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 Betreff des Beitrags: Korruption bei der Chemotherapie
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 18. Feb 2016, 22:03 
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Hat vielleicht jemand von Euch Panorama gesehen?
Erschreckend der Bericht über Korruption bei der Chemotherapie.

http://daserste.ndr.de/panorama/

_________________
Liebe Grüße Tina
Vater (11/30) Magen-Op nach Billroth 2, Diabetes Typ 1, Lymphdrüsenkrebs seit 2009,(nach Schlaganfall am 10.08.2011 verstorben)
Mutter (12/33) Chron.Vorhofflimmern, Mitralinsuffizienz, Tricuspidalklappeninsuffizienz, Marcumar, arterielle Hypertonie, Diabetes Typ 2

Es gibt keine Zufälle, alles hat seinen Sinn und Zweck


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 Betreff des Beitrags: Re: Korruption bei der Chemotherapie
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 18. Feb 2016, 22:43 
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Das ganze Gesundheitssystem und die gesamte Pharmaindustrie sind korrupt.

Grüsse
Ingo

_________________
Ingo ( 02/68 ) pflege meine Frau Christine ( 06/69 ), Hirnblutung, Hirnstammkompression, Hirngewebeentfernung und Hemicraniektomie nach Schlaganfall im Juni 2008, mit anschliessendem Wachkoma, Aphasie, Tetraplegie, Dysphagie, LP-Shunt, PEG, Pflegestufe 3+, pflege seit Mai 2009 zu Hause (kein Pflegedienst)
Mein Baby gehört zu mir, ist das klar ?
--------------------------
Versuche nicht Dinge zu ändern die Du nicht ändern kannst
sondern ändere lieber die die Du ändern kannst.


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 Betreff des Beitrags: Re: Korruption bei der Chemotherapie
#3Ungelesener BeitragVerfasst: 18. Feb 2016, 23:34 
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... und nicht nur die, aber es gibt noch schlimmeres und ab und zu gibts Gerechtigkeit ( spekuliere mal, von 100 abgelehnten Fällen der Krankenkassen, gehen 40 in den Widerspruch, 20 klagen und gewinnen --> also 80 erspart --> gutes Geschäft -> Es ist viel Geld im Spiel

_________________
Um Füße bat ich, und er gab mir Flügel! v. Dorothy C. Wilson, Biographie d. ind. Ärztin Mary Verghese, d. n. Autounfall querschnittsgelähmt bleibt. Sie geht durch tiefe Verzweiflung u. v. Anfechtungen, bis sie Spezialchirurgin u. FÄ f. Rehabilitation ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Korruption bei der Chemotherapie
#4Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Feb 2016, 00:04 
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Von Gesundheitssystem kann wohl schon lange keine Rede mehr sein - was aus Geldgier in dieser verkommenen Welt alles geschieht, geht auf keine Kuhhaut mehr - da reichen nicht mal die argentinischen Rinderherden aus, auf deren Häute man das alles schreiben müsste.

Die Welt ist krank am Menschen, denn der ist der Krebsschaden der Erde. Wohin man schaut, Betrug, Korruption, Borniertheit - und gewachsen ist das alles so enorm durch die Globalisierung.

Konzerne sind wie Heuschrecken und kaufen in aller Welt alles auf, um Konkurrenz auszuschalten. Sie verlagern ihre Firmensitze in Steueroasen, bauen in der ganzen Welt Arbeitskräfte zuwecks Gewinnmaximierung zulasten der Staaten ab, in denen sie KEINE Steuern zahlen - und dann wundert man sich, woher die neue Armut kommt. Sie sind wie die sieben Plagen in Ägypten. Und den ganzen Dreck in miesester Qualität kaufen wir ihnen auch noch ab, anstatt sie zu boykottieren. Die haben ihre Lobbyisten in allen Regierungen sitzen, und die sorgen dafür, dass ihnen kein Härchen gekrümmt wird, weil die, die sich von ihnen korrumpieren lassen, sich damit erpressbar machen und das Maul halten müssen.

Solche Menschen wie Dr. Fritz (der Aufdecker der Chemotherapeutika-Korruption) sind wie Rufer in der Wüste - für diese Riesenareale gibt es viel zu wenige dieser Menschen - sie verlieren sich leider in den Weiten.

Und wir kleinen armen Schweine müssen um jede Kleinigkeit kämpfen...weil wir zur breiten Masse gehören, die man rechtlos gemacht hat. Uns presst man noch den letzten Tropfen aus dem Leib, bis wir ausgelutscht sind, und dann kommen wir zur Entsorgung, und dafür dürfen wir dann auch noch kräftig bezahlen. Die meisten von uns hier sind zu alt, um auf die Barrikaden zu gehen, und wir haben andere, sehr persönliche schwere Probleme zu bewältigen. Leider sind die Menschen zu dumm, sich zu solidarisieren - stattdessen neiden sie einander das bisschen, was sie haben, und gehen aufeinander los, anstatt diesen Blutsaugern den Dienst aufzukündigen und gemeinsam gegen sie zu aufzutreten. Passiver Widerstand durch Niederlegen der Arbeit und sich gegenseitig zu helfen wäre das einzige Mittel, diese Mischpoke zu entsaften.

Wir hatten hier in Österreich mal einen sehr integren Bundespräsidenten, Dr. Kirchschläger, der vom "Trockenlegen der Korruptionssümpfe" sprach - wo findet man heute noch Menschen vom Schlage Kirchschlägers?

Entschuldigt, wenn ich hier so polemisiere - aber solche Geschichten regen mich immer wieder und immer noch furchtbar auf.

_________________
Barbara (69), pflegte meinen Mann(76), schwere angeborene Kyphoskoliose, 26 J. insulinpflichtiger Diabetes, St.p. OP/Hüftprothese nach Splitterbruch/Bein (2009) nicht lange belastbar, Normaldruck-Hydrocephalus/ohne Shunt, Neuropathie, Netzhaut-Membranen und Makula-Ödeme & - Degeneration, Alzheimer mit vasculärer Komponente/mittlere Stufe (Pflegestufe 4/Österreich), Schwindel unklarer Genese, Harninkontinenz, rechtes Knie dzt. mit Cortison behandelt, evtl. OP geplant (Implantat), Oktober 2016 Sturz/Hüftbruch/OP/Pneumonie, verstorben in Begleitung durch die Familie am 27.10.2016

Motti: "Humor ist, wenn man trotzdem lacht!" & "Prinzip: Hoffnung!"


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 Betreff des Beitrags: Re: Korruption bei der Chemotherapie
#5Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Feb 2016, 07:48 
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Haselnuss hat geschrieben:
Und wir kleinen armen Schweine müssen um jede Kleinigkeit kämpfen

Genau diesen Satz habe ich zu Uli gesagt!

Es ist schon eine große Schweinerei, was das Geld aus den Menschen macht! Leider....

_________________
Liebe Grüße Erika


Erika (Jg. 45), pflege seit 2007 Uli (Jg. 41) nach HB


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 Betreff des Beitrags: Re: Korruption bei der Chemotherapie
#6Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Feb 2016, 08:09 
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Bei all dem frag ich mich, wo der Mensch bleibt?

Wie vielen wird weisgemacht, dass eine Chemo unbedingt erforderlich ist - mag ja auch durchaus in einigen
Fällen so sein, aber wenn man dann wieder solche Berichte sieht.
Seitdem ich das Buch von Hans Ruesch "Die Pharma Story" gelesen habe, sehe ich sowieso
vieles mit anderen Augen. Ich bin fest davon überzeugt, dass gegen viele Krankheiten auch Medikamente
erhältlich sind, aber was würde dann die Pharmaindustrie machen...
Traurig ist das alles.

_________________
Liebe Grüße Tina
Vater (11/30) Magen-Op nach Billroth 2, Diabetes Typ 1, Lymphdrüsenkrebs seit 2009,(nach Schlaganfall am 10.08.2011 verstorben)
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 Betreff des Beitrags: Re: Korruption bei der Chemotherapie
#7Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Feb 2016, 10:36 
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Seit ich meine Freundin jämmerlich an den Folgen der Chemotherapie sterben sah -und auch andere Fälle kenne, in denen wohl eher die Chemo als der Krebs den Leuten den Rest gegeben hat, weiß ich wirklich nicht, ob ich bei mir im Ernstfall eine machen lassen würde. Die Nebenwirkungen sind einfach nur gruselig.
Dass hier bei den steigenden Krebserkrankungen ein Riesenmarkt für die Pharmalobby abzugrasen ist, ist klar.
Einfach nur schlimm.
LG Moni

_________________
Moni (JG 1954) pflegte Ehemann Hermann (JG 1936) Z.n.Schlaganfall 2004 nach absoluter Arrhythmie, von dem er sich aber gut erholte. Später kamen schwere Arthrose + extreme Schwerhörigkeit dazu. Ab Ende 2014 wurde er immer schwächer. Anf. Jan. 2015 TIA , als Folge PS 2. Am 22.03.15 wurde mir die Diagnose meines Mannes "inoperables Bronchialkarzinom" eröffnet, am 26.03.15 hab ich ihn vom Krankenhaus heimgeholt und am 27.03.15 ist er in seinem Bett friedlich eingeschlafen für immer.


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 Betreff des Beitrags: Re: Korruption bei der Chemotherapie
#8Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Feb 2016, 10:00 
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Chemo ist gesund.Für die Pharmazie denn die Aktienberge wachsen und gedeien.
Die sind nicht interessiert an heilende bessere Mittel.
Solange es Geld gibt und Reichtum und Raffgier wird sich das nicht ändern.

_________________
Liebe Grüße Grizi


Grizi und Harald 58J. + 60 J.- Harald hatte eine Hirnblutung 07 erlitten, Hemiplegie rechts, Aphasie, Pflegestufe 3 ,hat gute Fortschritte in den letzten Jahren gemacht.


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