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 Betreff des Beitrags: Pflege Palliativmedizin
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 13. Feb 2013, 15:26 
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Palliativpflege & Palliativmedizin

Die Definition von Palliativpflege ist die Fürsorgliche-Umhüllende, Lindernde und Schützende Umgangsform, die man Schwersterkrankten und Sterbenden Menschen und Ihren Angehörigen geben kann und geben Muss.

Auch die Weltgesundheitsorganisation gibt dem Pflegeberuf der Palliativfachpflegekraft eine Gewichtige Rolle zu:
Zitat der WHO ""Fachpflegende Tragen in Besonderer Weise Verantwortung für Informationsvermittlung, Beratung und Anleitung von Kranken und Ihren Angehörigen und Sorgen nicht Zuletzt für die Kontinuität der Fürsorge Zwischen zu Hause und dem Krankenhaus. Wegen Ihrer Nähe zu den Patienten sind Pflegende ausserdem in Idealer Weise geeignet, Schmerzen u.a. Symptome zu Beobachten und Richtig Einzuschätzen (WHO 1990).""

Wie wir wissen, sieht es in der Realität leider ganz Anders aus.

Welche Möglichkeiten gibt es in der Versorgung von Palliativ Patienten.

Am Anfang Steht häufig die Verlegung von einer Normal oder auch Intensivstation eines Krankenhauses auf deren Palliativstation.

Falls der Patient sagt, ich möchte Ausserhalb des Krankenhauses sein, gibt es Verschiedene Möglichkeiten der Versorgung.

1.)
Zuhause mit Hilfe eines Palliativ Teams aus einer Klinik oder eines Fachpflegedienstes, das sich auf die Paliativ Versorgung von Erwachsenen und Kindern Spezialisiert hat.
Das ist Natürlich die Ideale Weise für Menschen, die Zuhause Sterben möchten und deren Angehörigen Sonst Körperlich, aber hier auch Seelisch Aufgefangen werden können.
Hierbei muss in Deutschland aber noch Viel Umgesetzt werden, Gesetze Reichen in so einem Sensiblen Bereich nicht aus.
2.)
Hospitz Einrichtungen oder auch Hospitz WG`s sind die Zweite Möglichkeit, die Versorgung Durch zu Führen.
Vor allem dann, wenn der Patient keine Angehörigen hat oder Diese mit der Psychischen Situation Völlig Überfordert sind.
Wer noch nie in einer Hospitz Einrichtung war, der Darf sich diese nicht als Dunkle, Traurige Einrichtung Vorstellen.
Diese sind Häufig sehr Hell und Freundlich Eingerichtet und man Lacht auch sehr Viel.
Angehörige können auch Übernachten, in Manchen Häusern können auch die Haustiere Mitgebracht werden.

In der Palliativ Pflege/Medizin geht es vor allem um Symptomenkontrolle.
Symptome können Direkt von der Erkrankung kommen, wie zum Beispiel Schmerz, Atemnot, Angst, Blutungen oder die Symptome kommen von gegebenen Medikamenten.

Symptome von der Eigentlichen Erkrankung werden mit Hochdosierten Medikamenten Behandelt.
Starke Ängste werden mit Langwirksamen Benzodiazepinen Unterdrückt, Atemnot durch Bronchospasmolytika.

Außerdem können Luftbefeuchter, Beruhigende Massagen, Aromatherapie, Spaziergänge mit dem Rollstuhl.

Häufig gibt es die Möglichkeit Psychoonkologen zu Gesprächen mit dem Patienten zu Bringen.
Diese kommen immer dann, wenn der Patient dies Wünscht.

Oder ein Patient möchte einen Seelsorger, auch diese kommen Tag und Nacht.

Sollten es zu Extremen Symptomen kommen, wie zum Beispiel bei Patienten mit einem Bronchialkarzinom, die Häufig in der Finalen Phase Blutungen aus der Lunge bekommen, Besteht die Möglichkeit, einen Patienten zu Sedieren.

Man Nennt diese Methode Präfinale Sedierung.

Was Versteht man Darunter ?

Es werden Verschiedene Medikamente in eine Infusion gegeben.
Folgende Medikamente gilt als Standard:
Zur Schmerztherapie MST (Morphin), zur Sedierung Midazolam (Dormicum), gegen Übelkeit (Metoclopramid) Paspertin.

Das ganze wird Kontinuierlich über einen Perfusor (Spritzenpumpe) intravenös Verabreicht.

Die Präfinale Sedierung hat Viele Befürworter bei nicht mehr Kontrollierbaren Symptome, aber auch Gegner.

Die Gegner Argumentieren mit der Möglichkeit, das wenn die Einfuhr Geschwindigkeit Erhöht wird, das es zur Atemdepression kommen kann und wird.

Das wird aber Zuvor mit dem Patienten Und ggf. den Angehörigen Besprochen.
Im Besten Fall liegt eine Patienten Verfügung vor, die Dies Erwähnt.

Rechtlich/Strafrechtlich ist eine Präfinale Sedierung Zulässig.

Zur Präfinalen Sedierung gibt es Immense Informationen.

Hier zum Beispiel:

http://www.laekh.de/upload/Presse/2006/ ... liativ.pdf

Oder hier

http://www.sterbehilfe-info.de/wp-conte ... d_2004.pdf

Oder hier

http://www.augsburg.daaf.de/media/referents/89/2.pdf


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