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 Betreff des Beitrags: Krebs - Fortschritte bei Behandlungen dank Immuntherapie
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 31. Mär 2015, 09:05 
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Krebs

Fortschritte bei Behandlungen dank Immuntherapie

Die Immuntherapie bei Krebs ist eigentlich ein alter Hut. So richtig verstehen sie die Mediziner aber erst jetzt. Es gibt beeindruckende Erfolge. Doch am Ende wird alles wieder richtig teuer.

http://www.welt.de/gesundheit/article13 ... rapie.html

_________________
Herzliche Grüße Elke

Gerd (07/56) Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

Elke (10/44) "wer über seine Kräfte hinaus pflgegt wird selbst zum Pflegefall" .... ich habe Krebs, vermutlich zu spät auf mich selbst geachtet.~~~~~~~~

Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
Gebe ich Tipps, dann muss denen keiner Folge leisten wenn er sie nicht für richtig hält oder andere Ansichten hat.
Meine Beiträge sind als Anregung gedacht, haben aber keinen Anspruch auf Rechtsgültigkeit
.


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 Betreff des Beitrags: Re: Krebs - Fortschritte bei Behandlungen dank Immuntherapie
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Apr 2015, 13:54 
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Die Immuntherpie ist bereits bestens etabliert, allerdings nur in wenigen Fachgesellschaften. In der Urologie ist die Immuntherapie mit BCG die erfolgreichste Immuntherapie bei Hochrisiko-Tumoren der Harnblase - und dabei sogar billiger als die Chemotherapie. BCG wird derzeit bis zum Stadium T1G3 eingesetzt. Hier ist es eine der effektivsten onkologischen Therapien überhaupt (über 70% der Patienten sind nach 5 Jahren rezidivfrei - nach derzeitiger Definition damit geheilt).

http://cancer.emedtv.com/bladder-cancer ... tment.html

Da BCG keinen Patentschutz hat wird kaum daran geforscht. Die Internisten (insbesondere die in der Onkologie dominierenden Hämatologen) kennen BCG nur aus der Vergangenheit als Tuberkulose-Impfstoff und nutzen es nur so (derzeit in D also eher gar nicht).

Die monoklonalen Antikörper, die sich gut patentieren (und teuer verkaufen) lassen können gut einen bestimmten Rezeptor blockieren, aber nicht die sich ständig wandelnden Tumorzellen angreifen. Die Antikörper wirken auch nur im zirkulierenden Blut und kaum im Gewebe (wo die meisten Karzinome entstehen). Dort wirkt das zelluläre Immunsystem (wie die BCG-aktivierten Killerzellen).

Ich hoffe, dass sich jetzt mehr junge Onkologen mit der gesamten Immunologie (nicht nur den neuen Produkten) beschäftigen werden und diese Therapieoption den Patienten vorstellen werden.

_________________
Grüße aus München

Robert (*12/66), Heilpraktiker - pflege meinen Vater (*9/43)
Schlaganfall, seit Kurzem PG 5, Kombinationspflege Zuhause


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 Betreff des Beitrags: Re: Krebs - Fortschritte bei Behandlungen dank Immuntherapie
#3Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Apr 2015, 19:09 
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Was nutzen die besten Therapien, wenn selbst Ärzte in renommierten Tumorzentren sie nicht durchführen ?
Meine beste Freundin war mit ihrer akuten Leukämie (ALL) 2014 in Behandlung in der Uniklinik Dresden, offenbar ein sehr renommiertes Haus für diese Krankheit.
Sie fragte sogar mal nach der Immuntherapie ! Antwort "Das ist alles noch viel zu wenig erforscht und bewiesen, da machen wir keine Experimente..." Ihre Stammzelltransplantation war in ihrem Alter (60) doch auch nur ein Experiment......welches sie nicht überlebt hat. Man darf garnicht darüber nachdenken...
LG Moni

_________________
Moni (JG 1954) pflegte Ehemann Hermann (JG 1936) Z.n.Schlaganfall 2004 nach absoluter Arrhythmie, von dem er sich aber gut erholte. Später kamen schwere Arthrose + extreme Schwerhörigkeit dazu. Ab Ende 2014 wurde er immer schwächer. Anf. Jan. 2015 TIA , als Folge PS 2. Am 22.03.15 wurde mir die Diagnose meines Mannes "inoperables Bronchialkarzinom" eröffnet, am 26.03.15 hab ich ihn vom Krankenhaus heimgeholt und am 27.03.15 ist er in seinem Bett friedlich eingeschlafen für immer.


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