichtung für Wachkomapatienten" furchtbar !
Zu Hause Ist alles einfacher, allerdings Pflege ich groesstenteils Ni ht selber

_________________
Ehemann 2008 hypoxischen Hirnschaden nach Reanimation; anschließendes sogenanntes "Wachkoma" MCS, Reha und Pflegeheim, seit Oktober 2010 wieder zu Hause, Unterstützung durch Pflegekräfte, PEG-mit selbstgekochter Kost,TK, kein Blasenkathether mehr, Pflegestufe 5, zwei Töchter


Diesen Beitrag melden
Nach oben
 Profil Persönliches Album  
Mit Zitat antworten 
 Betreff des Beitrags: Re: Häuslich pflegen oder doch lieber „ab ins Heim“
#23Ungelesener BeitragVerfasst: 21. Mai 2012, 14:07 
Offline
aktives Mitglied
Benutzeravatar

Registriert: 08.2011
Beiträge: 344
Wohnort: NRW
Danke gegeben: 7
Danke bekommen: 18x in 18 Posts
Geschlecht: weiblich
Huhu,
ich habe die Beiträge von oben runter gelesen und war dann sehr froh als ich bei Ilkas Beitrag gelandet bin!!
Warum ins Heim? Zu Hause ist es soooo viel besser!! und ich behaupte einfach mal auch die beste Phase F Einrichtung kann das zu Hause nicht ersetzen!!
Seit fast 2 Monaten ist Mama nun zu Hause. Wir haben auch einen 24Std Intensivpflegedienst und Papa bereut es sehr, dass er Mama nach der Frühreha nicht direkt nach Hause geholt hat.
Mama geht es viel besser und auch Papa ist entspannter..die Hin- und Her-Fahrerei und das Gefühl Mama im Heim alleine zurück zu lassen haben ihn sehr belastet!

Ich würde mir für deine Bekannte wünschen, dass sie zumindest Kontakt zu einem Intensivpflegedienst (z.B. GIP) aufnimmt und sich informiert. Vlt ist es dir ja sogar möglich sie dabei zu unterstützen..diese vielen neuen Dinge sind ja oft nicht ganz einfach zu erledigen wenn man alleine ist.
Sollte sich deine Bekannte gegen die Betreuung zu Hause entscheiden - wäre es zwar schde, aber dann hat sie sich wenigstens mit der Möglichkeit befasst...
Für den Fall sollte sie auf eine Phase F Einrichtung zurückgreifen.. Mama war in einem 'normalen' Heim :dash3: grausam! Zum Glück war sie (die KH Aufenthalte abgezogen) nur 3 Monate dort! Wobei ich zu bedenken gebe, dass es auch bei Phase F - Einrichtungen sicherlich gute, weniger gute und ganz schlechte gibt!

_________________
VLG
Melanie- betreue mit meinem Vater und meinem Bruder meine Mama - Hirnblutung (6/2011); anschließendes Wachkoma; PEG; TK; Dauerkatheter; PS 2; seit April 2012 wieder zu Hause mit 24Std Intensivpflegedienst


Diesen Beitrag melden
Nach oben
 Profil Persönliches Album  
Mit Zitat antworten 
 Betreff des Beitrags: Re: Häuslich pflegen oder doch lieber „ab ins Heim“
#24Ungelesener BeitragVerfasst: 21. Mai 2012, 14:34 
Offline
Fortgeschrittenes Mitglied
Benutzeravatar

Registriert: 03.2012
Beiträge: 1375
Wohnort: Iserlohn NRW
Danke gegeben: 66
Danke bekommen: 25x in 24 Posts
Geschlecht: weiblich
Blues hat geschrieben:
Ich lese immer Heim!
Mir hat damals niemand gesagt, dass es die Möglichkeit der 24 Std Intensivpflege gibt zu Hause. Bei BG Unfällen ist es sogar so , dass die Betroffenen sogar ohne Tk eine 24 Std Pflege bekommen können.
Erkundigen kann sie sich z.B. Be der GIP oder anderen 24 Std intensivpflegediensten. Leider bekommt man diese Info in den Rehakliniken oft nicht.
LG Ilka
PS
Mein Mann war auch erst im Heim das war auch eine "Facheinrichtung für Wachkomapatienten" furchtbar !
Zu Hause Ist alles einfacher, allerdings Pflege ich groesstenteils Ni ht selber



Mir hat auch damals keiner was gesagt das es eine 24 Stundenpflege gibt. Als sie mir gesagt haben das er austherapiert wäre hat die Sozialarbeiterin mir eine Liste von Pflegeeinrichtungen gegeben und mir gesagt ich soll mich drum kümmern aber das man auch zu Hause mit Pflegepersonal pflegen kann das weiss ich erst seid einem Jahr. Ich hätte ihn sonst nie in eine Einrichtung gegeben. Nur hatte ich das Wissen von heute noch nicht.

_________________
Liebe Grüße
Mäggi

Mein Mann Reiner liegt seid dem 17.10.2007 im Wachkoma.
Lungenembolie, Reanimation dadurch Wachkoma. Seid 15.11.2012 wieder zu Hause.


Diesen Beitrag melden
Nach oben
 Profil Persönliches Album  
Mit Zitat antworten 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 57 Beiträge ] Gehe zu Seite  Vorherige  1, 2, 3, 4, 5  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst neue Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
© phpBB® Forum Software | phpBB3 Forum von phpBB8.de Archiv | Kontakt & Rechtliches free forum hosting
web tracker