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 Betreff des Beitrags: Entlastungsbetrag für Winterdienst
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 21. Apr 2017, 13:32 
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Aus dem Pflegegeldbescheid und nach Rücksprache mit der Mitarbeiterin bei der Pflegekasse konnte ich entnehmen, dass der Entlastungsbetrag für die Pflegenden da ist. Z.B. Hilfe im Haushalt.
Nun kam bei mir der Gedanke schon auf den nächsten Winter und den Winterdienst (auch wenn ich erstmal auf einen schönen Sommer hoffe).
Die Mitarbeiterin der Pflegekasse hat mir erläutert, dass zur Abrechnung ein Zertifikat vorliegen muss.
Wer kann mir hier helfen? Wer kennt im Bereich der Postleitzahl 01900 eine Firma, die Winterdienst macht und bei der Pflegekasse abrechnen darf?


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 Betreff des Beitrags: Re: Entlastungsbetrag für Winterdienst
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 21. Apr 2017, 14:12 
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Mensch Wassermann, welch eine gute Idee :hallo3:
Ich suche einen Frisör mit entsprechendem Zertifikat.
Kannst du mir helfen?

_________________
Viele Grüße Gerd

Gerhard (07/56), Hirnblutung nach Schädel-Hirn-Trauma 1995 - werde in der eigenen Wohnung von meiner Frau betreut und gepflegt


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 Betreff des Beitrags: Re: Entlastungsbetrag für Winterdienst
#3Ungelesener BeitragVerfasst: 21. Apr 2017, 16:46 
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Aus dem Pflegegeldbescheid und nach Rücksprache mit der Mitarbeiterin bei der Pflegekasse konnte ich entnehmen, dass der Entlastungsbetrag für die Pflegenden da ist. Z.B. Hilfe im Haushalt.
Nun kam bei mir der Gedanke schon auf den nächsten Winter und den Winterdienst (auch wenn ich erstmal auf einen schönen Sommer hoffe).
Die Mitarbeiterin der Pflegekasse hat mir erläutert, dass zur Abrechnung ein Zertifikat vorliegen muss.
Wer kann mir hier helfen? Wer kennt im Bereich der Postleitzahl 01900 eine Firma, die Winterdienst macht und bei der Pflegekasse abrechnen darf?


Hallo Wassermann,

ich denke, du zielst auf den zweckgebundenen Entlastungsbetrag in Höhe von bis zu 125 Euro monatlich nach dem neuen Pflegestärkungsgesetz ab. "Zweckgebunden" heißt, dass damit Leistungen im Zusammenhang mit Pflege gefördet werden sollen. Welche das sind, geht aus dem Katalog des Bundesministeriums für Gesundheit hervor:

Zitat:

Pflegebedürftige in häuslicher Pflege haben Anspruch auf einen Entlastungsbetrag in Höhe von bis zu 125 Euro monatlich. Der Betrag ist zweckgebunden einzusetzen für qualitätsgesicherte Leistungen zur Entlastung pflegender Angehöriger und vergleichbar Nahestehender in ihrer Eigenschaft als Pflegende sowie zur Förderung der Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit der Pflegebedürftigen bei der Gestaltung ihres Alltags. Er dient der Erstattung von Aufwendungen, die den Versicherten entstehen im Zusammenhang mit der Inanspruchnahme von

Leistungen der Tages- oder Nachtpflege,
Leistungen der Kurzzeitpflege,
Leistungen der ambulanten Pflegedienste im Sinne des § 36 (in den Pflegegraden 2 bis 5 jedoch nicht von Leistungen im Bereich der Selbstversorgung),
Leistungen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag.

Zu den Angeboten zur Unterstützung im Alltag zählen unter anderem Betreuungsgruppen für Menschen mit Demenz, Helferbeziehungsweise Helferinnenkreise zur stundenweisen Entlastung pflegender Angehöriger im häuslichen Bereich, die Tagesbetreuung in Kleingruppen oder Einzelbetreuung durch anerkannte Helferinnen beziehungsweise Helfer, Agenturen zur Vermittlung von Betreuungsleistungen für Pflegebedürftige sowie familienentlastende Dienste.

http://www.pflegestaerkungsgesetz.de/pf ... 75b6ca9114



Ob die Finanzierung eines Winterdienstes in deinem Bundesland zu den Angboten zählt, die als Unterstützung im Alltag anerkannt worden sind, müsstest du dort direkt erfragen - vorstellen kann ich es mir ehrlicherweise eher nicht.

Grüße

Maria

_________________
Ich (08/50) kümmerte mich um meine Tochter (01/72, verstorben 05/14, MS, Pflegestufe 3), die mit 24 Stunden-Assistenz finanziert durch ein persönlichen Budget nach dem Arbeitgebermodell in ihrer eigenen Wohnung lebte.


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