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 Betreff des Beitrags: Häusliche Krankenpflege: Darauf beim Verordnen achten!
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 9. Feb 2010, 16:49 
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Häusliche Krankenpflege
sind alle medizinischen Maßnahmen, die vom Arzt an Alten-
oder Krankenpflegepersonal delegiert werden können, wie z. B. Verbandswechsel, Injektionen........ wenn der Patient nicht mehr in der Lage ist in die Praxis Ihres Hausarztes zu gehen und der Hausarzt keinen Hausbesuch durchführen kann.

Dafür muss der behandelnde Arzt eine „ Verordnung für Häusliche Krankenpflege „ ausstellen, auf der die medizinischen Maßnahmen eingetragen sind und die begründende Diagnose.

Diese Verordnung muss zur Genehmigung an die Krankenkasse geschickt werden (Pflegedienst/Angehöriger/Patient).
Eine Nachfrage wegen der Kostenübernahme bei der Krankenkasse vor Beginn der Leistung ist ratsam.

Ab 2004 gelten neue Zuzahlungsregelungen,
die auch die Verordnung der häuslichen Krankenpflege beinhalten.
Versicherte müssen 10 Euro je Verordnung bezahlen zuzüglich 10 % der verordneten und in Anspruch genommenen Leistungen zuzahlen. Die Krankenkasse stellt diese Beträge dem Versicherten in Rechnung nach Inanspruchnahme der Leistungen.
Insgesamt ist die Zuzahlung allerdings begrenzt auf maximal 28 Tage je Jahr.

Gleich welche Zuzahlungen geleistet werden müssen, sie dürfen kalenderjährlich maximal 2 % des Bruttoeinkommens betragen!
Bei chronisch Kranken beträgt die Belastungsgrenze höchstens 1 % des Bruttoeinkommens.

Sehr wichtig ist es deshalb, alle Quittungen zu sammeln und sofort nach Erreichen des maximalen Betrages zur Krankenkasse zu gehen und sich für den Rest des Jahres von jeder Zuzahlung befreien zu lassen. Bei vielen Krankenkassen ist es auch möglich, den Eigenanteil im Voraus zu bezahlen und eine Befreiung von der Zuzahlung entsteht dann bereits ab Beginn d. J.

Weitere Informationen auch unter http://www.die-gesundheitsreform.de

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#2Ungelesener BeitragVerfasst: 9. Feb 2010, 16:50 
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Richtlinien
des Bundesausschusses
der Ärzte und Krankenkassen
über die Verordnung von „häuslicher Krankenpflege“
nach § 92 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6 und Abs. 7 SGB V


http://www.g-ba.de/downloads/62-492-260 ... -04-10.pdf



Neufassung der Häusliche Krankenpflege-Richtlinien tritt in Kraft

Folgender Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Neufassung der Häusliche Krankenpflege-Richtlinien vom 17. September 2009 wurde im Bundesanzeiger veröffentlicht und tritt am 10. Februar 2010 in Kraft:

Häusliche-Krankenpflege-Richtlinien (Redaktionielle Änderungen/ Krankenbeobachtung/ Kompressionsverbände ) siehe auch Beschluss vom 17.12.2009

http://www.g-ba.de/jump/39/886/


Quelle: Pressemitteilung vom 9.2.2010
Gemeinsamer Bundesausschuss gemäß § 91 SGB V


Internet: http://www.g-ba.de

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#3Ungelesener BeitragVerfasst: 30. Mär 2010, 13:00 
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Häusliche Krankenpflege: Darauf müssen Sie beim Verordnen achten!


Die neu gefasste Richtlinie zur Häuslichen Krankenpflege ist seit 10. Februar 2010 in Kraft. Im Wesentlichen geht es um präzisierende und der Rechtsprechung angepasste Änderungen des Leistungsverzeichnisses.

Die ständige Krankenbeobachtung ist jetzt bereits verordnungsfähig, wenn sie notwendig ist, um bei lebensbedrohlichen Zuständen sofort eingreifen zu können. Bisher konnte die spezielle Krankenbeobachtung nur bei akuten Verschlechterungen einer Krankheit verordnet werden, um die Vitalfunktionen zu kontrollieren. Hintergrund für diese Anpassung ist eine Grundsatzentscheidung des Bundessozialgerichts (BSG). Soweit die Richtlinien nur eine spezielle Krankenbeobachtung bei akuten Verschlechterungen einer Krankheit zur Kontrolle der Vitalfunktionen als verordnungsfähig erklärten sowie die Überwachung eines Beatmungsgerätes, sei dies eine unzulässige Einschränkung.

Darüber hinaus hat der Gemeinsame Bundesausschuss die Handhabung von Kompressionsverbänden geändert. Diese Änderungen hat allerdings das Bundesgesundheitsministerium beanstandet, weshalb diese vorläufig noch nicht in Kraft getreten sind.

Für das Verordnen von häuslicher Krankenpflege ist ausschließlich Vordruckmuster 12 zu verwenden. Das Ausfüllen dieses Musters ist für Hausärzte mit der Berechnung der Versichertenpauschale abgegolten und damit nicht gesondert nach der EBM-Nr. 01420 berechnungsfähig.


mehr ..........
http://www.scoop-aerzteberatung.de/beri ... 300_1_1558

berechnungsfähig.

_________________
Herzliche Grüße Elke

Gerd (07/56) Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

Elke (10/44) "wer über seine Kräfte hinaus pflgegt wird selbst zum Pflegefall" .... ich habe Krebs, vermutlich zu spät auf mich selbst geachtet.~~~~~~~~

Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
Gebe ich Tipps, dann muss denen keiner Folge leisten wenn er sie nicht für richtig hält oder andere Ansichten hat.
Meine Beiträge sind als Anregung gedacht, haben aber keinen Anspruch auf Rechtsgültigkeit
.


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#4Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Apr 2010, 15:33 
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Die Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Verordnung von häuslicher Krankenpflege
(Häusliche Krankenpflege-Richtlinie)

- in der Neufassung vom 17. September 2009, veröffentlicht im Bundesanzeiger 9. Februar 2010, in Kraft getreten am 10. Februar 2010 -
ist hier (PDF) abrufbar:
http://www.wernerschell.de/Medizin-Info ... -09-17.pdf

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 Betreff des Beitrags: Häusliche Krankenpflege in der Kurzzeitpflege möglich
#5Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Jun 2010, 09:24 
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Häusliche Krankenpflege in der Kurzzeitpflege möglich
-
Änderungen auch bei der Palliativversorgung
Beschlüsse des Gemeinsamen Bundesausschusses treten in Kraft

Berlin (ots) - Ab morgen (26. Juni 2010) haben auch Patienten der Kurzzeitpflege einen Anspruch auf Leistungen der häuslichen Krankenpflege zu Lasten der Krankenkassen. Bedingung ist, dass die Patienten nicht pflegebedürftig nach § 14 SGB XI sind. Sterbenden Menschen steht zudem, unabhängig von ihrem Aufenthaltsort, spezielle ambulante Palliativversorgung (SAPV) zu. Bisher war beides nicht vorgesehen. Ermöglicht wird dieses durch Änderungen der entsprechenden Richtlinien zur SAPV, die gestern (24. Juni), und zur häuslichen Krankenpflege, die heute (25.Juni) im Bundesanzeiger veröffentlicht wurden und entsprechend in Kraft treten.

"Damit wird klargestellt, dass Einrichtungen der Kurzzeitpflege zukünftig die Behandlungspflege für Nicht-Pflegebedürftige mit der Krankenkasse abrechnen können", sagt Bernd Tews, Geschäftsführer des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa). "Der bpa begrüßt diese von uns angestrebte Klarstellung. Ein neuer Typus von Kurzzeitpflegeeinrichtungen, z.B. zur Krankenhausnachsorge, kann entstehen."

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