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 Betreff des Beitrags: noch alleine raus?
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 3. Feb 2017, 18:31 
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Hallo Zusammen,

eine Frage, die wir immer wieder diskutieren. Wielange darf ein Dementer noch alleine raus?

Bei meinem Schwiegervater ist die Demenz noch im Anfangsstadium. Ok, er hat sich auch hier im kleinen Ort schonmal verlaufen, hat aber keine Scheu zu fragen und hat so wieder heim gefunden.

Was mir eher Sorgen macht: meiner Meinung nach hat er die Fähigkeit verloren, die Entfernung der Autos abzuschätzen. Er überquert Strassen eher nach dem Motto: wird schon gut gehen, die Autos sehen mich ja...

Die Tage ist er mir ausgebüxt (Schwiegermutter im KH, Verantwortung bei mir und Absprache - klar Absprachen mit Demenzkranken sind nur sehr bedingt möglich - nicht ohne mich das Haus zu verlassen).

Er spricht selber davon: eigentlich darf man mich nicht alleine lassen, aber er will dann doch immer wieder.

Wie habt ihr solche Situationen gelöst? Der Trick: ich muss ja auch einkaufen und freue mich über Begleitung klappt halt auch nicht immer.

Lieben Gruß

Birgitt

_________________
Jahrgang 1960, über 20 Jahre MA im sozialen Dienst in einem Altenpflegeheim mit hohem Demenzanteil, jetzt ehrenamtlich in einem Altenwohnheim; Ehemann cronisch krank, unterstütze die Schwiegereltern, Schwiegervater dement


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 Betreff des Beitrags: Re: noch alleine raus?
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 3. Feb 2017, 20:25 
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adhoc fällt mir ein, wenn möglich, altes Iphone/gpd o.ä. in seine Tasche, damit Du ihn über icloud/Pc orten kannst. Und Wohngsadresse, Haftpflichtvers, falls er andere schädigt. Mal sehen, was den anderen noch einfällt liebe Birgitt.

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Um Füße bat ich, und er gab mir Flügel! v. Dorothy C. Wilson, Biographie d. ind. Ärztin Mary Verghese, d. n. Autounfall querschnittsgelähmt bleibt. Sie geht durch tiefe Verzweiflung u. v. Anfechtungen, bis sie Spezialchirurgin u. FÄ f. Rehabilitation ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: noch alleine raus?
#3Ungelesener BeitragVerfasst: 3. Feb 2017, 21:08 
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liebe Birgitt,

wenn du solange in der sozialen Betreuung gearbeitet hast,
dann müsstest du doch wissen, dass man darauf keine Antwort geben
kann.. der eine ist schwer dement, geht aber um den Block, findet sich aber zurecht
und findet immer zurück
aber es geht auch andersherum, noch nicht mal im Haus klappt die Orientierung noch

ein anders Thema ist der Wohnort, auf dem Lande kennt jeder Opa Heinz, bringt ihn notfalls zurück
oder ruft die Angehörigen an und sagt wo er sich befindet
sowas ist in einer Stadt wie Berlin unmöglich..

was tun, notfall Armband oder Kette, wo alle Daten drin stehen
Rollator mit Namen vershen
Handy welches man orten kann
den einen kann man validieren und problemlos wieder einfangen
der andere wird richtig sauer und man latscht 3 x rechts um wieder ins Haus zu kommen :floet2:

und wieder andere wollen gar nicht nach draußen
es ist so individuell, das man keine konkrten Tipps geben kann

ein ehem.Bewohner sehr dement ging, als er zuhause war täglich mehrfach spazieren, kam immer zurück
ging immer zum Bäcker um sich Teilchen zu holen
irgendwann fing er an und bezahlte nicht mehr, nahm seine Mohnschnecke, biss rein und ging,
seine Frau hat Freitags immer die Runde gemacht und bezahlt - so hatte man es besprochen
und das ging lange -
dann blieb er länger und sie gingen ihm regelmäßig entgegen
dann mussten sie ihn suchen
dann ist er in ein Auto gelaufen und über dei Haube gegangen
ja und dann gings nur noch in Begleitung
das ging 7 Jahre , dann kam er zu uns, mit 74 - er war
zeitlebens aktiver Boxer und die rechte saß bis zum letzten Tag
dei Frau kam mit ihm nicht mehr zurecht, es gab manch blutig geschlagene
Nase, er war bei uns noch 4 1/2 Jahre 1994 - 1999

vorletzte Woche kam der Sohn und wollte Platz für Mama 89 Jahre

ja morgen hätte sie kommen können, sie ist am 25.1 verstorben in dem Hazs
in dem sie geboren ist, gut das der Umzug nicht mehr sein musste
so gerne wir sie genommen hätten, total lieb, hat uns seinerzeit total
viel geholfen, tägl, war sie 3 Std im Heim..

_________________
in diesem Sinne

Susanne

Neben meiner Tätigkeit als Pflegedienstleitung in einem Pflegeheim war ich
der "Kümmerer" von Mac PS2 bds. Beinamputiert und und und...
den ich 2007 über dieses Forum kennengelernt habe. Mac ist am 14.1.2016 auf seine letzte Reise gegangen


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 Betreff des Beitrags: Re: noch alleine raus?
#4Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Feb 2017, 08:41 
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SusanneG hat geschrieben:
wenn du solange in der sozialen Betreuung gearbeitet hast,
dann müsstest du doch wissen, dass man darauf keine Antwort geben


Klar gibt es keine endgültige Antwort, aber es ist leider ein Unterschied, wenn man persönlich betroffen ist.
Im Heim hatte ich da einen ganz klaren Standpunkt...

Ich wollte hier einfach nur noch ein paar zusätzliche Meinungen. Meine Sorge ist auch nicht, dass er sich verläuft. Ich denke eigentlich mehr an den armen Autofahrer, der ihn vielleicht anfährt.

_________________
Jahrgang 1960, über 20 Jahre MA im sozialen Dienst in einem Altenpflegeheim mit hohem Demenzanteil, jetzt ehrenamtlich in einem Altenwohnheim; Ehemann cronisch krank, unterstütze die Schwiegereltern, Schwiegervater dement


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 Betreff des Beitrags: Re: noch alleine raus?
#5Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Feb 2017, 23:12 
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Liebe Birgitt,

Ich kann gut verstehen, dass du dir Sorgen machst, einmal um deinen Schwiegervater und dann auch um zu.B. einen Autofahrer, dem er vielleicht vor das Auto läuft.

Einige Idee habe ich leider nicht, denn du kannst schließlich nicht ständig kontrollieren und so richtig vorschreiben kannst du deinem Schwiegervater auch nichts. Vielleicht tröstet es dich etwas, dass die, deren Verwandter nicht einsehen mag, dass er nicht mehr selbst Autofahren kann vor noch größeren Problemen stehen.

Deine Idee, deinen Schwiegervater durch einen Einkauf die nötige Bewegung draußen zu ermöglichen, weil du " ja eh auch gehen musst", ohne, dass er das als eine Art Beaufsichtigung empfindet finde ich sehr gut. Mehr kannst du wohl leider nicht tun. Wenn er dann trotzdem allein losläuft drücke ich dir die Daumen, dass der Spruch von den Kindern mit dem Schutzengel auch auf kranke ältere Menschen zutrifft. Du machst es schon gut!

Liebe Grüße

Maria

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Ich (08/50) kümmerte mich um meine Tochter (01/72, verstorben 05/14, MS, Pflegestufe 3), die mit 24 Stunden-Assistenz finanziert durch ein persönlichen Budget nach dem Arbeitgebermodell in ihrer eigenen Wohnung lebte.


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 Betreff des Beitrags: Re: noch alleine raus?
#6Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Feb 2017, 23:37 
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wichtig ist auf jeden Fall eien Haftpflichtversicherung
die auch bei dementiellen Veränderungen greift..
damit, wenn, was hoffentlich nicht eintritt, etwas passiert,
evtl Schäden abgedeckt sind...

unsere Bewohner, MA, Ehrenamtler sind bis 3.000.000€ abgedeckt

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in diesem Sinne

Susanne

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 Betreff des Beitrags: Re: noch alleine raus?
#7Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Feb 2017, 00:27 
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Birte hat geschrieben:
Klar gibt es keine endgültige Antwort, aber es ist leider ein Unterschied, wenn man persönlich betroffen ist.

So denke auch ich
und habe hier im Forum von beruflich Pflegenden die auch pflegende Angehörige,
das immer bestätigt bekommen.

Ich erinnere mich - liegt schon viele Jahre zurück -
als mein Mann noch in Heimpflege war, wurde immer wieder sein Rollstuhl fixiert.
Die rechte Feststellbremse angezogen, er kann nur die linke lösen,

die Trommelbremsen (Schiebegriffe) fixiert

oder auch sein gelähmtes Bein auf den Fußboden (runter von der Fußstütze) gestellt und
das verhinderte, dass er mit dem linken Fuß trippeln wollte.

Ich hatte das oft verboten!
Damals (noch in dem alten Forum) von Herrn Schell gefragt.
Seine Antwort hat sich bei mir eingeprägt.

Er kannte einen Sohn, deren Mutter (Demenz) im Heim und immer wieder weg lief, auch über die Straße.
Er hat sich gegen eine Fixierung ausgesprochen ....... er hat vertraut .....
und die Mutter wurde nie angefahren
und starb nach vielen Jahren eines natürlichen Todes und wurde nie ihrer Freiheit beraubt.

Die Verantwortung für einen anderen Menschen zu übernehmen,
ist für mich bis heute das Schwerste in der Pflege.

_________________
Herzliche Grüße Elke
Elke (10/44) und Gerd (07/56)
Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, hirnorganisches Psychosyndrom , Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

~~~~~~~~

Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
Gebe ich Tipps, dann muss denen keiner Folge leisten wenn er sie nicht für richtig hält oder andere Ansichten hat.
Meine Beiträge sind als Anregung gedacht, haben aber keinen Anspruch auf Rechtsgültigkeit
.


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 Betreff des Beitrags: Re: noch alleine raus?
#8Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Feb 2017, 09:42 
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Wenn ich richtig gehört habe dann kann man auch über Whatsapp orten. Ist auch eine gute Sache.Meine Töchter nutzen eine App für die Kinder und wissen immer wo sie sind. Oder eine Matte vor die Tür die man normal vor das Bett legt die Alarm auslöst.Dann kann er schon mal nicht unbemerkt ausbüxen.

_________________
Liebe Grüße Grizi


Grizi und Harald 60J. + 62 J.- Harald hatte eine Hirnblutung 07 erlitten, Hemiplegie rechts, Aphasie, Pflegestufe 3 ,hat gute Fortschritte in den letzten Jahren gemacht.


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 Betreff des Beitrags: Re: noch alleine raus?
#9Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Feb 2017, 10:57 
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Ich habe in der Seniorenzeitschrift der Apotheke gerade in der Neuen etwas von einem System gelesen dass man demenzkranke mit einem Sender überwachen, bzw. finden kann. aber es wird auch da darauf hingewieen dass man es diskret machen soll damit der Kranke sich eben nicht überwacht fühlt. Vor allem kann man dann die Personen leichter finden.
Es schützt natürlich nicht vor Unfällen. Aber ein Unfall kann auch einem Gesunden passieren.
Nachdem hier mal ein Fall alles andere als gut ausging finde ich sowas nicht verkehrt. Der Kranke fühlt sich nicht eingesperrt und der Verantwortliche hat doch eine gewisse Sicherheit.

Viele Grüße Marianne


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 Betreff des Beitrags: Re: noch alleine raus?
#10Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Feb 2017, 13:34 
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damit, wenn, was hoffentlich nicht eintritt, etwas passiert,
evtl Schäden abgedeckt sind...


Liebe Susanne,

solche Dinge sind sicher wichtig. Aber sie sind nur eine Seite der Madaille - die einfachere.

Denn die Sorge und die ständige Abwägung, das Richtige zu tun, damit auf der einen Seite ein Kranker nicht sich selbst und/oder Andere gefährdet, aber dennoch seine Selbstbestimmung nicht verliert, ist die wesentlich schwerer Seite.

Es ist damit auch so wie mit der Pflege an sich: professionel als ausgebildete Kraft sich liebevoll um Bewohner in einem Heim kümmern oder aber zu Hause die eigene Mutter versorgen - das sind zwei ganz verschiedene Paar Schuhe, wie gelernte Pflegekräft dann ja immer wieder erleben müssen. Man ist einfach "dichter dran" und nicht nur dafür verantwortlich, alles Rechtliche wie Haftpflichtversicherung und angemessene Überwachung vernünftig zu regeln. Klar wird sich auch eine Pflegekraft erstmal Vorwürfe machen und sich überlegen, ob es anders hätte laufen können, wenn ein Bewohner entwischt und ihm dabei etwas passiert. Wenn es dann aber um deinen Vater/Mutter/Ehepartner geht... :girldenken:

Dazu kommt, dass bei professioneller Betreuung eben vieles "nach Plan und Vorschrift" gehen muss. Es ist leichter umzusetzen, wenn es nur noch begleiteten Ausflug geben soll - genauso, wie es duschen eben nur zu den "Duschzeiten" und nicht noch abends um acht Uhr gibt. Zu Hause will man ja eben vieles viel individueller und persönlicher handhaben - das ist ja gerade der Vorteil.

Deswegen kann ich Birgitt gut verstehen. Und deshalb habe ich auch nur den einzigen Rat: Höre auf dein Herz. Dann war es richtig - so oder so.

Liebe Grüße

Maria

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#11Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Feb 2017, 13:48 
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liebe Maria,

das ist mir alles durchaus bewusst
und was man ggfs tun kann, habe habe ich hier auch als erstes geschrieben
post461806.html#p461806

und bitte nicht vergessen, dass ich nicht nur beruflcih pflege und Verantwortung übernehme,
sondern auch einige Jahe zusätzlich zu Vollzeit Job, Familie
jemanden der nicht besonders kooperativ war, rundumversorgt habe, der mich mit seinem leichtsinnigen Verhalten
so manche Nacht gekostet hat..

und gerade deshalb weiß ich sehr genau was es heißt
wenn man im Schadensfall eben diesen abgedeckt hat..
und in keiner normalen Haftpflicht ist die deliktunfähigkeit automatisch mit drin..

ich will hier keinem etwas.. sondern sehe Dinge eben von zwei Seiten

_________________
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Susanne

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#12Ungelesener BeitragVerfasst: 6. Feb 2017, 07:54 
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Ich danke euch für die Meinungen!

bemolle hat geschrieben:
Und deshalb habe ich auch nur den einzigen Rat: Höre auf dein Herz. Dann war es richtig - so oder so.

Schön gesagt.

Ihr habt mich dann doch bestärkt, ihm erstmal noch die Möglichkeit zu lassen, alleine raus zu gehen, wenn er es grad möchte und ihn zu begleiten, wenn er die Sicherheit braucht.

Eine Haftpflichtversicherung habe ich vor einem halben Jahr bereits abgeschlossen.

Lieben Gruß

Birgitt

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